Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
27.01.2026
16:29 Uhr

Handelsrekord mit Indien: Deutschland profitiert vom Freihandelsabkommen – doch zu welchem Preis?

Handelsrekord mit Indien: Deutschland profitiert vom Freihandelsabkommen – doch zu welchem Preis?

Der deutsch-indische Handel hat im Jahr 2025 einen historischen Höchststand erreicht. Mit einem Warenaustausch von 31,3 Milliarden Euro übertrifft das Handelsvolumen den Vorjahreswert um 1,5 Prozent. Diese Zahlen, die von der bundeseigenen Wirtschaftsfördergesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI) veröffentlicht wurden, kommen zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt: Kurz nachdem sich die Europäische Union und Indien auf ein weitreichendes Freihandelsabkommen geeinigt haben.

Ein Rekord, der Hoffnung macht – oder doch nur Augenwischerei?

Die deutschen Exporte nach Indien belaufen sich demnach auf rund 16,2 Milliarden Euro, während die Importe bei etwa 15,1 Milliarden Euro liegen. Florian Wenke, Indien-Experte der GTAI in Mumbai, sprach von einem „neuen Rekord". GTAI-Geschäftsführerin Julia Braune betonte, dass Deutschland als größte Volkswirtschaft der EU besonders stark von dem Abkommen profitieren werde.

Doch während sich Wirtschaftsvertreter in Euphorie üben, stellt sich die Frage: Ist dieses Abkommen tatsächlich der große Wurf, als der es verkauft wird? Oder handelt es sich um einen weiteren Versuch, die desaströse Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre zu kaschieren?

Die geopolitische Dimension: Flucht vor Trump oder strategische Weitsicht?

Das Freihandelsabkommen mit Indien kommt nicht zufällig zu einem Zeitpunkt, an dem die transatlantischen Beziehungen unter erheblichem Druck stehen. Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe haben die europäische Wirtschaft empfindlich getroffen. Die Hinwendung zu Indien erscheint vor diesem Hintergrund weniger als strategische Meisterleistung, sondern vielmehr als Notlösung.

Beide Seiten betonen, dass das Abkommen die EU-Exporte nach Indien bis 2032 voraussichtlich verdoppeln werde. Europäische Unternehmen könnten Zölle in Höhe von vier Milliarden Euro einsparen. Klingt beeindruckend – doch angesichts der wirtschaftlichen Verwerfungen, die Deutschland derzeit durchlebt, wirken diese Zahlen wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die deutsche Wirtschaft braucht mehr als Handelsabkommen

Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz das Abkommen als Erfolg feiert, bleibt die grundlegende Misere der deutschen Wirtschaft bestehen. Das kürzlich beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur mag kurzfristig Impulse setzen, belastet jedoch kommende Generationen mit einer erdrückenden Schuldenlast. Die Inflation frisst weiterhin die Kaufkraft der Bürger auf, und die Energiepreise bleiben auf einem Niveau, das viele Unternehmen an den Rand der Existenz treibt.

Das Freihandelsabkommen mit Indien mag ein Lichtblick sein – doch es kann die strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft nicht lösen. Was Deutschland braucht, sind nicht nur neue Handelspartner, sondern eine grundlegende Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik: weniger Bürokratie, niedrigere Energiekosten und eine Rückbesinnung auf die Stärken des deutschen Mittelstands.

Fazit: Vorsichtiger Optimismus ist angebracht

Der Handelsrekord mit Indien ist zweifellos eine positive Nachricht. Doch er sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die deutsche Wirtschaft vor gewaltigen Herausforderungen steht. Das Freihandelsabkommen bietet Chancen – aber nur, wenn es von einer vernünftigen Wirtschaftspolitik im Inland begleitet wird. Andernfalls droht es, lediglich als Feigenblatt für eine verfehlte Politik zu dienen.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und geopolitischer Verwerfungen bleibt die Diversifizierung des eigenen Vermögens ein kluger Schachzug. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio darstellen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen