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29.11.2025
08:33 Uhr

Frankreichs Afrika-Desaster: Nach Putsch in Guinea-Bissau bricht Macrons letztes Kartenhaus zusammen

Die französische Afrikapolitik liegt in Trümmern. Was sich am Mittwoch in Guinea-Bissau abspielte, markiert nicht weniger als das endgültige Ende einer Ära. General Horta N'Tam putschte gegen Präsident Umaro Sissoco Embaló – und damit gegen Frankreichs letzten verlässlichen Verbündeten in Westafrika. Während Emmanuel Macron noch von der "Undankbarkeit" afrikanischer Staaten faselt, haben diese längst begriffen: Die Zeit des französischen Neokolonialismus ist vorbei.

Ein korrupter Drogenbaron als Frankreichs Mann

Dass Paris ausgerechnet auf einen Mann wie Embaló setzte, offenbart die ganze Verkommenheit französischer Afrikapolitik. Der ehemalige General, der seit 2020 an der Macht war, galt als Schlüsselfigur im internationalen Kokainhandel. Guinea-Bissau fungiert als zentrale Drehscheibe für Drogenschmuggel von Lateinamerika nach Europa – und mittendrin: Frankreichs Verbündeter.

Mit französischer Rückendeckung und der Unterstützung lokaler Drogenbosse manipulierte Embaló Wahlen, hebelte die Verfassung aus und regierte per Dekret. Das Parlament? 2023 kurzerhand aufgelöst, weil es von der Opposition dominiert wurde. Demokratie? Ein Fremdwort für Macrons Musterschüler in Bissau.

Das Chaos der letzten Tage

Als am vergangenen Sonntag Wahlen stattfanden, erklärten sich sowohl Embaló als auch sein Oppositionskandidat Fernando Dias zum Sieger. Ein absurdes Schauspiel, das die völlige Dysfunktionalität des Systems offenlegte. Drei Tage später war Schluss: General Horta N'Tam, ironischerweise ein enger Vertrauter Embalós, übernahm die Macht.

"Destabilisierung des Landes durch Drogenhändler" – so begründeten die Putschisten ihr Handeln. Eine bemerkenswerte Volte, bedenkt man, dass sie jahrelang einem der größten Drogenbarone der Region gedient hatten.

Macrons Scherbenhaufen wächst

Der Putsch in Guinea-Bissau reiht sich nahtlos ein in eine Serie französischer Niederlagen. Mali, Burkina Faso, Niger – überall wurden französische Truppen in den vergangenen Jahren vor die Tür gesetzt. Selbst traditionelle Verbündete wie Senegal und die Elfenbeinküste forderten Anfang 2025 den Abzug französischer Militärs.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit 2020 erlebte Westafrika sieben erfolgreiche Militärputsche. In jedem einzelnen Fall verlor Frankreich an Einfluss. Während Macron noch von der glorreichen französischen Mission in Afrika schwadroniert, haben die Afrikaner längst neue Partner gefunden.

Russland und China füllen das Vakuum

Was der Westen in seiner Arroganz übersieht: Afrika orientiert sich neu. Russland liefert Waffen und Sicherheitsgarantien ohne moralische Belehrungen. China investiert Milliarden in Infrastruktur, ohne sich in innere Angelegenheiten einzumischen. Die Türkei baut ihren Einfluss systematisch aus.

Diese Länder behandeln afrikanische Staaten als gleichberechtigte Partner – ein Konzept, das Paris offenbar fremd ist. Stattdessen setzte Frankreich auf korrupte Autokraten, solange diese nur die französischen Interessen bedienten.

Ein Land am Abgrund

Guinea-Bissau selbst steht vor gewaltigen Herausforderungen. 40 Prozent der 2,2 Millionen Einwohner leben in extremer Armut. Seit der Unabhängigkeit von Portugal 1974 erlebte das Land vier erfolgreiche Putsche und Dutzende Putschversuche. Die staatlichen Institutionen sind schwach, Korruption allgegenwärtig.

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS suspendierte Guinea-Bissau umgehend aus allen Gremien. Auch die EU und die Bundesregierung zeigten sich "besorgt" – als ob Betroffenheitsbekundungen irgendetwas ändern würden. Die Realität ist: Der Westen hat in Westafrika ausgespielt.

Zeit für einen Realitätscheck

Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis: Jahrzehntelange westliche Afrikapolitik ist grandios gescheitert. Statt auf echte Partnerschaften setzte man auf Marionetten. Statt Entwicklung zu fördern, stützte man korrupte Regime. Statt Respekt zu zeigen, behandelte man Afrika wie einen Hinterhof.

Die Quittung folgt nun auf dem Fuße. Während Macron noch immer nicht verstehen will, warum Afrika sich abwendet, haben die Afrikaner längst ihre Schlüsse gezogen. Sie wollen keine französischen Lektionen mehr, keine westlichen Bevormundungen, keine neokolonialen Strukturen.

In dieser Gemengelage geopolitischer Verschiebungen zeigt sich einmal mehr: Wer auf Stabilität und Werterhalt setzt, sollte sein Vermögen breit streuen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfeste Anlage bewährt – unabhängig von politischen Umbrüchen und geopolitischen Verwerfungen. Sie gehören als stabilisierender Baustein in jedes ausgewogene Portfolio.

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