
Gold auf dem Weg zu 6.000 Dollar: Warum die US-Geldpolitik den Edelmetallmarkt befeuern wird

Die Prognosen des renommierten Finanzanalysten Craig Hemke lesen sich wie ein Fahrplan für Anleger, die ihr Vermögen vor der drohenden Geldentwertung schützen wollen. Der Experte für Edelmetalle, der bereits Anfang 2024 die Explosion der US-Staatsverschuldung um zwei Billionen Dollar korrekt vorhergesagt hatte, wagt nun einen Blick in die nahe Zukunft – und seine Einschätzungen sind nichts weniger als spektakulär.
Die Trump-Administration setzt auf Wachstum um jeden Preis
Nach dem Scheitern der ursprünglichen Sparpläne – erinnern wir uns an die vollmundigen Versprechen, das DOGE-Programm würde zwei Billionen Dollar einsparen und den Haushalt ausgleichen – hat die amerikanische Regierung offenbar einen radikalen Kurswechsel vollzogen. Hemke bringt es auf den Punkt: „Sie haben schnell gemerkt, dass dieser Hund nicht jagen wird."
Stattdessen setzt man nun auf eine Strategie des „Herauswachsens" aus der Schuldenkrise. Finanzminister Scott Bessent verkündete jüngst im Fernsehen, man wolle das Wirtschaftswachstum so stark ankurbeln, dass die Zinsausgaben von derzeit sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf drei Prozent sinken würden. Ein ambitioniertes Ziel, das ohne massive geldpolitische Eingriffe kaum zu erreichen sein dürfte.
Zinskurvenkontrolle: Das japanische Modell kommt nach Amerika
Der Analyst prognostiziert, dass Präsident Trump im Mai einen willfährigen Nachfolger für Fed-Chef Jerome Powell installieren wird. Dieser neue Zentralbankchef soll dann eng mit dem Finanzministerium zusammenarbeiten und eine Politik der Zinskurvenkontrolle einführen – ein Instrument, das Japan jahrelang einsetzte und das die USA bereits nach dem Zweiten Weltkrieg anwendeten.
„Die Fed wird sagen, dass sie die Zinsen deckeln wird. Die Fed wird Käufer von zehnjährigen Staatsanleihen bei sagen wir vier Prozent sein. Mit festgeschriebenen Zinsen bei gleichzeitig hoher Inflation werden wir negative Realzinsen haben. Der bullischste Faktor für Goldpreise sind negative Realzinsen."
Zentralbanken weltweit flüchten in Gold
Die geopolitischen Verwerfungen seit dem Ukraine-Krieg haben einen fundamentalen Wandel in der globalen Reservepolitik ausgelöst. Als die USA Russland aus dem SWIFT-System ausschlossen und dessen Währungsreserven einfroren, ging ein Schock durch die Zentralbanken dieser Welt. Die Botschaft war unmissverständlich: Wer sich mit Washington anlegt, riskiert den Zugriff auf seine Dollarreserven.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Seit 2022 verzeichnen wir vier Jahre in Folge Rekordkäufe von Gold durch Zentralbanken. Jüngst wurde bekannt, dass die polnische Nationalbank weitere 150 Tonnen Gold erwerben will, um ihre Bestände auf 700 Tonnen aufzustocken. Diese Entwicklung untermauert den Goldpreis nachhaltig.
Preisziele: 6.000 Dollar für Gold, 130 Dollar für Silber
Hemkes Prognosen für 2026 sind eindeutig: Gold soll mindestens 6.000 Dollar pro Unze erreichen, während Silber auf 130 Dollar klettern könnte. Beim weißen Metall kommt zusätzlich die ungebrochene industrielle Nachfrage hinzu, die das Angebot weiter verknappen wird.
Für deutsche Anleger, die bereits unter der Inflation und der wirtschaftspolitischen Orientierungslosigkeit der heimischen Politik leiden, könnte dies ein weiteres Argument sein, physische Edelmetalle als Vermögenssicherung in Betracht zu ziehen. Während Papiergeld durch politische Entscheidungen entwertet werden kann, behält Gold seit Jahrtausenden seinen Wert.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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