
Islamistischer Terror mitten in Bayern: Syrer plante Massenmord im Auftrag des IS
Es ist ein Fall, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt – und der einmal mehr die fatalen Konsequenzen einer jahrelang verfehlten Migrationspolitik schonungslos offenlegt. Seit Montag steht ein 28-jähriger Syrer vor dem Landgericht München, weil er im Namen der Terrormiliz „Islamischer Staat" ein Blutbad auf deutschem Boden geplant haben soll. Nicht irgendwo in einer fernen Krisenregion. Sondern hier, in Unterfranken, im beschaulichen Landkreis Schweinfurt.
Bombenanleitungen, Sprengstoff-Rezepte und der Hass auf den Westen
Die Vorwürfe der Generalstaatsanwaltschaft wiegen schwer. Mohammad S., der auch unter dem Aliasnamen Radwan S. aufgetreten sein soll, stammt aus dem syrischen Aleppo und sei ein überzeugter Anhänger des IS gewesen. Sein ideologisches Weltbild habe den Kampf gegen „Ungläubige" und den Westen umfasst – jenen Westen, der ihm wohlgemerkt Schutz und Aufnahme gewährt hatte.
Im Herbst 2024 soll sich der Mann intensiv mit der Herstellung von Sprengstoff und Bomben beschäftigt haben. Auf seinem Smartphone fanden Ermittler mehr als 60 Seiten an technischen Anleitungen, heruntergeladen von einer IS-nahen Propagandaseite. Darunter befanden sich detaillierte Rezepturen für den Sprengstoff ANFO aus Ammoniumnitrat und Motoröl, Hinweise zu militärischen Sprengstoffen wie RDX und C4 sowie – besonders erschreckend – Anleitungen zur Herstellung von TATP. Jenem Sprengstoff also, der bei den verheerenden islamistischen Anschlägen von Paris im November 2015 zum Einsatz kam, als 130 Menschen ihr Leben verloren.
Doch damit nicht genug. Die Dokumente enthielten auch konkrete Hinweise, wie staatliche Kontrollen beim Kauf bestimmter Chemikalien umgangen werden könnten. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein Mann, der in Deutschland Zuflucht gefunden hat, studiert akribisch, wie er die Sicherheitsmechanismen eben dieses Landes aushebeln kann, um dessen Bürger zu ermorden.
Zündköpfe, Brenngel und das Ziel: maximale Opferzahlen
Die Ermittler sind überzeugt, dass der Angeklagte die Anleitungen nicht bloß aus morbider Neugier gesammelt hat. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stellten Fahnder Zündköpfe von Streichhölzern, zahlreiche Streichholzpackungen, ein Messer sowie mehrere Liter Brenngel sicher. Aus diesen Materialien habe der Mann einen Spreng- oder Brandsatz herstellen wollen. Sein Ziel sei es gewesen, einen Anschlag an einem Ort mit vielen Menschen zu verüben – etwa in einer Diskothek oder bei einer größeren Veranstaltung. Möglichst viele Todesopfer, so die Einschätzung der Sicherheitsbehörden, seien das erklärte Ziel gewesen.
Man stelle sich vor: Junge Menschen, die einen unbeschwerten Abend verbringen wollen, hätten zum Ziel eines islamistischen Massakers werden können. Dass dies verhindert wurde, ist einzig dem Zugriff der Ermittler im Dezember 2024 zu verdanken. Nicht etwa einem funktionierenden Frühwarnsystem, nicht einer konsequenten Überwachung potenzieller Gefährder – sondern offenbar dem Glück des Tüchtigen.
Ein Symptom des Systemversagens
Dieser Fall ist kein Einzelfall. Er reiht sich ein in eine erschreckend lange Liste islamistisch motivierter Anschlagsplanungen und -versuche auf deutschem Boden. Vom Weihnachtsmarkt-Attentat in Berlin 2016 über den Anschlag von Solingen bis hin zu den zahllosen vereitelten Anschlagsplänen, die es nie in die Schlagzeilen schaffen – das Muster ist immer dasselbe. Und immer wieder stellt sich dieselbe Frage: Wie konnte es so weit kommen?
Die Antwort ist so unbequem wie offensichtlich. Jahrelang hat die deutsche Politik – angeführt von einer ideologisch verblendeten Willkommenskultur – die Grenzen weit geöffnet, ohne auch nur ansatzweise die Kapazitäten für eine seriöse Überprüfung der Einreisenden zu schaffen. Wer darauf hinwies, wurde als Rassist diffamiert. Wer warnte, wurde mundtot gemacht. Die Quittung dafür liegt nun auf dem Richtertisch des Landgerichts München.
Dem Angeklagten drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft. Sein Verteidiger erklärte, sich vorerst nicht zu den Vorwürfen äußern zu wollen. Ein Urteil wird Ende Februar erwartet. Zehn Jahre – für die Planung eines Massakers. Man darf sich fragen, ob dieses Strafmaß auch nur annähernd dem Ausmaß der Bedrohung gerecht wird, die dieser Mann für die deutsche Bevölkerung darstellte.
Die Geduld der Bürger ist am Ende
Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines Großteils der deutschen Bevölkerung: Die zunehmende Bedrohung durch islamistischen Terror und die explodierende Kriminalität in Deutschland sind direkte Folgen einer desaströsen Fehlpolitik, die über Jahre hinweg die Sicherheit der eigenen Bürger auf dem Altar einer vermeintlichen Weltoffenheit geopfert hat. Deutschland braucht endlich Politiker, die für dieses Land regieren – und nicht gegen seine Bürger. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat hier eine historische Verantwortung. Es bleibt abzuwarten, ob sie dieser auch gerecht wird – oder ob es bei den üblichen Sonntagsreden bleibt, während die nächste Bombe bereits gebastelt wird.

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