
Konkurswelle überrollt die Schweiz: Wenn der Staat selbst zum Totengräber wird

Was sich derzeit in der Eidgenossenschaft abspielt, lässt aufhorchen – und sollte auch deutschen Unternehmern und Bürgern zu denken geben. Die Schweiz, einst Hort wirtschaftlicher Stabilität und solider Finanzen, erlebt eine beispiellose Pleitewelle. Fast 15.000 Firmenkonkurse wurden im Jahr 2025 registriert, ein Anstieg von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch der wahre Skandal liegt nicht in den nackten Zahlen, sondern in deren Ursache.
Eine Reform mit verheerenden Nebenwirkungen
Der Auslöser dieser wirtschaftlichen Erschütterung ist keine Konjunkturflaute, keine globale Krise – nein, es ist eine schlichte Gesetzesänderung. Seit Anfang 2025 sind öffentliche Gläubiger in der Schweiz gezwungen, säumige Unternehmen direkt auf Konkurs zu betreiben. Was auf dem Papier nach mehr Konsequenz und Gerechtigkeit klingt, entpuppt sich in der Praxis als wirtschaftlicher Kahlschlag.
Früher wählten Behörden häufig den Weg der sogenannten "Betreibung auf Pfändung" – ein Verfahren, das Unternehmen in Schwierigkeiten noch Luft zum Atmen ließ. Nun werden dieselben Fälle gnadenlos ins Insolvenzverfahren geschoben. Der Markt, so die offizielle Lesart, lasse eben keinen Raum mehr für "strukturell überschuldete Unternehmen". Eine technokratische Formulierung, hinter der sich menschliche Schicksale, verlorene Arbeitsplätze und zerstörte Existenzen verbergen.
Die Anatomie einer staatlich verordneten Pleitewelle
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Creditreform, der führende Wirtschaftsauskunftsdienst, ordnet den Anstieg nüchtern ein: Vier von fünf Firmenkonkursen resultieren aus formellen Insolvenzverfahren. Rund 3.500 zusätzliche Fälle – das entspricht der Bevölkerung einer Kleinstadt – gehen direkt auf das Konto der Gesetzesänderung. Und das Schlimmste: Mehrere Kantone hinken bei der Umsetzung noch hinterher. Die Welle könnte also noch weiter anschwellen.
Man fragt sich unwillkürlich: Ist das noch Wirtschaftspolitik oder bereits staatlich organisierte Zerstörung von Unternehmertum? Wenn der Staat selbst zum schärfsten Gläubiger wird, wenn öffentliche Stellen mit der Härte privater Inkassounternehmen agieren, dann stimmt etwas fundamental nicht mehr im Verhältnis zwischen Bürger und Obrigkeit.
Auch Privatpersonen im Strudel der Insolvenz
Parallel zur Firmenpleitewelle steigt auch die Zahl der Privatkonkurse dramatisch an. Über 9.800 Fälle verzeichnet die Statistik – ein Plus von knapp 12 Prozent. Besonders perfide: Viele dieser Konkurse entstehen durch ausgeschlagene Nachlässe. Wenn Erben die Schulden ihrer Verstorbenen nicht übernehmen können oder wollen, greifen Gläubiger zu und erzwingen ein formelles Verfahren.
Creditreform sieht in diesem Anstieg auch Spätfolgen der Corona-Zeit. Die damaligen staatlichen Unterstützungen hätten manche Haushalte nur vorübergehend stabilisiert. Nun, da diese Krücken wegfallen, zeigen sich die wahren Liquiditätslücken. Ein weiteres Beispiel dafür, wie kurzfristige politische Maßnahmen langfristige Probleme nur verschleiern, aber nicht lösen.
Ein Warnsignal auch für Deutschland
Was in der Schweiz geschieht, sollte auch hierzulande aufmerksam beobachtet werden. Deutschland kämpft selbst mit einer dramatischen Insolvenzwelle – täglich gehen rund 60 Firmen in die Pleite. Die Parallelen sind unübersehbar: überbordende Bürokratie, steigende Energiekosten, eine Politik, die Unternehmen eher als Melkkühe denn als Rückgrat der Gesellschaft betrachtet.
Die Schweizer Entwicklung zeigt exemplarisch, wie schnell gut gemeinte Reformen in wirtschaftliche Katastrophen umschlagen können. Wenn der Staat seine Rolle vom Förderer zum Vollstrecker wandelt, wenn Konsequenz zur Gnadenlosigkeit wird, dann zahlen am Ende immer die Schwächsten die Zeche: kleine Unternehmer, Angestellte, Familien.
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