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Kettner Edelmetalle
20.03.2026
07:02 Uhr

Guterres fordert Washington zum Handeln auf: „Der Schlüssel liegt bei den USA"

Die Lage im Nahen Osten eskaliert in einem Tempo, das selbst erfahrene Beobachter der Weltpolitik fassungslos zurücklässt. UN-Generalsekretär António Guterres hat sich nun mit deutlichen Worten an die Adresse der Vereinigten Staaten gewandt und US-Präsident Donald Trump aufgefordert, den Konflikt zwischen Israel und dem Iran zu beenden. Was als gezielte Militäroperation begann, droht sich zu einem Flächenbrand auszuweiten, dessen Folgen für die Weltwirtschaft – und damit auch für den deutschen Bürger – kaum absehbar sind.

Kriegsverbrechen auf beiden Seiten?

Bei einem Besuch in Brüssel vor dem Europäischen Rat erhob Guterres schwere Vorwürfe. Angriffe auf Energieinfrastruktur – gleich von welcher Seite – stellten aus seiner Sicht hinreichende Gründe dar, von möglichen Kriegsverbrechen auszugehen. Der Hintergrund: Israel hatte das iranische Erdgasfeld South Pars angegriffen, woraufhin Teheran mit einem Gegenschlag gegen einen bedeutenden Energiekomplex in Katar reagierte. Die Spirale der Vergeltung dreht sich seither unaufhörlich weiter.

„Ich sehe keinen Unterschied. Es spielt keine Rolle, wer Zivilisten ins Visier nimmt. Das ist völlig inakzeptabel", so der UN-Generalsekretär. Die steigende Zahl ziviler Opfer auf beiden Seiten könnte demnach zu Anklagen wegen Kriegsverbrechen führen. Weder die US-amerikanische noch die israelische Regierung hätten zunächst auf Anfragen nach einer Stellungnahme reagiert.

Israel als treibende Kraft – Washington als Schlüssel

Guterres machte keinen Hehl aus seiner Einschätzung, wer die Eskalation vorangetrieben habe. Er sei überzeugt, dass Israel strategisch darauf abziele, die militärischen Fähigkeiten des Iran vollständig zu zerstören und einen Regimewechsel herbeizuführen. Teheran wiederum verfolge die Strategie, so lange wie möglich Widerstand zu leisten und dabei maximalen Schaden anzurichten. Ein klassisches Patt – mit verheerenden Konsequenzen für Millionen von Menschen.

Der entscheidende Satz des UN-Generalsekretärs lautete: „Der Krieg muss beendet werden. Und ich bin der Überzeugung, dass es in der Hand der USA liegt, ihn zu beenden." Es hänge vom politischen Willen ab. Trump werde in der Lage sein, „diejenigen zu überzeugen, die überzeugt werden müssen, dass die Aufgabe erledigt ist."

„Ich habe keinen Zweifel daran, dass dies im Einklang mit Israels Strategie steht, die Vereinigten Staaten in einen Krieg hineinzuziehen. Dieses Ziel wurde erreicht."

Eine bemerkenswert offene Aussage für einen Diplomaten, der normalerweise jedes Wort auf die Goldwaage legt. Doch die Zeiten diplomatischer Zurückhaltung scheinen vorbei zu sein – angesichts eines Konflikts, der seit dem gemeinsamen US-israelischen Angriff auf Teheran am 28. Februar, bei dem Irans oberster Führer getötet wurde, eine Kettenreaktion von Vergeltungsschlägen ausgelöst hat.

Europa hält sich zurück – und erntet Lob

Während Trump über seine Plattform „Truth Social" erklärte, die USA hätten den israelischen Angriff auf South Pars nicht autorisiert, und Israel habe „heftig um sich geschlagen", zeigten sich die europäischen Verbündeten auffallend zurückhaltend. Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Keir Starmer und die französische Regierung lehnten es ab, Schiffe in den Persischen Golf zu entsenden, um Trumps Bitte um Unterstützung bei der Öffnung der Straße von Hormus nachzukommen. Paris erklärte, man werde sich erst „bei einer ruhigeren Lage" beteiligen.

Guterres lobte diese europäische Zurückhaltung ausdrücklich. Die Länder hätten ihre eigene Einschätzung vorgenommen und sich bewusst entschieden, sich nicht zu stark zu engagieren – in dem Wissen, dass Deeskalation das wichtigste Ziel sei. Für die neue Bundesregierung unter Merz ist dies eine bemerkenswerte Gratwanderung: Einerseits will man den transatlantischen Partner nicht verprellen, andererseits hat man offenbar erkannt, dass ein blindes Folgen amerikanischer Militärabenteuer nicht im deutschen Interesse liegt. Eine kluge Entscheidung, die man sich von der Vorgängerregierung kaum hätte vorstellen können.

Russland als lachender Dritter

Besonders brisant ist Guterres' Einschätzung, wer von diesem Chaos am meisten profitiere: Russland. Moskau begrüße die Ablenkung von seinem Krieg gegen die Ukraine. „Russland ist der größte Nutznießer der Iran-Krise", sagte der UN-Generalsekretär unmissverständlich. „Russland ist bereits der Gewinner."

Man muss kein Geostratege sein, um diese Logik nachzuvollziehen. Während die Aufmerksamkeit der Welt auf den Nahen Osten gerichtet ist, kann der Kreml in der Ukraine weitgehend unbehelligt agieren. Die westliche Allianz, ohnehin durch innere Spannungen geschwächt, zerfasert an zu vielen Fronten gleichzeitig. Und die Weltwirtschaft? Sie taumelt unter den Auswirkungen gestörter Energielieferungen und explodierender Ölpreise.

Die Folgen für den deutschen Bürger

Für Deutschland bedeutet diese Eskalation nichts Gutes. Die ohnehin fragile wirtschaftliche Lage – geprägt von Inflation, Energieunsicherheit und einem 500-Milliarden-Euro-Schuldenberg, den die neue Große Koalition dem Steuerzahler aufbürdet – wird durch steigende Energiepreise weiter verschärft. Wer geglaubt hatte, die Energiekrise sei mit dem Ende der russischen Gaslieferungen überstanden, wird nun eines Besseren belehrt. Die Abhängigkeit von globalen Energiemärkten bleibt Deutschlands Achillesferse – eine Schwachstelle, die durch den ideologiegetriebenen Ausstieg aus der Kernenergie unter der Ampelregierung noch vergrößert wurde.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der Wert krisensicherer Anlagen. Während Aktienmärkte nervös reagieren und Währungen unter Druck geraten, erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber als das, was sie seit Jahrtausenden sind: ein verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten. Wer sein Vermögen gegen geopolitische Verwerfungen absichern möchte, tut gut daran, Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios in Betracht zu ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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