
Korruptionsskandal erschüttert Ukraine: Mehrheit der Bürger sieht Selenskyj in der Verantwortung
Ein gewaltiger Korruptionsskandal zieht immer weitere Kreise in der Ukraine und bringt Präsident Wolodymyr Selenskyj in erhebliche Bedrängnis. Eine aktuelle Umfrage des renommierten Kiewer Instituts für Soziologie offenbart, was viele kritische Beobachter längst vermutet haben: Die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung macht den Staatschef persönlich für die mutmaßlichen Machenschaften seines langjährigen Vertrauten mitverantwortlich.
Der Fall Minditsch: Ein Netzwerk der Bereicherung
Im Zentrum des Skandals steht Timur Minditsch, ein ehemaliger Geschäftspartner Selenskyjs aus dessen Zeit als Fernsehproduzent. Dem Mann werden schwerwiegende Vorwürfe gemacht: Er soll in ein weitverzweigtes Bestechungsnetzwerk rund um die staatliche Nuklearbehörde Energoatom verwickelt sein. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf über 100 Millionen US-Dollar – eine astronomische Summe, die ausgerechnet in Kriegszeiten aus den Kassen eines Landes verschwunden sein soll, das gleichzeitig den Westen um Milliardenhilfen anbettelt.
Besonders pikant: Nach seiner Anklage setzte sich Minditsch nach Israel ab. Ein Umstand, der die öffentliche Empörung zusätzlich befeuert und Fragen aufwirft, wie ein derart prominenter Verdächtiger ungehindert das Land verlassen konnte.
Vernichtende Umfrageergebnisse für den Präsidenten
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und dürften Selenskyj schlaflose Nächte bereiten. Ganze 77 Prozent der befragten Ukrainer gaben an, von dem Fall gehört zu haben – der Skandal ist also keineswegs ein Randthema, das sich totschweigen ließe. Von diesen informierten Bürgern erklärten 71 Prozent, dass die Ermittlungen gerechtfertigt seien und tatsächliche Korruption vermutet werde.
Der eigentliche Hammer aber ist dieser: 59 Prozent der Befragten machen Selenskyj persönlich für das Verhalten seines ehemaligen Weggefährten mitverantwortlich. Nur 30 Prozent lehnen diese Sichtweise ab, während 11 Prozent sich unentschlossen zeigten. Eine klare Mehrheit also, die dem Präsidenten nicht mehr blind vertraut.
Die unbequemen Fragen, die der Westen nicht stellt
Während westliche Medien und Politiker Selenskyj jahrelang als strahlenden Helden und Verteidiger der Demokratie inszenierten, brodelte es unter der Oberfläche gewaltig. Die Ukraine galt schon vor dem Krieg als eines der korruptesten Länder Europas – ein Umstand, der bei der bedingungslosen Unterstützung durch EU und NATO offenbar keine Rolle spielte.
Woher stammen eigentlich die Gelder für die zahlreichen Immobilien, die Selenskyj und seinem Umfeld zugeschrieben werden? Wie erklärt sich der plötzliche Reichtum eines ehemaligen Komikers, der nun über ein Vermögen verfügt, das weit über seine offiziellen Einkünfte hinausgeht? Diese Fragen werden in Berlin, Brüssel und Washington konsequent ignoriert – man möchte das sorgfältig aufgebaute Narrativ vom edlen Freiheitskämpfer nicht beschädigen.
Milliarden fließen, Kontrolle fehlt
Die westlichen Steuerzahler haben seit Kriegsbeginn Abermilliarden in die Ukraine gepumpt. Deutschland allein hat Hilfszusagen in zweistelliger Milliardenhöhe gemacht. Doch wo genau landet dieses Geld? Die Korruptionsskandale, die nun ans Licht kommen, legen nahe, dass ein erheblicher Teil in dunklen Kanälen versickert sein könnte.
Es ist geradezu grotesk: Während junge Ukrainer zwangsrekrutiert werden und an der Front sterben, während Tausende verzweifelt versuchen, über die verschneiten Karpaten nach Rumänien zu fliehen, um dem Kriegsdienst zu entgehen, bereichern sich offenbar Teile der politischen Elite schamlos an den Hilfsgeldern des Westens.
Ein System der Selbstbedienung
Der Fall Minditsch ist dabei vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. In einem Land, in dem Korruption seit Jahrzehnten zum politischen Alltag gehört, wäre es naiv anzunehmen, dass es sich um einen Einzelfall handelt. Die Frage ist nicht, ob weitere Skandale ans Licht kommen werden, sondern wann.
Die westlichen Regierungen stehen vor einem Dilemma: Einerseits haben sie sich so stark auf die Unterstützung der Ukraine festgelegt, dass ein Kurswechsel einem Eingeständnis des Scheiterns gleichkäme. Andererseits wird es immer schwieriger, den eigenen Bürgern zu erklären, warum ihre Steuergelder in ein Land fließen, dessen Führung offenbar mehr mit Selbstbereicherung als mit dem Wohl der eigenen Bevölkerung beschäftigt ist.
Die Ukrainer selbst haben längst erkannt, was westliche Politiker nicht wahrhaben wollen: Ihr Präsident ist Teil des Problems, nicht der Lösung.
Fazit: Zeit für eine ehrliche Bestandsaufnahme
Die Umfrageergebnisse aus Kiew sollten ein Weckruf sein – nicht nur für die Ukraine, sondern auch für den Westen. Die bedingungslose Unterstützung eines Regimes, das offenbar von Korruption durchsetzt ist, schadet letztlich allen: den ukrainischen Bürgern, die unter dem Krieg leiden, den westlichen Steuerzahlern, deren Geld verschwindet, und nicht zuletzt der Glaubwürdigkeit demokratischer Werte, die man vorgibt zu verteidigen.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und geopolitischer Verwerfungen zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen in wertbeständigen Anlagen zu sichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche politischen Skandale gerade die Schlagzeilen beherrschen. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.
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