
Genderwahn auf Schienen: Berlin verwandelt den Alexanderplatz in „Alex (m/w/d/x)“
Man könnte meinen, die Berliner Verkehrsbetriebe hätten ihre Kernaufgaben – pünktliche Züge, saubere Bahnhöfe, ein Mindestmaß an Sicherheit für die Fahrgäste – längst gemeistert. Doch weit gefehlt. Statt sich um verdreckte Bahnsteige und nächtliche Angsträume zu kümmern, hat sich der Staatsbetrieb ein neues, hochwichtiges Projekt ausgesucht: Die Umbenennung des traditionsreichen U-Bahnhofs Alexanderplatz in „Alex (m/w/d/x)“. Anlass? Das alljährliche Spektakel rund um den Christopher Street Day.
Wenn ein Bahnhof plötzlich ein Geschlecht bekommt
Gemeinsam mit einer Werbeagentur hätten die BVG die Station „gendergerecht“ umgestaltet, wie es heißt. Wo bislang schlicht und würdevoll „Alexanderplatz“ prangte, klebt nun das Kürzel „Alex (m/w/d/x)“ – der eigentliche Name nur noch klein und kleinlaut darunter gesetzt. Als hätte der Platz, benannt nach dem russischen Zaren Alexander I., sein historisches Recht auf einen ordentlichen Namen verwirkt. Dazu wehe eine sogenannte Intersex-inclusive-Pride-Flagge, jene stets weiterentwickelte Version der Regenbogenfahne, die inzwischen offenbar niemanden mehr auslassen darf.
„Mit ‚Alex (m/w/d/x)‘ wollen wir zeigen, dass Vielfalt bei uns nicht nur mitfährt, sondern einen festen Platz hat“, ließ sich eine BVG-Marketingverantwortliche zitieren.
Vielfalt, die mitfährt. Ein hübscher Satz. Nur: Wer im Berliner Nahverkehr tatsächlich mitfährt, sehnt sich weniger nach umgestalteten Namensschildern als nach einem Zug, der überhaupt kommt – und nach dem Gefühl, abends heil nach Hause zu gelangen. Doch diese Prioritäten scheinen im ideologischen Nebel der Hauptstadt längst verloren gegangen.
43.845 Euro für Regenbogen-Symbolik
Dass derartige Aktionen nicht zum Nulltarif zu haben sind, zeigte bereits das Vorjahr. Im Sommer 2025 dekorierte der Staatsbetrieb gleich mehrere Stationen anlässlich des „Pride Month“ mit einschlägigen Flaggen – darunter ausgerechnet die Station Bundestag, kurz nachdem Bundestagspräsidentin Julia Klöckner sich weigerte, die Regenbogenflagge am Parlament zu hissen. Ein kleiner, symbolträchtiger Denkzettel also.
Was diese Symbolpolitik kostete, wollte der Betrieb zunächst lieber verschweigen. Erst nach einer Klage kam die stattliche Summe ans Licht: 43.845 Euro flossen in die bunte Umgestaltung. Geld, das aus öffentlicher Hand stammt – und das man in einer Stadt, deren Infrastruktur ächzt und deren Verwaltung im eigenen Papierkram versinkt, wahrlich sinnvoller hätte einsetzen können.
Symbolpolitik statt echter Lösungen
Es ist ein Muster, das sich durch die gesamte Politik dieser Republik zieht: Dort, wo es weder Mut noch Kompetenz braucht, wird eifrig ein Zeichen gesetzt. Am Bahnhofsschild lässt sich Haltung so herrlich billig demonstrieren – während die wirklich drängenden Probleme unangetastet bleiben. Wohnungen werden unbezahlbar, die öffentliche Sicherheit erodiert, doch die staatlichen Betriebe beschäftigen sich lieber mit der Frage, wie man einen Platz gendert.
Man fragt sich unweigerlich: Wie viele Fahrgäste haben sich diese Umgestaltung gewünscht? Wie viele Berliner steigen morgens in die U-Bahn und denken: „Endlich fühle ich mich am Alexanderplatz repräsentiert“? Vermutlich niemand. Denn es geht auch gar nicht um die Menschen, es geht um die Geste, um die politische Botschaft, um das Signal an die eigene Klientel.
Ein Land, das seine Prioritäten verloren hat
Die Aktion soll nur wenige Tage andauern, heißt es. Ein kleiner Trost. Doch sie steht sinnbildlich für eine Entwicklung, die weit über Berlin hinausreicht. Eine politische Kaste, die sich in immer neuen Symboldebatten verliert, während das Fundament des Landes bröckelt. Traditionen werden relativiert, historische Namen mit Kürzeln überklebt, und all das im Namen einer „Vielfalt“, die in Wahrheit nur eine sehr enge Weltsicht duldet.
Vielleicht wäre es an der Zeit, dass sich Politik und Staatsbetriebe wieder auf das Wesentliche besinnen: auf funktionierende Infrastruktur, auf Sicherheit, auf den vernünftigen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler. Doch solange man lieber Bahnhofsschilder umtauft, als für Ordnung zu sorgen, wird sich an der Misere wenig ändern.
Warum echte Werte Bestand haben
In Zeiten, in denen selbst der Name eines U-Bahnhofs zum Spielball ideologischer Moden wird, gewinnt eines an Bedeutung: die Rückbesinnung auf das Beständige, auf das, was Krisen und Modeerscheinungen überdauert. Wo staatliche Institutionen Geld für vergängliche Symbolpolitik verpulvern, tun mündige Bürger gut daran, ihr Vermögen auf ein solides Fundament zu stellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie ihren Wert bewahren – unabhängig davon, welche Farben gerade an den Bahnsteigen wehen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portefeuille bieten sie einen krisenfesten Anker in einer Welt, die zunehmend ihre Orientierung verliert.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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