
Jubel statt Trauer: Wie der Terroranschlag von Berlin in arabischsprachigen Netzwerken gefeiert wird – auch von Nutzern mitten in Deutschland

Eine Tote, 31 Verletzte, ein Attentäter, der am Sonntagabend von Polizeikugeln gestoppt wurde: Der islamistische Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat die Republik erschüttert. Doch während hierzulande Kerzen brennen und Politiker ihre bekannten Betroffenheitsformeln herunterbeten, spielen sich in den arabischsprachigen Kommentarspalten von Facebook, Instagram und TikTok Szenen ab, die niemanden kaltlassen dürften. Dort wird nicht getrauert. Dort wird gefeiert.
Der Täter als „Held“, der Mord als „gerechte Strafe“
Unter der Berichterstattung des größten arabischsprachigen Senders Al Jazeera sammeln sich nach Recherchen mehrere tausend Zustimmungsbekundungen. Der Attentäter Abdul Ballout werde dort als Märtyrer, als „echter Mann“, als „Soldat des Islams“ verklärt. Ein Nutzer soll allen Ernstes empfohlen haben, beim nächsten Mal doch besser einen Lastwagen zu nehmen – für mehr „Wirkung“. Kritische Stimmen? Kaum auffindbar. Groben Schätzungen zufolge befürworteten weit über 95 Prozent der Kommentare die Tat.
Besonders pikant wird es beim deutschen Auslandsrundfunk. Auf der arabischsprachigen Facebook-Seite der Deutschen Welle – finanziert aus deutschen Steuermitteln – würden zustimmende Kommentare offenbar gelöscht. Nur: Die Emoji-Statistik lässt sich nicht wegmoderieren. Von rund 11.966 Reaktionen entfielen 8.717 auf das Lach-Symbol. Knapp drei Viertel. Eine getötete Frau, 31 Verletzte – und die Reaktion ist ein Lachen.
Wer glaubt, das sei ein fernes Phänomen aus Kairo, Bagdad oder Damaskus, irrt gewaltig.
Freiburg, Hannover, Hamburg, Köln – die Absender sitzen unter uns
Denn ein Blick in die Profile der Jubelnden offenbart, was viele in Politik und Medien lieber nicht sehen möchten: Zahlreiche Kommentatoren leben mitten in Europa. Ein aus Tunesien stammender Lastwagenfahrer posiere beim Kaffee in Freiburg und präsentiere stolz seine Mercedes C-Klasse mit Hannoveraner Kennzeichen. Ein Ägypter arbeite seit Jahrzehnten bei einer Hamburger Reederei. Eine Nutzerin lächle auf ihrem Profilbild vor dem Kölner Dom. Ein Jugendlicher, offenbar sudanesischer Herkunft und Schüler einer deutschen Realschule, schicke „Solidarität und Liebe an den Autofahrer“. Eine Frau aus Toulouse bezeichne die Opfer als „abweichende, psychisch gestörte Individuen“ – und kassiere dafür über 2.000 Likes.
Zweierlei Maß: Wenn die Staatsanwaltschaft plötzlich schweigt
Und nun die Frage, die sich jeder Steuerzahler stellen sollte: Wo bleiben die Hausdurchsuchungen? Wo die Razzien im Morgengrauen? Wer hierzulande einen Politiker auf X unhöflich kommentiert, bekommt bekanntlich Besuch von der Staatsmacht. Wer in arabischer Sprache Mordjubel verbreitet, bleibt offenbar unbehelligt. Die Ermittlungsbehörden, so scheint es, sind bei fremdsprachigen Hasskommentaren erstaunlich zahnlos – selbst dann, wenn die Verfasser nachweislich in Deutschland leben.
Dass ausgerechnet Justiz und Behörden im Fall Ballout schon vorher versagt haben sollen – seine islamistischen Aktivitäten in Haft seien dem Gericht bekannt gewesen, seine „Distanzierung“ vom IS habe man dennoch für glaubhaft gehalten – rundet das Bild eines Staates ab, der seine Schutzpflicht gegenüber den eigenen Bürgern längst zur Nebensache erklärt hat. Die Antwort der Bundesfamilienministerin? Noch mehr Geld für „Deradikalisierungsprogramme“ aus dem Topf „Demokratie leben“. Genau jene Programme also, die im konkreten Fall nachweislich wirkungslos blieben. Es ist der reflexhafte Griff zum Steuergeld-Scheckbuch, wo eigentlich konsequente Abschiebungen, Abschiebehaft und eine gesteuerte Migrationspolitik nötig wären.
Ein Weckruf, den man nicht mehr überhören darf
Die deutsche Öffentlichkeit hat jahrzehntelang darauf vertraut, dass sich Wertekonflikte irgendwie von selbst auflösen. Dass Menschen, die aus Gesellschaften mit gänzlich anderen Vorstellungen von Recht, Religion und Sexualität kommen, automatisch die Prinzipien des Grundgesetzes verinnerlichen. Die Kommentarspalten dieser Tage sind der brutale Beleg dafür, dass dieses Vertrauen naiv war. Nicht alle – aber erschreckend viele – denken anders. Und sie schreiben es öffentlich, ohne jede Furcht vor Konsequenzen.
Es braucht keine weiteren Runden Tische, keine neuen Förderrichtlinien, keine bunten Kampagnen. Es braucht eine Politik, die endlich für dieses Land und seine Bürger regiert statt gegen sie. Das ist nicht allein die Auffassung unserer Redaktion – es dürfte inzwischen die Überzeugung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung sein, die genug hat von Ankündigungen ohne Taten.
Was das mit Vermögenssicherung zu tun hat
Innere Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliche Stabilität sind keine voneinander getrennten Sphären. Wo der Staat seine Kernaufgaben vernachlässigt, wächst das Misstrauen – gegenüber Institutionen, gegenüber der Währung, gegenüber Versprechen jeder Art. Wer in solchen Zeiten Substanz sucht, findet sie traditionell in physischen Edelmetallen: Gold und Silber kennen keine Ideologie, keine Ausrede und keinen Koalitionsvertrag. Sie sind seit Jahrtausenden das, was sie sind – und als Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen ein bewährter Anker.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt keine Anlageberatung, keine Rechtsberatung und keine Steuerberatung dar. Jeder Leser ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst. Für rechtliche oder steuerliche Fragen wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Rechtsanwalt oder Steuerberater.

AufzeichnungDeutschland Deutschland Das große Live-Webinar am 29. Juli – wie Sie Ihr Vermögen schützen, ohne auszuwandern
Marc Friedrich, Peter Hahne, Philip Hopf, Gerald Grosz, Kay Gottschalk und Tim Kellner zeigen, wie Sie Ihr Vermögen durch den Niedergang bringen – ohne auszuwandern.
Ihre Webinar-Pakete
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











