
Goldpreis durchbricht 4.700-Dollar-Marke: Flucht in den sicheren Hafen erreicht historische Dimensionen

Was für ein Paukenschlag an den Edelmetallmärkten! Der Goldpreis hat am Dienstagmorgen eine Marke durchbrochen, die noch vor wenigen Jahren als utopisch gegolten hätte: 4.725,49 US-Dollar für eine Feinunze. Damit notiert das gelbe Edelmetall erstmals in der Geschichte über der magischen Schwelle von 4.700 Dollar. Wer hätte das gedacht – und doch überrascht es niemanden, der die weltpolitische Lage mit wachen Augen verfolgt.
Silber zieht mit: Industriemetall erreicht ebenfalls Allzeithoch
Doch nicht nur Gold glänzt in diesen turbulenten Zeiten. Auch der kleine Bruder Silber markierte einen historischen Höchststand und kletterte zeitweise auf 94,75 Dollar pro Unze. Ein Anstieg, der die Dimension des aktuellen Edelmetall-Booms eindrucksvoll unterstreicht. Während Gold im vergangenen Jahr bereits um satte 65 Prozent zulegte – der größte Jahresgewinn seit 1979 –, legte Silber sogar um nahezu 150 Prozent zu. Zahlen, die selbst erfahrene Marktbeobachter staunen lassen.
Die Gründe für diese beispiellose Rally liegen auf der Hand, und sie sind so vielfältig wie beunruhigend. Geopolitische Spannungen, eine zunehmend unberechenbare US-Außenpolitik unter Präsident Trump und wachsende Zweifel an der Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank Fed treiben Anleger scharenweise in die vermeintlich sicheren Häfen.
Trumps Politik als Preistreiber
Die aggressive Zoll- und Außenpolitik der Trump-Administration wirkt wie ein Brandbeschleuniger für den Goldpreis. Ob Grönland-Ambitionen, Strafzölle gegen Handelspartner oder die jüngsten Versuche, in die Personalentscheidungen der Federal Reserve einzugreifen – all dies schürt Unsicherheit an den Märkten. Der Oberste Gerichtshof der USA befasst sich diese Woche mit dem brisanten Fall um Fed-Gouverneurin Lisa Cook, deren Entlassung Trump anstrebt. Ein Angriff auf die Unabhängigkeit der Notenbank, der weitreichende Konsequenzen haben könnte.
„Venezuela, Grönland, diese von Trump verursachten Unsicherheiten, die treiben das Gold", analysieren Marktexperten die Lage treffend.
Hinzu kommt ein schwächelnder Dollar, der traditionell die Edelmetallpreise stützt. Die Kombination aus politischer Instabilität und geldpolitischer Ungewissheit erweist sich als perfekter Nährboden für den Höhenflug der Edelmetalle.
Der neue Goldrausch: Händler berichten von Wartezeiten
Die Nachfrage nach physischem Gold und Silber hat Dimensionen erreicht, die an die Hochphase der Corona-Pandemie erinnern. Goldhändler berichten von erheblichen Wartezeiten, der Ansturm auf Münzen und Barren ist enorm. Was einst als konservative Anlage für Großväter galt, ist längst im Mainstream angekommen. Ende 2025 sprangen nicht nur Notenbanken und institutionelle Investoren auf den Zug auf, sondern auch Banken, Fonds und eine wachsende Zahl von Kleinanlegern.
Besonders bemerkenswert: Während der Goldpreis seit etwa einem halben Jahr kontinuierlich steigt, hat der Silberpreis seit Anfang Dezember regelrecht an Tempo gewonnen. Allein im Dezember 2025 schoss Silber um 40 Prozent nach oben. Das weiße Metall profitiert dabei von einem doppelten Rückenwind – als sicherer Hafen in Krisenzeiten und als unverzichtbares Industriemetall für Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Robotik und erneuerbare Energien.
Was bedeutet das Rekordhoch für Anleger?
Das aktuelle Goldpreis-Rekordhoch ist kein isoliertes Phänomen, sondern das Ergebnis eines perfekten Sturms aus geopolitischer Unsicherheit, geldpolitischen Sorgen und einer fundamentalen Suche nach Stabilität. In einer Welt, in der politische Entscheidungen zunehmend unberechenbar werden und das Vertrauen in Papierwährungen schwindet, erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Anker.
Die historische Entwicklung zeigt: Gold hat über Jahrtausende seinen Wert bewahrt, während Währungen kamen und gingen. In Zeiten, in denen Regierungen weltweit die Gelddruckmaschinen anwerfen und Schulden in astronomische Höhen treiben, erscheint die Besinnung auf reale Werte mehr als vernünftig.
Physische Edelmetalle als Vermögenssicherung
Für Anleger, die ihr Portfolio gegen die Unwägbarkeiten unserer Zeit absichern möchten, bieten physische Edelmetalle eine bewährte Möglichkeit zur Vermögenssicherung. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio können Gold und Silber dazu beitragen, Risiken zu diversifizieren und einen stabilen Anker in turbulenten Zeiten zu schaffen.
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Anleger sind für ihre Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollten im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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