
Imperium der Plünderung: Wie die USA in Panik vor dem Machtverlust in Eurasien agieren

Die geopolitische Bühne gleicht derzeit einem Schachbrett, auf dem ein verzweifelter Spieler beginnt, wild um sich zu schlagen. Was wir gegenwärtig erleben, ist nichts Geringeres als der Todeskampf einer unipolaren Weltordnung – und die Vereinigten Staaten scheinen bereit, jeden noch so absurden Zug zu wagen, um ihre schwindende Hegemonie zu verteidigen.
Grönland als Faustpfand für unbezahlbare Schulden
Die jüngste Episode in diesem geopolitischen Drama trägt den Namen Grönland. Weil Dänemark sich weigert, die arktische Insel zu verkaufen, werden kurzerhand Zölle verhängt. Die Logik dahinter ist so simpel wie erschreckend: Was man nicht kaufen kann, wird eben erpresst. Mit einer Staatsverschuldung von mittlerweile über 38 Billionen Dollar – Tendenz steigend – sucht Washington händeringend nach Sicherheiten. Grönland mit seinen strategischen Ressourcen und seiner geopolitischen Lage erscheint da als willkommene Beute.
Die europäischen Verbündeten, von kritischen Beobachtern spöttisch als "Euro-Chihuahuas" bezeichnet, wagten zwar symbolischen Widerstand. Doch ihre Bemühungen verpufften wirkungslos. Die Botschaft aus Washington ist unmissverständlich: Wer nicht spurt, wird bestraft. Eine Lektion, die auch Deutschland in den kommenden Monaten noch schmerzhaft lernen könnte.
Der Iran-Komplex: Warum der Regimewechsel scheitert
Während Grönland die Schlagzeilen dominiert, brodelt im Persischen Golf ein weitaus gefährlicherer Konflikt. Der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln hat Position bezogen, Angriffsszenarien liegen angeblich bereit. Doch die Erinnerung an den zwölftägigen Krieg im vergangenen Juni sollte selbst den kühnsten Strategen in Washington zu denken geben. Was als schneller Regimewechsel geplant war, endete in einer demütigenden Demonstration iranischer Vergeltungsfähigkeit.
Die Gründe für die amerikanische Obsession mit dem Iran sind dabei so durchsichtig wie beunruhigend. Teheran sitzt an der Kreuzung wichtiger eurasischer Handels- und Energiekorridore. Die Verbindungen zum Internationalen Nord-Süd-Transportkorridor und zu Chinas Neuer Seidenstraße sind Washington ein Dorn im Auge. Noch gravierender: Über 90 Prozent der iranischen Ölexporte gehen nach China – und werden in Yuan abgerechnet. Eine direkte Bedrohung für den Petrodollar, jenes System, das Amerikas wirtschaftliche Vormachtstellung seit Jahrzehnten zementiert.
Die gescheiterte Farbrevolution
Die jüngsten Versuche, durch inszenierte Proteste einen Regimewechsel herbeizuführen, entpuppten sich als spektakulärer Fehlschlag. Die angeblichen "Massenopfer" unter den Demonstranten stammten aus Quellen wie dem Center for Human Rights in Iran – einer Organisation mit Sitz in New York, finanziert von der berüchtigten National Endowment for Democracy. Für jeden, der die Geschichte amerikanischer Regimewechsel-Operationen kennt, ein vertrautes Muster.
BRICS als Gegenpol zur westlichen Dominanz
Was Washington offenbar am meisten fürchtet, ist die zunehmende Integration des Iran in alternative Machtstrukturen. Seit 2023 Mitglied der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, seit 2024 Teil der BRICS-Gruppe – Teheran hat sich erfolgreich gegen die Isolation gewehrt. Trotz über 6.000 Sanktionen in vier Jahrzehnten hat das Land die umfangreichste industrielle Basis in Westasien aufgebaut.
Die eigentliche Frage, die sich nun stellt, betrifft China. Wird Peking seine zurückhaltende Position aufgeben und den BRICS-Partnern entschiedener zur Seite stehen? Die spekulativen Angriffe auf die iranische Währung, die maßgeblich zu den Protesten beitrugen, hätten mit chinesischer Unterstützung leicht abgewehrt werden können. Dass dies nicht geschah, wirft unbequeme Fragen auf.
Die Zukunft der multipolaren Weltordnung
Eines wird in dieser Krise überdeutlich: Das "Imperium der permanenten Schläge", wie es kritische Analysten nennen, wird nicht kampflos weichen. Die Feindseligkeit gegenüber einer multipolaren Welt wird bleiben – getränkt in Wut und Rachsucht, getrieben von der panischen Angst vor dem unvermeidlichen Machtverlust in Eurasien.
Für Deutschland und Europa bedeutet dies, dass die Zeit der bequemen Abhängigkeit von amerikanischen Sicherheitsgarantien zu Ende geht. Die Frage ist nicht mehr, ob sich die Weltordnung fundamental wandelt, sondern nur noch, wie schmerzhaft dieser Übergang sein wird – und auf welcher Seite der Geschichte wir stehen wollen.
In Zeiten geopolitischer Umbrüche erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber traditionell als verlässliche Wertspeicher. Wer sein Vermögen gegen die Unwägbarkeiten einer sich wandelnden Weltordnung absichern möchte, sollte eine Beimischung von Edelmetallen in sein Portfolio ernsthaft in Betracht ziehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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