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Kettner Edelmetalle
11.02.2026
14:41 Uhr

Gold durchbricht die 5.000-Dollar-Mauer – und denkt nicht ans Aufhören

Gold durchbricht die 5.000-Dollar-Mauer – und denkt nicht ans Aufhören

Was noch vor wenigen Jahren als kühne Prognose belächelt wurde, ist nun Realität: Die Feinunze Gold notiert bei über 5.000 US-Dollar. Am Mittwochvormittag lag der Preis bei rund 5.067 Dollar – ein Niveau, das die psychologisch bedeutsame Schallmauer nicht nur touchiert, sondern souverän verteidigt. Wer in den vergangenen Jahren auf das Edelmetall gesetzt hat, darf sich bestätigt fühlen. Wer es nicht tat, sollte sich fragen, warum.

Ein Rekordlauf, der seinesgleichen sucht

Bereits zu Jahresbeginn 2026 hatte Gold neue Allzeithochs jenseits der 5.500-Dollar-Marke erklommen. Seither zeigt sich der Markt bemerkenswert widerstandsfähig – trotz zwischenzeitlicher Gewinnmitnahmen und eines nervösen US-Dollars. Für europäische Anleger ist die Lage nicht minder beeindruckend: In Euro gerechnet bewegt sich der Goldpreis bei rund 4.200 Euro je Unze. Ein Niveau, das vor einem Jahrzehnt schlicht undenkbar gewesen wäre.

Doch was treibt diesen scheinbar unaufhaltsamen Anstieg? Die Antwort ist so vielschichtig wie beunruhigend – zumindest für jene, die an die Stabilität des globalen Finanzsystems glauben.

Zentralbanken kaufen, als gäbe es kein Morgen

Ein entscheidender Faktor für die Goldpreis-Rallye sind die massiven Käufe der Zentralbanken weltweit. Allen voran China und Indien haben ihre Goldreserven in den vergangenen Jahren systematisch aufgestockt. Laut Daten des World Gold Council erwarben Notenbanken allein im vergangenen Jahr erneut über 1.000 Tonnen des Edelmetalls – das zweithöchste Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen. Diese strukturelle Nachfrage wirkt wie ein Sicherheitsnetz unter dem Markt.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um die Frage zu stellen: Warum horten Zentralbanken Gold in historischem Ausmaß, wenn doch angeblich alles in bester Ordnung ist? Die Antwort liegt auf der Hand. Das Vertrauen in Papierwährungen erodiert – schleichend, aber unaufhaltsam. Und wer könnte es den Notenbankern verdenken? Die Schuldenorgien der westlichen Industrienationen, nicht zuletzt Deutschlands mit seinem jüngst beschlossenen 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, untergraben die Kaufkraft des Geldes systematisch.

Die Fed als Zünglein an der Waage

Kurzfristig richtet sich der Blick der Märkte auf die US-Notenbank Federal Reserve. Die Zinssenkungserwartungen spielen eine zentrale Rolle für die weitere Goldpreisentwicklung. Sollte die Fed ihre Geldpolitik schneller als erwartet lockern, könnten neue Rekordmarken bei 5.300 oder gar 5.500 Dollar in greifbare Nähe rücken. So zumindest die Einschätzung namhafter Rohstoffstrategen.

Umgekehrt könnte eine überraschend robuste US-Konjunktur kurzfristige Gewinnmitnahmen auslösen. Charttechnisch gilt die Zone um 5.000 Dollar als Schlüsselunterstützung. Ein nachhaltiger Ausbruch über 5.200 Dollar würde den Weg zum nächsten Zielbereich bei 5.500 Dollar freimachen. Selbst ein Rückfall unter die 5.000er-Marke – der eine Korrektur bis etwa 4.850 Dollar einleiten könnte – wird von den meisten Marktbeobachtern eher als Kaufgelegenheit denn als Trendbruch interpretiert.

Realzinsen: Der stille Verbündete des Goldes

Neben der Geldpolitik bleiben die Realzinsen das entscheidende Element im langfristigen Goldbild. Trotz rückläufiger Nominalrenditen bewegen sich die realen US-Zinsen auf moderaten Niveaus – was Gold als vermeintlich „zinsloses" Asset weiterhin attraktiv hält. Denn in einer Welt, in der die Inflation die nominalen Zinserträge auffrisst, ist die Rendite von Staatsanleihen nach Abzug der Teuerung oft kaum der Rede wert. Gold hingegen kennt kein Gegenparteirisiko. Es kann nicht gedruckt, nicht inflationiert und nicht per Regierungsbeschluss entwertet werden.

Deutschlands Schuldenpolitik als Warnsignal

Gerade für deutsche Anleger sollte der Goldpreis ein Weckruf sein. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar Stabilität versprochen, doch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur spricht eine andere Sprache. Schulden, die Generationen belasten werden. Zinsen, die durch Steuern und Abgaben finanziert werden müssen. Eine Inflation, die den Sparer schleichend enteignet. Wer sein Vermögen ausschließlich in Euro-denominierten Anlagen hält, geht ein Risiko ein, das viele unterschätzen.

Gold hingegen hat über Jahrtausende bewiesen, dass es seinen Wert bewahrt – durch Kriege, Währungsreformen und politische Umwälzungen hindurch. Die aktuelle Preisexplosion ist kein Zufall, sondern das logische Ergebnis einer Welt, die auf Pump lebt und deren geopolitische Spannungen – vom Ukraine-Krieg bis zur jüngsten Eskalation im Nahen Osten – kein Ende nehmen.

Fazit: Physisches Gold bleibt unverzichtbar

Die Mehrheit der Analysten bleibt optimistisch, was die weitere Goldpreisentwicklung betrifft. Das fundamentale Umfeld spricht weiterhin für hohe Preise, die charttechnische Aufwärtstendenz ist intakt, und Rücksetzer dürften sich als attraktive Einstiegsgelegenheiten erweisen. Wer sein Portfolio noch nicht um physische Edelmetalle ergänzt hat, sollte die aktuelle Konsolidierungsphase als das betrachten, was sie möglicherweise ist: eine der letzten Gelegenheiten, bevor die nächste Rekordrallye beginnt.

Physisches Gold und Silber gehören als unverzichtbare Bausteine in jedes breit gestreute Anlageportfolio – nicht als Spekulation, sondern als Versicherung gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Welt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen spiegeln ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wider und basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche beruhen. Wir übernehmen keinerlei Haftung für etwaige Vermögensschäden, die aus Entscheidungen auf Grundlage dieses Artikels entstehen könnten. Konsultieren Sie im Zweifel einen unabhängigen Finanzberater.

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