
Frankreichs Generalstabschef schlägt Alarm: „Wir bereiten uns auf Krieg vor"
Worte, die man in Europa eigentlich seit 1945 nicht mehr hören wollte – und die nun wie ein Donnerschlag durch die politischen Salons des Kontinents hallen. Fabien Mandon, der Chef des Generalstabs der französischen Streitkräfte, hat auf einer bedeutenden Marinekonferenz unmissverständlich klargemacht: Europa habe bis 2030 Zeit, sich auf einen Krieg vorzubereiten. Nicht mehr. Vier Jahre. Der Feind? Russland.
„Heute bereiten wir uns auf Krieg vor"
Was wie das Drehbuch eines dystopischen Thrillers klingt, ist bittere Realität – zumindest in den Augen des höchsten französischen Militärs. Mandon erklärte unverblümt, dass Frankreich derzeit nicht kriegsbereit sei. Es fehle an einer ausreichenden Anzahl von Schiffen und Bewaffnung. Das Land benötige „mehr Raketen mit größerer Reichweite und Durchschlagskraft". Eine Bestandsaufnahme, die erschreckender kaum sein könnte – und die fundamentale Fragen aufwirft über den Zustand der europäischen Verteidigungsfähigkeit insgesamt.
Denn was für Frankreich gilt, dürfte für Deutschland in noch weitaus dramatischerem Ausmaß zutreffen. Während Paris immerhin über eine eigenständige Nuklearstreitmacht und eine funktionsfähige Rüstungsindustrie verfügt, hat die Bundesrepublik ihre Bundeswehr über Jahrzehnte hinweg systematisch kaputtgespart. Das viel beschworene 100-Milliarden-Sondervermögen? Längst in bürokratischen Mühlen zerrieben, ohne dass die Truppe spürbar schlagkräftiger geworden wäre.
„Sie müssen akzeptieren, dass Sie Ihre Kinder verlieren werden"
Besonders für Aufsehen sorgte eine Aussage Mandons, die er bereits im November beim Nationalkongress der französischen Bürgermeister getätigt hatte. Man müsse akzeptieren, so der General, dass man im Falle eines Krieges gegen Russland seine eigenen Kinder verlieren könne. Ein Satz von brutaler Ehrlichkeit, der in Frankreich einen Schock auslöste. Parlamentsabgeordnete verschiedener Parteien protestierten scharf.
Doch so verstörend diese Worte auch klingen mögen – sie offenbaren eine Wahrheit, die viele Europäer verdrängen. Jahrzehntelang hat sich der Kontinent in einer Friedensdividende gesonnt, hat Verteidigungsbudgets zusammengestrichen und sich auf den amerikanischen Schutzschirm verlassen. Nun, da Donald Trump als 47. Präsident der Vereinigten Staaten die transatlantischen Beziehungen fundamental neu definiert und Europa unmissverständlich signalisiert, dass es für seine eigene Sicherheit sorgen muss, rächt sich diese Sorglosigkeit.
Europas strategisches Erwachen – oder nur leere Worte?
Die entscheidende Frage lautet: Werden den markigen Worten auch Taten folgen? Die Bilanz der vergangenen Jahre stimmt skeptisch. In Deutschland wurde das Zwei-Prozent-Ziel der NATO jahrelang als unrealistisch abgetan. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz plant zwar ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur – doch ob davon genug in die Verteidigung fließt, bleibt fraglich. Stattdessen werden Generationen mit Schulden belastet, die sie nicht verursacht haben.
Russland hat derweil seine Kriegswirtschaft auf Hochtouren gebracht. Die Rüstungsproduktion läuft im Drei-Schicht-Betrieb, während europäische Waffenschmieden Monate brauchen, um selbst bescheidene Aufträge abzuarbeiten. Wenn Mandon sagt, Europa habe bis 2030 Zeit – dann ist das keine abstrakte Warnung, sondern ein Weckruf, der in seiner Dringlichkeit kaum zu überschätzen ist.
Es wäre an der Zeit, dass auch in Berlin die Realität ankommt. Nicht mit Sonntagsreden und Absichtserklärungen, sondern mit konkreten Maßnahmen. Wer Frieden will, muss – so bitter das klingt – den Krieg vorbereiten können. Diese uralte Weisheit scheint in den Hauptstädten Europas endlich wieder Gehör zu finden. Ob es nicht bereits zu spät ist, wird die Geschichte zeigen.
In Zeiten geopolitischer Unsicherheit und drohender militärischer Eskalation zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Instrument der Vermögenssicherung. Gold und Silber haben sich über Jahrtausende hinweg als krisenfeste Wertanlage bewährt – gerade dann, wenn politische Stabilität ins Wanken gerät und Währungen unter Druck stehen.

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