
Kanada bereitet sich auf das Undenkbare vor: Militär entwickelt Guerilla-Strategie gegen mögliche US-Invasion

Was vor wenigen Jahren noch als absurde Verschwörungstheorie abgetan worden wäre, nimmt nun erschreckend konkrete Formen an: Die kanadische Armee hat offenbar ein Reaktionsmodell für den Fall einer militärischen Invasion durch die Vereinigten Staaten ausgearbeitet. Die renommierte Zeitung „Globe and Mail" berichtet unter Berufung auf zwei hochrangige Regierungsvertreter von Planungen, die an die dunkelsten Kapitel asymmetrischer Kriegsführung erinnern.
Trumps Annexionsphantasien treiben Ottawa zum Handeln
Der Auslöser für diese beispiellose Entwicklung sitzt im Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump hat seit seiner Rückkehr ins Amt im Januar 2025 wiederholt den nördlichen Nachbarn als potenziellen „51. Bundesstaat" bezeichnet. Was zunächst als typische Trump'sche Provokation abgetan wurde, gewinnt mit jedem weiteren Statement an bedrohlicher Substanz.
Besonders brisant: In der Nacht zum Dienstag veröffentlichte der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social ein mittels Künstlicher Intelligenz generiertes Bild. Es zeigt ihn hinter dem Schreibtisch im Oval Office – neben einer Karte, auf der sich das US-Territorium nicht nur auf Kanada, sondern auch auf Venezuela und Grönland erstreckt. Eine subtile Botschaft sieht wahrlich anders aus.
Afghanistan als Blaupause für den Widerstand
Die kanadischen Militärstrategen haben offenbar nüchtern kalkuliert: Im Falle einer US-Offensive wären die wichtigsten strategischen Positionen Kanadas binnen weniger als einer Woche – möglicherweise sogar innerhalb von nur zwei Tagen – verloren. Die konventionelle Überlegenheit der amerikanischen Streitkräfte ließe schlicht keinen anderen Ausgang zu.
Doch kapitulieren will man in Ottawa keineswegs. Das entwickelte Modell basiert auf Taktiken, wie sie von aufständischen Kämpfern in Afghanistan gegen sowjetische und später amerikanische Truppen angewandt wurden. Hinterhalte, Guerillataktiken, ein langfristiger Zermürbungskrieg – so könnte der kanadische Widerstand aussehen. Die bittere Ironie, dass man ausgerechnet jene Methoden studiert, unter denen auch kanadische Soldaten in Afghanistan litten, dürfte den Verantwortlichen nicht entgangen sein.
Konzeptioneller Rahmen statt konkreter Kriegsplan
Die kanadische Regierung bemüht sich um Deeskalation. Bei dem Modell handele es sich lediglich um einen „konzeptionellen und theoretischen Rahmen, keinen militärischen Plan", heißt es aus Regierungskreisen. Die beiden zitierten Vertreter halten es demnach für unwahrscheinlich, dass Trump tatsächlich eine Invasion anordnen würde. Eine offizielle Stellungnahme der kanadischen Armee blieb zunächst aus.
Die neue Weltunordnung unter Trump 2.0
Was diese Entwicklung für die transatlantischen Beziehungen bedeutet, kann kaum überschätzt werden. Hier plant ein NATO-Mitglied Verteidigungsszenarien gegen ein anderes – und zwar gegen die Führungsmacht des Bündnisses selbst. Die von Trump eingeführten massiven Zollerhöhungen von 20 Prozent auf EU-Importe und 25 Prozent auf kanadische und mexikanische Waren haben bereits tiefe Gräben aufgerissen. Nun droht die Situation vollends zu eskalieren.
Für Deutschland und Europa sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. Die Zeiten, in denen man sich blind auf amerikanische Sicherheitsgarantien verlassen konnte, scheinen endgültig vorbei. Bundeskanzler Merz hat bereits angekündigt, dass man „in der Lage sei zu reagieren". Ob diese Reaktionsfähigkeit ausreicht, wenn selbst enge Verbündete wie Kanada Guerillakriege gegen Washington durchspielen müssen, steht auf einem anderen Blatt.
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