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02.07.2026
14:35 Uhr

Grüne Symbolpolitik in München: Wenn ein Diktatur-Freund mit offenen Armen empfangen wird

Grüne Symbolpolitik in München: Wenn ein Diktatur-Freund mit offenen Armen empfangen wird

Es gibt Bilder, die mehr über den Zustand unserer Republik verraten als tausend Sonntagsreden. Eines dieser Bilder lieferte der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause von den Grünen jüngst höchstpersönlich – und zwar freiwillig, mit Stolz und für alle sichtbar auf Instagram. Zu sehen ist der grüne Stadtchef im angeregten Plausch mit Hamado Dipama, einem BR-Rundfunkrat, dessen Vita mehr Fragen aufwirft, als eine "Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus" jemals beantworten könnte.

Ein Treffen, das Bände spricht

Anlass des Ganzen war besagte "Aktionswoche", jene inzwischen fast schon rituelle Veranstaltungsreihe, in der die linksgrüne Blase ihre Weltsicht zelebriert. Krause veröffentlichte die Fotos mit den üblichen Floskeln. Es sei darum gegangen, so ließ der Oberbürgermeister verlauten, den "Menschen Raum für Perspektiven und Anliegen zu geben". Und natürlich durfte auch der obligatorische Satz nicht fehlen, wonach München von seiner "Vielfalt" lebe, deren Schutz "unser aller Aufgabe" sei.

Klingt gut, klingt weltoffen, klingt nach warmem Herzen. Doch wer ist der Mann, dem hier höchste Ehren zuteilwurden? Und warum ausgerechnet er?

Sympathien für eine Diktatur – und ein Feldzug gegen Kritiker

Hamado Dipama ist alles andere als eine unbescholtene Symbolfigur der Weltoffenheit. Der BR-Rundfunkrat fiel in der Vergangenheit gleich mehrfach unangenehm auf. Zum einen bekundete er wiederholt seine Unterstützung für das brutale Militärregime von Captain Ibrahim Traoré in Burkina Faso. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Ein Mann, der mit einer autoritären Diktatur sympathisiert, sitzt im Kontrollgremium eines mit Zwangsgebühren finanzierten deutschen Rundfunksenders. Wer hier keine Fragen stellt, hat entweder nicht hingesehen – oder will nicht hinsehen.

Ein Diktatur-Sympathisant im Rundfunkrat, empfangen von einem grünen Oberbürgermeister – das ist kein Ausrutscher, sondern Ausdruck eines Systems, das den Kompass verloren hat.

Doch damit nicht genug. Dipama sorgte zuletzt für Aufsehen, weil er auf kritische Berichterstattung mit einer regelrechten Welle von Strafanzeigen reagierte. Laut Staatsanwaltschaft München I ging es um rund 30 Äußerungen – teils in journalistischen Beiträgen, teils in Nutzerkommentaren. Der Hintergrund: Dipama hatte sich im September 2025 auf Instagram und Facebook öffentlich über den "Rausschmiss" der NDR-Moderatorin Julia Ruhs gefreut, der er eine "rassistische, rechte und spaltende" Agenda vorwarf.

Meinungsfreiheit unter Beschuss

Wer einer jungen Journalistin öffentlich derartige Etiketten anheftet und im gleichen Atemzug mit einer Anzeigenflut gegen jene vorgeht, die sich kritisch zu ihm äußern, hat ein bemerkenswertes Verständnis von jener Meinungsfreiheit, die er für sich selbst so großzügig in Anspruch nimmt. Auch gegen einen Redakteur von Apollo News wurde in diesem Zuge ermittelt. Die Ermittlungen wurden mittlerweile eingestellt – wenig überraschend, denn eine Straftat, so hieß es, habe sich nicht nachweisen lassen.

Man muss sich diese Konstellation vor Augen führen: Da wird sachliche, faktenorientierte Berichterstattung mit Strafanzeigen überzogen, während derselbe Mann anschließend von einem grünen Oberbürgermeister empfangen wird, als handle es sich um einen Staatsgast.

Islam ist keine Rasse – und Kritik kein Rassismus

Der ganze Vorgang offenbart auch die semantische Verirrung, die hinter dem Kampfbegriff "antimuslimischer Rassismus" steckt. Der Islam ist eine Religion, eine Weltanschauung – und ganz gewiss keine "Rasse". Es gehört zum Kern der Meinungsfreiheit in einer aufgeklärten Gesellschaft, sich kritisch mit Weltanschauungen auseinanderzusetzen. Wer diese Selbstverständlichkeit unter dem Deckmantel eines konstruierten "Rassismus"-Vorwurfs zu verunmöglichen versucht, betreibt keine Antidiskriminierung, sondern die schleichende Abschaffung der Kritikfähigkeit.

Grüne Klientelpolitik statt Politik für die Bürger

Wenn ein Oberbürgermeister es zu seiner Aufgabe erklärt, sich um die "individuellen Erfahrungen" ausgewählter Gruppen zu kümmern, während gewöhnliche Münchner Bürger mit explodierenden Mieten, steigender Kriminalität und einer gebeutelten Wirtschaft kämpfen, dann drängt sich die Frage auf: Wem dient diese Politik eigentlich? Die Antwort liefert das Instagram-Foto selbst. Es ist Symbolpolitik in Reinform – teuer, überflüssig und meilenweit entfernt von den tatsächlichen Sorgen der Menschen.

Dass ein solcher Rundfunkrat überhaupt in einem gebührenfinanzierten Kontrollgremium sitzt, ist ein Skandal für sich. Der Bürger zahlt – Monat für Monat, ganz ohne Wahl – und finanziert damit Posten, deren Besetzung mancher bereits als offenes Postengeschacher empfindet. Es ist genau diese Art von Fehlentwicklung, die immer mehr Bürger in diesem Land mit wachsendem Unmut betrachten. Und dieser Unmut ist berechtigt.

Fazit: Ein Land, das sich selbst nicht mehr traut

Das Treffen von München ist mehr als eine Randnotiz. Es ist ein Symptom. Es zeigt, wie tief sich Teile der politischen Klasse in einer Parallelwelt aus Vielfalts-Rhetorik und Symbolpolitik verirrt haben, während die realen Probleme des Landes ungelöst bleiben. Deutschland braucht keine Aktionswochen für konstruierte Feindbilder, sondern eine Politik, die wieder die Interessen der eigenen Bürger in den Mittelpunkt stellt. Solange grüne Stadtchefs lieber mit Diktatur-Sympathisanten posieren, als für Sicherheit und Wohlstand ihrer Bürger zu sorgen, wird das Vertrauen in die Politik weiter erodieren.

In Zeiten, in denen politische Verlässlichkeit zur Mangelware geworden ist und das Vertrauen in Institutionen schwindet, suchen viele Menschen nach Beständigem. Nicht ohne Grund besinnen sich immer mehr Bürger auf handfeste Werte – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie unabhängig von politischen Moden und ideologischen Verirrungen ihren Wert bewahren. Als solide Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen sind sie ein Anker in stürmischen Zeiten.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt für seine Entscheidungen die alleinige Verantwortung. Für rechtliche oder steuerliche Fragen wenden Sie sich bitte an einen entsprechend qualifizierten Berater.

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