Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
01.04.2026
09:12 Uhr

Inflationsschock voraus: Ökonomen warnen vor massivem Preisanstieg in Deutschland

Was viele Bürger längst an der Supermarktkasse und an der Tankstelle spüren, bestätigen nun auch die führenden Wirtschaftsinstitute des Landes mit alarmierenden Zahlen: Deutschland steuert auf eine neue Inflationswelle zu – und das Schlimmste könnte noch bevorstehen.

Drastische Korrektur der Prognosen

In ihrer aktuellen „Gemeinschaftsdiagnose", die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde, haben die fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute – darunter das Ifo-Institut, das DIW Berlin und das Kieler Institut für Weltwirtschaft – ihre Inflationsprognosen so drastisch nach oben korrigiert wie selten zuvor. Für das laufende Jahr rechnen die Ökonomen nun mit einer Teuerungsrate von 2,8 Prozent, für das kommende Jahr sogar mit 2,9 Prozent. Noch in ihrer Herbstprognose waren die Institute von deutlich moderateren Werten ausgegangen: zwei Prozent beziehungsweise 2,3 Prozent. Eine Fehleinschätzung, die man getrost als spektakulär bezeichnen darf.

Der Iran-Krieg als Brandbeschleuniger

Der Haupttreiber dieser besorgniserregenden Entwicklung ist die geopolitische Eskalation im Nahen Osten. Der Ausbruch des Iran-Konflikts hat die ohnehin angespannten Energiemärkte in Aufruhr versetzt. Öl- und Gaspreise sind massiv gestiegen – und diese Dynamik frisst sich nun wie ein Lauffeuer durch sämtliche Wirtschaftsbereiche. Von der Lebensmittelproduktion über den Transport bis hin zur industriellen Fertigung: Wenn Energie teurer wird, wird alles teurer. Eine Binsenweisheit, die deutsche Verbraucher in den kommenden Monaten schmerzhaft zu spüren bekommen dürften.

Bereits im März lag die Inflationsrate laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts bei 2,7 Prozent – nach europäischer Berechnungsmethode sogar bei 2,8 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Anfang 2024. Noch im Februar hatte die Rate bei vergleichsweise harmlosen zwei Prozent gelegen. Ein Anstieg von 0,7 Prozentpunkten innerhalb eines einzigen Monats – das sollte jeden aufhorchen lassen.

Die Rechnung zahlt der Bürger

Man muss kein Volkswirt sein, um zu erkennen, dass diese Entwicklung für den deutschen Mittelstand und die arbeitende Bevölkerung verheerend ist. Während die Löhne bestenfalls moderat steigen – der mittlere Bruttolohn soll 2025 um rund 1.900 Euro zulegen –, droht die Inflation diese Zuwächse in Rekordzeit aufzufressen. Reallohnverluste sind damit praktisch vorprogrammiert.

Und als wäre die geopolitische Lage nicht schon belastend genug, kommen hausgemachte Probleme hinzu. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat ein gigantisches 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur auf den Weg gebracht – finanziert auf Pump. Wer glaubt, dass eine solche Schuldenexplosion ohne inflationäre Nebenwirkungen bleibt, der glaubt vermutlich auch, dass Geld auf Bäumen wächst. Generationen von Steuerzahlern werden die Zinslast dieser Politik schultern müssen – und das in einem Umfeld, in dem die Preise ohnehin bereits davongaloppieren.

Energiepolitische Versäumnisse rächen sich

Die aktuelle Preisdynamik offenbart einmal mehr die fatalen Konsequenzen einer verfehlten Energiepolitik. Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren systematisch von günstigen Energiequellen abgeschnitten, Kernkraftwerke abgeschaltet und sich in eine gefährliche Abhängigkeit von volatilen Weltmarktpreisen begeben. Jede geopolitische Krise trifft die deutsche Wirtschaft daher mit voller Wucht – härter als viele andere Industrienationen, die vorausschauender geplant haben.

Für den deutschen Sparer und Anleger bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: Das Geld auf dem Konto verliert rapide an Kaufkraft. Bei einer Inflationsrate von knapp drei Prozent und Sparzinsen, die diesem Niveau hinterherhinken, findet eine schleichende Enteignung statt. Wer sein Vermögen schützen will, sollte über bewährte Sachwerte nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Inflationsschutz bewährt und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios dienen, um die Kaufkraft des eigenen Vermögens langfristig zu sichern.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

Wissenswertes zum Thema

Magazin
19.03.2025
13 Min.

Wer ist: Hans Werner Sinn

Prof. Dr. Hans-Werner Sinn ist die bekannte Stimme der wirtschaftlichen Vernunft in Deutschland. Als Wirtschaftswissenschaftler und Präsident des ifo Instituts hat er stets die Politik zu Wirtschafts…
Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen