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19.01.2026
11:52 Uhr

Hessens Ministerpräsident fordert Sechs-Tage-Woche nach griechischem Vorbild – Bürger sollen für den Staat schuften

Hessens Ministerpräsident fordert Sechs-Tage-Woche nach griechischem Vorbild – Bürger sollen für den Staat schuften

Es ist ein Satz, der in seiner Dreistigkeit kaum zu überbieten ist: „Das kann sehr erfüllend sein", verkündet der hessische Ministerpräsident Boris Rhein, wenn er die deutschen Bürger auffordert, gefälligst mehr zu arbeiten. Der CDU-Politiker hat sich ausgerechnet Griechenland als leuchtendes Vorbild auserkoren – jenes Land, das Deutschland vor wenigen Jahren noch mit Milliardenhilfen vor dem Staatsbankrott retten musste. Nun sollen die Deutschen von den Hellenen lernen, wie man richtig schuftet.

Griechenland als Vorbild – ein schlechter Witz der Geschichte

Im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland schwärmte Rhein regelrecht von der griechischen Arbeitsmoral. Dort werde bereits über eine Sechs-Tage-Woche diskutiert, während man hierzulande noch über die Vier-Tage-Woche debattiere. Man reibt sich verwundert die Augen: Ausgerechnet das Land, dessen Wirtschaft vor einem Jahrzehnt am Boden lag und das deutsche Steuerzahler Hunderte Milliarden Euro kostete, soll nun als Leuchtturm der Leistungsbereitschaft dienen?

Auf die direkte Frage, ob er denn auch für Deutschland eine Sechs-Tage-Woche befürworte, wich der Ministerpräsident geschickt aus. Stattdessen dozierte er über den angeblich negativen Klang des Wortes „Leistung" in Deutschland und kritisierte Diskussionen über „Work-Life-Balance". Als ob es verwerflich wäre, dass hart arbeitende Menschen auch Zeit für ihre Familien haben möchten.

Die eigentliche Frage: Wofür sollen die Deutschen mehr arbeiten?

Was Rhein geflissentlich verschweigt, ist die unbequeme Wahrheit hinter seiner Forderung. Die Deutschen arbeiten nicht zu wenig – sie werden schlicht zu stark belastet. Die Abgabenlast in diesem Land hat ein Niveau erreicht, das jeden zusätzlich verdienten Euro zur Farce werden lässt. Wer Überstunden macht, darf zusehen, wie der Staat den Löwenanteil einstreicht. Und wofür? Für eine Politik, die Milliarden in fragwürdige Projekte pumpt, während die eigene Infrastruktur verfällt.

Die Energiepreise explodieren, die Steuerlast steigt unaufhörlich, und die Rente reicht für immer mehr Menschen nicht mehr zum Leben. Gleichzeitig werden Kraftwerke gesprengt, die Wirtschaft mit ideologischen Vorgaben stranguliert und das Land mit einer unkontrollierten Zuwanderung konfrontiert, deren Kosten ebenfalls der arbeitende Bürger zu tragen hat. Aber ja, Herr Rhein, die Lösung ist natürlich: mehr arbeiten!

„Der Staat ist nicht dysfunktional" – eine gewagte Behauptung

Besonders bemerkenswert ist Rheins Aussage, man solle „viel mehr darüber reden, was in Deutschland alles funktioniert". Der Staat sei nicht dysfunktional, behauptet der Ministerpräsident trotzig. Eine Aussage, die angesichts maroder Schulen, überlasteter Behörden, einer kaputtgesparten Bundeswehr und eines Gesundheitssystems am Limit wie blanker Hohn klingt. Wer mit offenen Augen durch dieses Land geht, sieht überall die Spuren des Verfalls – aber der hessische Landesvater lebt offenbar in einer anderen Realität.

Die hohen Umfragewerte der AfD führt Rhein auf einen „politischen Vertrauensverlust" zurück, den er der Ampel-Regierung anlastet. Dass auch seine eigene Partei, die CDU, maßgeblich an der Misere beteiligt ist, scheint ihm nicht in den Sinn zu kommen. Sechzehn Jahre Merkel-Regierung haben die Grundlagen für viele der heutigen Probleme gelegt – von der Energiewende über die Migrationspolitik bis hin zur Vernachlässigung der Infrastruktur.

Die Bürger haben verstanden, worum es wirklich geht

Die Reaktionen auf Rheins Forderung sprechen Bände. In den sozialen Medien und Kommentarspalten macht sich beißender Spott breit. Die Menschen haben längst durchschaut, dass sie nicht für ihren eigenen Wohlstand mehr arbeiten sollen, sondern um ein System am Laufen zu halten, das ihre Interessen schon lange nicht mehr vertritt. Mehr Arbeit bedeutet in diesem Land vor allem eines: mehr Steuern, mehr Abgaben, mehr Umverteilung – und am Ende weniger für die eigene Familie.

Wenn Politiker wie Boris Rhein wirklich wollen, dass die Menschen wieder mehr leisten, dann sollten sie zunächst die Rahmenbedingungen schaffen, unter denen sich Arbeit auch lohnt. Niedrigere Steuern, bezahlbare Energie, eine funktionierende Infrastruktur und eine Politik, die die Interessen der eigenen Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt – das wäre ein Anfang. Stattdessen predigt man Wasser und trinkt Wein, während man den Bürgern erklärt, wie „erfüllend" es doch sei, noch mehr zu schuften.

„Wer etwas leistet, hat von Staat und Gesellschaft mehr zu erwarten als jemand, der weniger leistet."

Ein schöner Satz, Herr Rhein. Nur leider entspricht er nicht der Realität in diesem Land. Hier werden Leistungsträger geschröpft, während andere alimentiert werden. Und solange sich daran nichts ändert, werden Ihre Appelle an die Arbeitsmoral auf taube Ohren stoßen.

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