Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
24.09.2026
11:40 Uhr
KI-generiert

Kik zieht die Reißleine: Liste der Filialschließungen wird immer länger!

Kik zieht die Reißleine: Liste der Filialschließungen wird immer länger!
Symbolbild: KI-generiert

Beim Textil-Discounter Kik geht die Schließungswelle weiter. Das Unternehmen aus Bönen (NRW) hat jetzt das Aus für weitere Standorte bestätigt, unter anderem in Salzhemmendorf (Niedersachsen) und Fehrbellin (Brandenburg). In Gunzenhausen (Bayern) läuft bereits der Räumungsverkauf, dort ist am 15. Oktober Schluss.

Insgesamt sollen 2026 in Deutschland 150 Kik-Filialen verschwinden, europaweit sind es sogar 300. Eine vollständige Liste gibt der Konzern bis heute nicht heraus. Wer wissen will, ob sein Laden um die Ecke betroffen ist, muss auf Lokalzeitungen oder die Gerüchteküche setzen.

Salami-Taktik statt klarer Ansage

Die Informationen kommen scheibchenweise. Laut einer Stellungnahme von Kik soll die Filiale in Salzhemmendorf im Landkreis Hameln-Pyrmont nach aktuellem Stand zum Jahresende schließen. Der Laden in Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin habe schon dichtgemacht.

Auch im südhessischen Heppenheim trifft es einen der beiden Standorte, wie Lokalmedien berichten, und zwar Ende 2026. Ob neben Gunzenhausen noch an weiteren Orten Ausverkäufe laufen, ist nicht bekannt. Öffentlich bekannt sind inzwischen gut 70 Standorte. Das ist nicht einmal die Hälfte der angekündigten 150 Schließungen.

Das sind einige der Brennpunkte

  • Bayern: gleich drei Filialen in München (Aubing, Feldmoching, Neuperlach), dazu Schweinfurt, Schongau, Wunsiedel und weitere
  • Niedersachsen: elf Standorte, darunter Salzgitter, Vechta und Dassel (28. November)
  • Brandenburg: unter anderem Potsdam-Babelsberg (31. Dezember), Forst (28. November) und Bad Liebenwerda (14. Dezember)
  • NRW: Essen, Marl, Wassenberg und zwei Filialen in Hamm
  • Baden-Württemberg: unter anderem Stuttgart, Rottenburg, Mengen (16. Oktober) und Pfullendorf (November)

Gerüchte, Angst und halbe Wahrheiten

Wie groß die Unruhe ist, zeigt ein anonymer Beitrag in einer Facebook-Gruppe aus der Region Bad Liebenwerda. Dort hieß es, die Filiale werde schließen, Riesa ebenfalls, und neue Ware komme wohl auch nicht mehr. Das stimmt aber nur zur Hälfte.

Kik bestätigte das Aus in Bad Liebenwerda zum 14. Dezember 2026. Für Riesa gebe es derzeit keine Schließungspläne. Für die Beschäftigten ist das trotzdem ein schwacher Trost. Solange es keine Gesamtliste gibt, kann in vielen Filialen niemand sicher planen.

Ein Sonderfall ist Altena im Sauerland. Dort schließt Kik einem Lokalbericht zufolge mit einem Ausverkauf, eröffnet aber an einer anderen Stelle in der Stadt neu.

„Zu dicht expandiert“: Kik rechnet mit sich selbst ab

Den Grund hatte Geschäftsführer und Finanzvorstand Christian Kümmel schon im März ungewöhnlich offen genannt. Man bringe das Filialnetz auf Profitabilität. Die Rechnung, mit fünf neuen Filialen fünfmal so viele Kunden zu gewinnen, sei nicht vollständig aufgegangen.

„Wir haben zu dicht expandiert. Das bauen wir zurück.“

Manche Filialen liegen laut Kümmel weniger als einen Kilometer auseinander. Nach dem Umbau sollen in Deutschland immer noch rund 2.200 Standorte übrig bleiben, und die seien dann alle profitabel. Gleichzeitig plant Kik in diesem Jahr 15 Neueröffnungen. Es geht also um einen harten Umbau, nicht um einen Rückzug.

Leere Schaufenster in der Provinz

Trotzdem ist der Umbau ein Warnsignal. Die Liste liest sich wie eine Landkarte der Kleinstädte: Bopfingen, Freyung, Hagenow, Seiffen, Marne. Gerade dort ist ein günstiger Textilladen oft einer der letzten Nahversorger für Familien mit kleinem Budget.

Aus Sicht unserer Redaktion passt das ins Bild. Hohe Energiepreise, steigende Personalkosten und immer mehr Bürokratie setzen dem stationären Handel zu. Dazu kommen Kunden, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Kik ist bei weitem nicht allein: Auch ein großer Wäsche-Anbieter trennt sich derzeit von mehreren Filialen.

Die Politik in Berlin verspricht seit Jahren lebendige Innenstädte. Am Ende entscheiden aber die Filialleiter, und zwar mit dem Taschenrechner.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen