
Höchberg: Mann wegen Israel-Anstecker fast totgeprügelt – der importierte Judenhass ist in Deutschland angekommen

Es ist ein Vorfall, der uns fassungslos zurücklassen sollte – und der doch längst zum traurigen Alltag in diesem Land gehört. In der bayerischen Gemeinde Höchberg im Landkreis Würzburg soll ein Mann brutal zusammengeschlagen worden sein, nur weil er einen kleinen Anstecker mit der israelischen Flagge an seiner Kleidung trug. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt mittlerweile wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Das Opfer liegt schwer verletzt auf der Intensivstation.
Ein Anstecker als Todesurteil?
Was sich in der Nacht auf Montag ereignet haben soll, liest sich wie das Drehbuch eines Albtraums. Der Tatverdächtige soll neben dem späteren Opfer an einer Ampel gestanden und dabei den kleinen Anstecker mit der israelischen Flagge bemerkt haben. Nachdem er den Mann darauf angesprochen habe, soll er ihm ohne jede Vorwarnung ins Gesicht geschlagen haben. Das Opfer habe zu fliehen versucht – vergeblich. Der Angreifer holte es ein, brachte es zu Boden und trat laut Berichten mehrfach gegen Kopf und Oberkörper des wehrlos am Boden liegenden Mannes. Erst das Eingreifen der Polizei habe dem Grauen ein Ende gesetzt.
Das Ergebnis dieser Attacke: ein Wirbelbruch, eine Einlieferung ins Krankenhaus, ein Aufenthalt auf der Intensivstation. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich Medienberichten zufolge um einen Syrer. Der Mann wurde festgenommen. Ob bereits Untersuchungshaft angeordnet worden sei, war zunächst nicht öffentlich bekannt.
Antisemitismus mitten in Deutschland – und niemand will es benennen
Sollte sich bestätigen, dass tatsächlich der Israel-Anstecker der Auslöser dieser bestialischen Tat war, dann wäre von einem eindeutig antisemitischen Motiv auszugehen. Das Opfer sei nach Angaben der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Würzburg Mitglied der Organisation. Die DIG kündigte für Freitag eine Mahnkundgebung auf dem Unteren Markt in Würzburg an.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: In Deutschland, ausgerechnet in jenem Land, das aus seiner Geschichte angeblich die Lehre gezogen hat, "Nie wieder!" zu rufen, wird ein Mensch beinahe totgeschlagen, weil er sich zu Israel bekennt. Und wer trägt diesen Hass ins Land? Nicht selten Menschen, die vor Jahren im Namen humanitärer Verantwortung aufgenommen wurden – und die nun jene freiheitliche Ordnung mit Füßen treten, die ihnen Schutz gewährte.
Wer sich zu Israel bekennt, riskiert in Deutschland offenbar Leib und Leben. Das ist kein Einzelfall mehr, sondern das Symptom einer verfehlten Migrations- und Sicherheitspolitik.
Die Wurzel des Problems: eine Politik, die wegschaut
Es wäre allzu bequem, diesen Vorfall als tragischen Einzelfall abzutun. Doch die Realität ist eine andere. Der importierte Antisemitismus, der Hass auf alles Jüdische und auf den Staat Israel, ist längst kein Randphänomen mehr. Er marschiert durch unsere Straßen, er brüllt auf sogenannten Demonstrationen, und er schlägt zu – wie in Höchberg. Verantwortlich dafür ist eine jahrelange Politik der offenen Grenzen und der naiven Willkommenskultur, die Menschen ohne jede Prüfung ihrer Werthaltung ins Land ließ.
Und was tun die politisch Verantwortlichen? Sie beschwören Sonntagsreden, sie laden zu Betroffenheitsrunden, sie sprechen von "Einzelfällen" und "Auseinandersetzungen". Doch die Menschen im Land durchschauen dieses Spiel. Ein Großteil der Bevölkerung teilt längst die Auffassung, dass es so nicht weitergehen kann. Wer die Freiheit unserer Gesellschaft verachtet, wer jüdisches Leben bedroht, der hat sein Gastrecht verwirkt. Es braucht endlich eine Politik, die konsequent für Deutschland und seine Bürger regiert – und nicht gegen sie.
Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit mehr
Der Fall aus Höchberg reiht sich ein in eine erschreckende Statistik der Gewalt. Die Kriminalität in Deutschland hat Rekordniveau erreicht, Messerangriffe und brutale Übergriffe gehören inzwischen zum Nachrichtenalltag. Es ist ein Armutszeugnis für einen Staat, der seine ureigenste Aufgabe – den Schutz seiner Bürger – nicht mehr erfüllt.
Bleibt zu hoffen, dass das Opfer sich vollständig erholt und dass die Justiz diesmal mit der gebotenen Härte durchgreift. Denn wer glaubt, in Deutschland ungestraft Jagd auf Israel-Freunde machen zu können, der muss die volle Wucht des Rechtsstaates zu spüren bekommen. Alles andere wäre ein weiteres Kapitel im Buch des staatlichen Versagens.
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