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Kettner Edelmetalle
17.03.2026
07:04 Uhr

Krieg am Golf: Trumps Schock über Irans Vergeltungsschläge – und die Warnung, die er ignorierte

Was Geheimdienstexperten vorhergesagt hatten, was Analysten seit Jahren als Albtraumszenario skizzierten, ist nun bittere Realität geworden: Der amerikanisch-israelische Krieg gegen den Iran hat sich in der dritten Woche zu einem regionalen Flächenbrand ausgeweitet, der die gesamte Golfregion in Flammen setzt – und die Weltwirtschaft an den Rand eines Abgrunds treibt. Mindestens 2.000 Menschen sind bereits tot. Ein Ende? Nicht in Sicht.

Irans Drohnen und Raketen treffen die Golfstaaten

Am Dienstag startete der Iran erneut massive Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate. Drohnen trafen eine Ölanlage im strategisch bedeutsamen Hafen von Fudschaira – bereits zum zweiten Mal in Folge. Trümmer einer abgefangenen ballistischen Rakete fielen über Abu Dhabis Stadtteil Bani Yas und töteten einen pakistanischen Staatsbürger. Am Shah-Gasfeld kämpften Einsatzkräfte gegen einen durch Drohnenangriffe ausgelösten Brand. Der Luftraum der Emirate musste vorübergehend gesperrt werden.

Doch damit nicht genug: Raketen und mindestens fünf Drohnen zielten auf die US-Botschaft in Bagdad – der intensivste Angriff seit Kriegsbeginn, wie irakische Sicherheitsquellen berichteten. Und auch Israel blieb nicht verschont: Iranische Raketen flogen über Nacht Richtung Tel Aviv, ein unmissverständlicher Beweis dafür, dass Teherans Fähigkeit zu Langstreckenangriffen trotz wochenlanger Bombardierung keineswegs gebrochen ist.

Trump: „Niemand hat das erwartet" – seine Geheimdienste schon

Die vielleicht entlarvendste Aussage dieser eskalierenden Krise kam vom US-Präsidenten selbst. „Sie hätten nicht all diese anderen Länder im Nahen Osten angreifen sollen", erklärte Donald Trump am Montag. „Niemand hat das erwartet. Wir waren schockiert."

Schockiert? Wirklich? Nach Informationen von Reuters wurde Trump sehr wohl vor Kriegsbeginn von seinen Geheimdiensten darüber unterrichtet, dass ein Angriff auf den Iran Vergeltungsschläge gegen die US-Verbündeten am Golf auslösen könnte. Ein US-Beamter und zwei mit den Geheimdienstberichten vertraute Quellen bestätigten, dass der Präsident gebrieft worden sei: Ein Militärschlag gegen den Iran könne einen breiteren regionalen Konflikt entfachen, insbesondere wenn Teheran den Eindruck gewinne, die Golfstaaten würden die amerikanische Bombardierung dulden oder gar aktiv unterstützen. Ebenso sei Trump darüber informiert worden, dass der Iran voraussichtlich versuchen werde, die wirtschaftlich lebenswichtige Straße von Hormus zu schließen.

Genau das ist eingetreten. Die Meerenge, durch die 20 Prozent des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports fließen, ist weitgehend blockiert – durch iranische Drohnen und Seeminen.

Verbündete verweigern die Gefolgschaft

Trumps Forderung an westliche Alliierte, Kriegsschiffe zur Eskortierung von Öltankern durch die Straße von Hormus zu entsenden, stieß auf breite Ablehnung. Deutschland, Spanien, Italien, Japan und Australien erklärten, keine unmittelbaren Pläne für eine solche Entsendung zu haben. Bundeskanzler Friedrich Merz formulierte es in Berlin unmissverständlich: „Uns fehlt das Mandat der Vereinten Nationen, der Europäischen Union oder der NATO, das nach dem Grundgesetz erforderlich ist." Washington und Israel hätten Deutschland vor Kriegsbeginn nicht konsultiert.

Man mag von der neuen Großen Koalition in Berlin halten, was man will – und es gibt wahrlich genug zu kritisieren –, doch in diesem Fall verdient die Zurückhaltung der Bundesregierung zumindest Respekt. Deutschland in einen weiteren Konflikt im Nahen Osten hineinziehen zu lassen, ohne jede vorherige Abstimmung und ohne völkerrechtliches Mandat, wäre unverantwortlich gegenüber den deutschen Bürgern und Soldaten. Dass Trump daraufhin einigen Verbündeten Undankbarkeit vorwarf, offenbart ein besorgniserregendes Verständnis von Bündnispolitik: Loyalität ist keine Einbahnstraße.

Ölpreise explodieren – Stagflation droht

Die wirtschaftlichen Konsequenzen sind bereits verheerend. Die Ölpreise stiegen am Dienstag um mehr als fünf Prozent. Investoren und Notenbanker ringen mit dem Schreckgespenst der Stagflation – jener toxischen Mischung aus steigenden Preisen und schrumpfendem Wirtschaftswachstum, die ganze Volkswirtschaften in die Knie zwingen kann. Die australische Zentralbank erhöhte zum zweiten Mal in Folge den Leitzins, um die Inflation einzudämmen. Ein Ökonom von Capital Economics brachte es auf den Punkt: Der Vorstand sei „eindeutig besorgt, dass die jüngsten geopolitischen Entwicklungen eine ohnehin schlechte Situation noch deutlich verschlimmern könnten".

Für Deutschland, dessen Wirtschaft ohnehin unter dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen ächzt und dessen Bürger bereits mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen, sind explodierende Energiepreise das Letzte, was man gebrauchen kann. Die Inflation, die durch die schuldenfinanzierte Infrastrukturpolitik der neuen Bundesregierung ohnehin angeheizt wird, könnte durch den Ölpreisschock einen weiteren dramatischen Schub erfahren.

Israel plant mindestens drei weitere Wochen Krieg

Während die Welt auf eine diplomatische Lösung hofft, sprechen die Fakten eine andere Sprache. Das israelische Militär erklärte, es habe detaillierte Pläne für mindestens drei weitere Wochen Krieg mit dem Iran ausgearbeitet. Neue Angriffswellen trafen am Dienstag Teheran und Hisbollah-Stellungen in Beirut. Irans Parlamentssprecher Mohammad Baqer Qalibaf wies Berichte zurück, wonach dem Land die Raketenwerfer ausgingen, und erklärte im Staatsfernsehen trotzig: Die Feuerkraft möge abgenommen haben, doch Offensivkraft, Erfahrung und Präzision seien gestiegen.

Es ist eine Spirale der Gewalt, die sich mit jeder Stunde schneller dreht. Und mittendrin ein US-Präsident, der behauptet, von all dem überrascht worden zu sein – obwohl seine eigenen Geheimdienste genau dieses Szenario vorhergesagt hatten.

Edelmetalle als Fels in der Brandung

In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Krisen die Märkte erschüttern, Energiepreise explodieren und das Gespenst der Stagflation umgeht, zeigt sich einmal mehr der zeitlose Wert physischer Edelmetalle. Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Schutz gegen Inflation, Währungsverfall und geopolitische Unsicherheit bewährt. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, sollte physische Edelmetalle als unverzichtbaren Bestandteil eines breit gestreuten Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus der Nutzung der hier bereitgestellten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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