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19.01.2026
11:53 Uhr

Grönland-Debakel: Wie 15 Bundeswehr-Soldaten Deutschland zum Gespött der Weltbühne machten

Grönland-Debakel: Wie 15 Bundeswehr-Soldaten Deutschland zum Gespött der Weltbühne machten

Was als vermeintliche Machtdemonstration europäischer Stärke gedacht war, endete als diplomatisches Fiasko ersten Ranges. Die Bundesregierung unter Friedrich Merz hat mit einer dreitägigen Bundeswehr-Mission nach Grönland nicht etwa Entschlossenheit bewiesen, sondern sich auf der internationalen Bühne bis auf die Knochen blamiert. Ganze 15 Soldaten – man lese und staune – sollten offenbar den mächtigsten Mann der Welt beeindrucken. Das Ergebnis: Ein PR-Desaster, das seinesgleichen sucht.

Eine Mission ohne erkennbaren Zweck

Der Hintergrund dieser grotesken Aktion ist schnell erzählt: US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Drohgebärden gegenüber dem dänischen Grönland für Aufsehen gesorgt. Seine Begründung? Die Europäer seien nicht in der Lage, ihre eigenen Territorien zu verteidigen. Was tut also die deutsche Bundesregierung? Sie schickt ein Häuflein von 15 Soldaten für sage und schreibe 48 Stunden auf die arktische Insel. Wen, so fragt man sich unwillkürlich, soll diese lächerliche Zahl beeindrucken?

Die offizielle Lesart des Verteidigungsministeriums klang zunächst noch halbwegs plausibel: Es handele sich um eine Erkundungsmission, gemeinsam mit dänischen, britischen und niederländischen Kameraden. Gegen Amerika sei die Aktion ausdrücklich nicht gerichtet – die Amerikaner seien sogar eingeladen worden, daran teilzunehmen. Doch wer glaubt ernsthaft an diese Version? Die Botschaft war unmissverständlich: Wir Europäer können unsere Inseln auch selbst verteidigen!

Der heimliche Blitz-Abzug als Höhepunkt der Peinlichkeit

Als wäre die Mission an sich nicht schon fragwürdig genug gewesen, wurde der Abzug am Sonntag zur vollständigen Katastrophe. Während das Verteidigungsministerium die Entsendung der Soldaten noch großspurig verkündet hatte, sollte deren Rückkehr offenbar still und heimlich über die Bühne gehen. Keine Pressemitteilung, keine offizielle Kommunikation – nichts. Erst als die Bild-Zeitung von einem "heimlichen Blitz-Abzug" berichtete, war die Blamage perfekt.

Die Kommunikationsstrategie des Ministeriums verdient dabei besondere Erwähnung: Während man bei der Entsendung noch stolz die Brust herausstreckte, duckte man sich beim Abzug weg wie ein ertappter Schuljunge. Diese Diskrepanz spricht Bände über das Selbstbewusstsein der Verantwortlichen – oder besser gesagt: über dessen völliges Fehlen.

Was bleibt von dieser Aktion?

Die Bilanz dieser sogenannten Erkundungsmission ist auf ganzer Linie vernichtend. Erstens: Welche ernsthaften Erkenntnisse über Grönland sollen 15 Soldaten in effektiv 48 Stunden – davon nur einen vollen Tag – gewonnen haben? Zweitens: Die unnötige Provokation gegenüber den USA wird die ohnehin angespannten transatlantischen Beziehungen kaum verbessern. Donald Trump, der bekanntlich nichts lieber tut als zu verhandeln, dürfte solche symbolischen Nadelstiche eher als Einladung zu härteren Maßnahmen verstehen.

Man könnte fast meinen, die Bundesregierung habe sich vorgenommen, Deutschland systematisch zum Gespött der internationalen Gemeinschaft zu machen. Mit dieser Mission ist ihr das zweifellos gelungen.

Ein Symptom tieferliegender Probleme

Diese Episode ist leider kein Einzelfall, sondern symptomatisch für den Zustand der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Während andere Nationen strategisch denken und handeln, verliert sich Deutschland in symbolischen Gesten ohne Substanz. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur und Verteidigung, das die neue Regierung auf den Weg gebracht hat, wird wenig nützen, wenn die politische Führung weiterhin solch dilettantische Entscheidungen trifft.

Die Soldaten selbst trifft dabei keine Schuld. Sie haben lediglich Befehle ausgeführt, die von einer politischen Führung kamen, der offensichtlich jedes Gespür für internationale Zusammenhänge abhandengekommen ist. In Moskau, Peking und Washington dürfte man sich köstlich amüsiert haben über diesen deutschen Ausflug in die Arktis. Und auch in vielen deutschen Wohnzimmern wird man sich gefragt haben, ob dies wirklich die beste Verwendung von Steuergeldern darstellt.

Was Deutschland braucht, sind keine symbolischen Aktionen, die nach hinten losgehen, sondern eine ernsthafte strategische Neuausrichtung. Doch danach sieht es derzeit leider nicht aus. Die Grönland-Mission wird als mahnendes Beispiel dafür in die Geschichte eingehen, wie man sich auf der Weltbühne nicht präsentieren sollte.

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