
Hotelkrise eskaliert: Revo Hospitality reißt 140 Hotels mit in die Insolvenz

Die deutsche Wirtschaft taumelt weiter von einer Hiobsbotschaft zur nächsten. Der Hotelbetreiber Revo Hospitality – bis 2025 noch unter dem Namen HR-Group bekannt – hat für rund 140 Gesellschaften im deutschsprachigen Raum Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Ein weiterer Sargnagel für den ohnehin angeschlagenen Tourismussektor, der unter den Folgen einer verfehlten Wirtschaftspolitik ächzt.
Namhafte Häuser betroffen – von Rügen bis München
Die Liste der betroffenen Hotels liest sich wie ein Querschnitt durch die deutsche Hotellandschaft: Das Vienna House Sonne am Neuen Markt in Rostock, das Hotel Baltic in Stralsund, das Aedenlife Hotel in Trent auf Rügen. Doch damit nicht genug – auch zwei Holiday Inn in München, der renommierte Pullman Schweizerhof in Berlin sowie mehrere Mercure-Hotels in verschiedenen deutschen Städten stehen nun unter dem Damoklesschwert der Insolvenz.
Insgesamt betreibt das Unternehmen europaweit 250 Hotels in zwölf Ländern. Der Geschäftsbetrieb soll zunächst weiterlaufen, das Insolvenzgeld ist bis März gesichert. Doch wie lange noch?
Die wahren Ursachen: Politikversagen auf ganzer Linie
Als offizielle Gründe für die Schieflage werden gestiegene Lohnkosten, die Anhebung der Mindestlöhne sowie explodierende Ausgaben für Mieten, Energie und Lebensmittel genannt. Was hier so nüchtern aufgezählt wird, ist in Wahrheit das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen. Die Energiepreise, die durch die ideologiegetriebene Energiewende der Vorgängerregierung in astronomische Höhen getrieben wurden, erdrücken mittlerweile ganze Branchen.
„In manchen Branchen geht es mittlerweile nur noch ums reine Überleben", konstatiert Jonas Eckhardt von der Restrukturierungsberatung Falkensteg.
Eine Aussage, die das ganze Ausmaß der wirtschaftlichen Misere offenbart. Deutschland, einst Wirtschaftslokomotive Europas, mutiert zusehends zum Sanierungsfall.
Insolvenzwelle rollt ungebremst weiter
Die Revo-Pleite ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Ökonomen rechnen für 2026 mit einem deutlichen Anstieg der Insolvenzen großer Unternehmen. Erst kürzlich meldete das Perfect Schneidemaschinenwerk in Bautzen – ein Traditionsunternehmen und nach eigenen Angaben der weltweit älteste Hersteller von Papierschneidemaschinen – ebenfalls Insolvenz an. 86 Mitarbeiter bangen dort um ihre Existenz.
Auch der Moderiese Zalando sorgt für Entsetzen: Das Logistikzentrum in Erfurt mit 2.700 Beschäftigten wird Ende September geschlossen. Der einzige konzerneigene Logistikstandort dieser Größenordnung in Ostdeutschland – einfach dichtgemacht. Ein weiterer Schlag für die ohnehin strukturschwache Region.
Traditionelle Werte als Rettungsanker
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit besinnen sich viele Anleger auf bewährte Strategien der Vermögenssicherung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfester Wertspeicher bewährt. Während Unternehmen kommen und gehen, Währungen inflationieren und Aktienkurse einbrechen, behält das edle Metall seinen inneren Wert. Eine Beimischung von Edelmetallen zu einem breit gestreuten Portfolio kann gerade in turbulenten Zeiten wie diesen eine sinnvolle Absicherung darstellen.
Die aktuelle Insolvenzwelle zeigt einmal mehr: Wer sein Vermögen ausschließlich in volatile Anlageklassen investiert, geht erhebliche Risiken ein. Die Diversifikation mit physischen Sachwerten bleibt ein zeitloser Grundsatz solider Vermögensplanung.
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