Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
09.06.2026
05:20 Uhr

Industrie im Sinkflug: Der Krieg im Nahen Osten und die ganze Wahrheit über Deutschlands wirtschaftliche Achillesferse

Industrie im Sinkflug: Der Krieg im Nahen Osten und die ganze Wahrheit über Deutschlands wirtschaftliche Achillesferse

Es ist ein Schlag ins Kontor einer ohnehin schwer angeschlagenen deutschen Industrie: Die Auftragseingänge sind im April massiv eingebrochen – und zwar deutlich stärker, als selbst pessimistische Auguren prophezeit hatten. Um satte 3,8 Prozent schrumpfte das Neugeschäft gegenüber dem Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Befragte Ökonomen hatten gerade einmal mit der Hälfte gerechnet. Wieder einmal liegt die Realität schlechter, als sie uns Experten und Politiker glauben machen wollen.

Der Krieg als bequemer Sündenbock

Schnell ist man dabei, den Iran-Krieg, der Ende Februar ausbrach, als alleinigen Schuldigen zu präsentieren. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer fasste es mit den Worten zusammen, der Nahost-Krieg fordere seinen Tribut. Gewiss, geopolitische Verwerfungen treffen ein exportabhängiges Land wie Deutschland mit voller Wucht. Doch wer es sich so einfach macht, übersieht geflissentlich, dass die deutsche Industrie längst auf einem maroden Fundament steht – einem Fundament, das durch jahrelange ideologiegetriebene Energiepolitik und überbordende Bürokratie ausgehöhlt wurde.

Der Nahost-Krieg fordert seinen Tribut – doch die eigentliche Schwäche unserer Wirtschaft ist hausgemacht.

Wenn die Zahlen die Geschichte erzählen

Besonders dramatisch trifft es die einstigen Vorzeigebranchen. Die Automobilindustrie verlor 5,3 Prozent, die Hersteller elektrischer Ausrüstung brachen um erschütternde 16,3 Prozent ein, und auch der traditionsreiche Maschinenbau musste ein Minus von 7,4 Prozent verkraften. Noch alarmierender: Die Bestellungen aus der Eurozone kollabierten um 11,1 Prozent. Wenn selbst die europäischen Nachbarn nicht mehr in Deutschland ordern, sollten in Berlin sämtliche Alarmglocken schrillen.

Das Bundeswirtschaftsministerium beruhigt derweil routiniert, es habe sich um einen „erwartungsgemäßen Rücksetzer" gehandelt. Im März habe man schließlich noch ein kräftiges Plus von 4,5 Prozent verzeichnet. Doch dieser Anstieg war nichts als ein Strohfeuer: Unternehmen hatten aus blanker Angst vor kriegsbedingten Lieferproblemen Bestellungen vorgezogen. Eine wirtschaftliche Fata Morgana also, die nun in der Wüste der Realität verdampft.

Lieferketten am Limit, Energiepreise im Höhenflug

Die Versorgungslage spitzt sich weiter zu. Im Mai berichteten 15,9 Prozent der Betriebe von Engpässen bei Vorprodukten – nach 13,8 Prozent im Vormonat. Der Krieg hat die Energiepreise in die Höhe getrieben und zieht massive Lieferengpässe nach sich. Gerade hier zeigt sich die fatale Abhängigkeit, in die uns eine verfehlte Energiepolitik manövriert hat. Wer jahrelang verlässliche Energiequellen aus ideologischen Gründen abschaltet und sich von geopolitisch instabilen Lieferanten abhängig macht, der darf sich nicht wundern, wenn jede Krise im fernen Ausland die heimischen Fabrikhallen erbeben lässt.

Experten erwarten denn auch keine schnelle Erholung. Die deutsche Wirtschaft werde im zweiten Quartal „etwas schrumpfen", so die nüchterne Prognose. Eine Trendwende sei erst zu erwarten, wenn die Energiepreise spürbar nachgeben. Doch wer glaubt ernsthaft, dass diese Regierung den Mut aufbringt, die strukturellen Fehler der Vergangenheit zu korrigieren?

Was bedeutet das für den Bürger?

Die bittere Wahrheit ist: Eine schwächelnde Industrie bedeutet schwindenden Wohlstand, gefährdete Arbeitsplätze und am Ende auch eine schleichende Entwertung des Ersparten. Wenn die Wirtschaftsleistung bröckelt und gleichzeitig gigantische Schuldenpakete von 500 Milliarden Euro geschnürt werden, dann steuert die Kaufkraft des Bürgers ins Verderben. In solchen Zeiten besinnen sich kluge Sparer auf das, was über Jahrtausende seinen Wert behauptet hat: physische Edelmetalle wie Gold und Silber. Sie kennen keine Lieferkettenprobleme, keine Bilanzfälschungen und keine politischen Versprechen, die im nächsten Quartal Makulatur sind. Als krisensichere Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen bleiben sie ein Anker der Stabilität, während Konjunkturzahlen ins Bodenlose stürzen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung erfordert eine eigenständige und sorgfältige Recherche. Für getroffene Entscheidungen ist jeder Anleger selbst verantwortlich. Eine Haftung für etwaige Verluste wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen