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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:29 Uhr

London wird zum Yuan-Drehkreuz: Großbritannien vertieft Finanzbeziehungen mit Peking

London wird zum Yuan-Drehkreuz: Großbritannien vertieft Finanzbeziehungen mit Peking

Während Deutschland unter seiner neuen Großen Koalition noch immer nach einer kohärenten China-Strategie sucht, prescht Großbritannien mit bemerkenswerter Entschlossenheit vor. Die britische Regierung unter Premierminister Keir Starmer hat bei einem Staatsbesuch in Peking ein weitreichendes Finanzabkommen unterzeichnet, das London endgültig als führendes Offshore-Zentrum für den chinesischen Yuan etabliert. Ein Schritt, der die geopolitischen Karten im internationalen Währungsgefüge neu mischt.

Peking adelt die City of London

Die Ergebnisse des ersten Treffens der britisch-chinesischen Finanzarbeitsgruppe, das am vergangenen Samstag in Peking stattfand, haben es in sich. Chinas Zentralbankgouverneur Pan Gongsheng und die britische Wirtschaftsstaatssekretärin Lucy Rigby unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, in der Peking London ausdrücklich als "führenden Offshore-Hub" für den Yuan-Handel anerkennt. Mehr noch: Die chinesische Seite bescheinigte dem britischen Finanzplatz, einer der "größten, dynamischsten und innovativsten" Offshore-Yuan-Märkte weltweit zu sein.

Das Potenzial, das sich aus der Vertiefung der Finanzbeziehungen zwischen Großbritannien und China ergebe, sei "enorm", erklärte Rigby in einer separaten Stellungnahme. Man darf gespannt sein, ob diese Euphorie auch dann noch anhält, wenn die geopolitischen Spannungen zwischen dem Westen und China weiter zunehmen.

Neue Clearing-Bank und Yuan-Produkte

Konkret wurde die Londoner Filiale der Bank of China – eines der vier größten staatlichen Geldhäuser der Volksrepublik – als zweite "Yuan-Clearing-Bank" im Vereinigten Königreich designiert. Diese Clearing-Banken sind das Rückgrat des internationalen Yuan-Handels: Sie wickeln Transaktionen in der chinesischen Währung außerhalb des Festlandes ab und fungieren als unverzichtbare Vermittler für grenzüberschreitende Geldströme.

Darüber hinaus verpflichtete sich die chinesische Seite, in Großbritannien ansässige chinesische Finanzinstitute bei der Entwicklung neuer Yuan-denominierter Finanzprodukte zu unterstützen. Das Abkommen sieht zudem erleichterte Bedingungen für Cross-Listings vor – also die gegenseitige Börsennotierung von Unternehmen in beiden Ländern – sowie eine Ausweitung der Zusammenarbeit im Bereich grüner Finanzierungen.

Die Internationalisierung des Yuan schreitet voran

Was bedeutet das alles für die globale Finanzarchitektur? Offshore-Hubs wie London sind Finanzzentren, in denen der Yuan frei gehandelt und für Investitionen genutzt werden kann. Sie sind das Vehikel für Pekings langfristiges Ziel, seine Währung zu internationalisieren und die Dominanz des US-Dollars schrittweise zu untergraben. Dass ausgerechnet Großbritannien – nach dem Brexit auf der Suche nach neuen Handelspartnern – sich hier als willfähriger Partner anbietet, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

Deutschland schaut zu

Während London seine Position als globales Finanzzentrum durch die Anbindung an den chinesischen Markt stärkt, verharrt die deutsche Politik in ihrer gewohnten Unentschlossenheit. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar vollmundige Ankündigungen zur Wirtschaftspolitik gemacht, doch eine klare Strategie im Umgang mit China sucht man vergebens. Stattdessen werden hierzulande Milliarden in fragwürdige Sondervermögen gepumpt, während andere Nationen die wirtschaftlichen Weichen für die Zukunft stellen.

Für Anleger, die angesichts dieser Entwicklungen nach Stabilität suchen, bleiben physische Edelmetalle wie Gold und Silber eine bewährte Option zur Vermögenssicherung. In Zeiten, in denen Währungen und Finanzsysteme zunehmend politischen Spielbällen gleichen, bietet das greifbare Metall eine zeitlose Absicherung gegen die Unwägbarkeiten der Weltpolitik.

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