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Kettner Edelmetalle
13.02.2026
07:24 Uhr

Gold auf dem Weg zu 5.900 Dollar: UBS-Prognose elektrisiert den Markt

Gold auf dem Weg zu 5.900 Dollar: UBS-Prognose elektrisiert den Markt

Während die Finanzmärkte von einer Krise in die nächste taumeln und Anleger verzweifelt nach sicheren Häfen suchen, setzt die Schweizer Großbank UBS ein unmissverständliches Signal: Gold könnte bis Ende 2026 auf 5.900 US-Dollar pro Unze steigen. Eine Prognose, die angesichts der aktuellen Weltlage weniger nach Wunschdenken klingt als vielmehr nach nüchterner Analyse der Realität.

Wilde Achterbahnfahrt – doch der Trend zeigt nach oben

Der Goldmarkt hat in den vergangenen Wochen Schwankungen erlebt, die selbst hartgesottene Händler ins Schwitzen brachten. Die größte Tagesbewegung nach unten seit 2013, gefolgt von der stärksten Aufwärtsbewegung seit 2008 – das gelbe Metall wurde regelrecht durchgeschüttelt. Zwischenzeitlich rutschte der Kurs knapp unter die psychologisch wichtige Marke von 5.000 Dollar. Und dennoch: Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 16 Prozent zu Buche. Wer hätte das vor wenigen Jahren für möglich gehalten?

Die UBS-Analysten lassen sich von den kurzfristigen Turbulenzen nicht beirren. Für sie sind die heftigen Ausschläge kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck eines Marktes, der nach einer gewaltigen Rallye kurz durchatmet, bevor die nächste Etappe beginnt. Die übergeordneten Treiber – und das ist der entscheidende Punkt – seien vollkommen intakt.

Die Fed-Personalie als Katalysator der Nervosität

Als unmittelbaren Auslöser der jüngsten Preiskapriolen identifizieren die Schweizer Banker die Nominierung von Kevin Warsh als künftigen Chef der US-Notenbank Federal Reserve. Diese Personalie habe an den Märkten kurzfristig die Befürchtung gedämpft, ein besonders lockerer Geldpolitiker könnte die ohnehin angeschlagene US-Währung weiter schwächen. Der Dollar erholte sich vorübergehend – und Gold geriet unter Druck.

Doch hier wird es interessant: Warsh gilt zwar als Befürworter einer schlankeren Fed-Bilanz, hat in der Vergangenheit jedoch durchaus niedrigere Zinsen unterstützt. Für die UBS ein entscheidendes Detail. Denn selbst wenn die kurzfristigen Dollar-Sorgen nachlassen sollten, könnte ein Umfeld sinkender realer US-Zinsen dem Goldpreis massiven Rückenwind verleihen.

Reale Zinsen: Der verborgene Motor des Goldpreises

Wer den Goldmarkt verstehen will, muss einen Blick auf die realen Zinsen werfen – also die Nominalzinsen abzüglich der Inflation. Gold wirft bekanntlich keine laufenden Erträge ab. Steigen die realen Zinsen, wird das Halten von Gold relativ teurer, weil Anleger anderswo attraktive Renditen erzielen können. Fallen die realen Zinsen hingegen – und genau das erwartet die UBS für die kommenden Monate –, sinkt diese Hürde dramatisch.

Die Konsequenz liegt auf der Hand: Sinkende Realzinsen dürften die Nachfrage nach Gold-ETFs wieder ankurbeln. Kapitalströme in börsengehandelte Goldprodukte könnten zunehmen, sobald die Zins- und Inflationskonstellation die entsprechenden Rahmenbedingungen liefert. In einer Welt, in der Staaten ihre Schulden durch Inflation entwerten und die Kaufkraft der Bürger schleichend erodiert, erscheint physisches Gold als eine der wenigen verbliebenen Bastionen der Werterhaltung.

Zentralbanken kaufen wie besessen

Neben den sinkenden Realzinsen gibt es einen zweiten, mindestens ebenso gewichtigen Faktor: die ungebrochene Kauflust der Zentralbanken weltweit. Seit Jahren stocken Notenbanken – allen voran in China, Indien und zahlreichen Schwellenländern – ihre Goldreserven systematisch auf. Diese Nachfragequelle ist weniger volatil als spekulative Positionierungen und wirkt in turbulenten Phasen als stabilisierender Anker.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um die Frage zu stellen: Warum kaufen Zentralbanken in einem solchen Ausmaß Gold, wenn sie gleichzeitig ihren Bürgern erzählen, das Finanzsystem sei stabil? Die Antwort dürfte vielen Sparern nicht gefallen. Die Notenbanken wissen offenbar sehr genau, dass das auf Schulden gebaute Kartenhaus fragiler ist, als die offiziellen Verlautbarungen vermuten lassen.

5.900 Dollar – und dann?

Die UBS-Prognose von 5.900 Dollar zum Jahresende 2026 mag auf den ersten Blick ambitioniert wirken. Doch wer die Entwicklung der vergangenen Jahre verfolgt hat, weiß: Goldpreis-Prognosen wurden in der jüngeren Vergangenheit regelmäßig nach oben korrigiert – und regelmäßig von der Realität übertroffen. Die Kombination aus geopolitischen Spannungen, dem anhaltenden Ukraine-Krieg, der dramatischen Eskalation im Nahen Osten und den massiven Zollerhöhungen unter US-Präsident Trump schafft ein Umfeld, in dem Gold seine historische Rolle als Krisenwährung eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Auch in Deutschland gibt es gute Gründe, dem Edelmetall besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Das von der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen – ein euphemistischer Begriff für gigantische Schulden – wird die Inflation weiter befeuern und kommende Generationen mit Zins- und Tilgungslasten belasten. Wer sein Vermögen vor dieser schleichenden Enteignung schützen möchte, kommt an physischen Edelmetallen kaum vorbei.

Physisches Gold als Fundament der Vermögenssicherung

Die UBS ordnet ihre Goldprognose in ein insgesamt positives Bild für Rohstoffe ein. Sowohl Industrie- als auch Edelmetalle hätten Spielraum für weitere Kursgewinne. Treiber seien Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage, geopolitische Risiken sowie langfristige strukturelle Trends. Rohstoffe könnten 2026 in Portfolios eine deutlich sichtbarere Rolle spielen.

Für den umsichtigen Anleger bedeutet das: Physische Edelmetalle wie Gold und Silber gehören als fester Bestandteil in jedes breit gestreute Anlageportfolio. Sie bieten nicht nur Schutz vor Inflation und Währungsverfall, sondern auch eine Absicherung gegen die zunehmenden geopolitischen Unwägbarkeiten unserer Zeit. In einer Welt, in der Papiergeld nach Belieben gedruckt wird und Staatsschulden ins Unermessliche wachsen, bleibt Gold das, was es seit Jahrtausenden ist: der ultimative Wertspeicher.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, eigene Recherchen durchzuführen und seine Anlageentscheidungen auf Basis einer individuellen Prüfung zu treffen. Für etwaige Verluste, die aus der Nutzung der hier bereitgestellten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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