
Meta setzt auf Atomkraft: Milliarden-Deal katapultiert Oklo in neue Sphären

Die Energiewende nimmt in den Vereinigten Staaten eine bemerkenswerte Wendung. Während Deutschland seine letzten Kernkraftwerke abgeschaltet hat und sich in ideologischer Verblendung von einer zuverlässigen Energiequelle verabschiedete, investieren amerikanische Tech-Giganten massiv in die nukleare Zukunft. Der jüngste Coup: Meta, der Mutterkonzern von Facebook, hat einen wegweisenden Deal mit dem Nuklearunternehmen Oklo abgeschlossen.
Bank of America reagiert mit Hochstufung
Die Analysten der Bank of America haben prompt reagiert und Oklo von "Neutral" auf "Kaufen" hochgestuft. Der Grund liegt auf der Hand: Metas Vereinbarung liefere Investoren den "greifbaren Beweis, dass fortschrittliche Nukleartechnologie vom Konzept zur Umsetzung übergeht", so die Einschätzung der Großbank. Das Kursziel wurde von 111 auf stolze 127 Dollar angehoben.
Meta hat bereits 25 Millionen Dollar für die erste Phase eines nuklearen Campus in Ohio vorausbezahlt. Dieser soll etwa 150 Megawatt Energie liefern – genug, um die stromhungrigen Rechenzentren des Tech-Riesen zu versorgen. Die Mittel fließen in die Brennstoffbeschaffung, Standortvorbereitung und frühe Entwicklungsarbeiten.
Ambitionierter Zeitplan bis 2036
Die Dimensionen des Projekts sind beeindruckend. Zwischen 2030 und 2036 sollen insgesamt 16 Reaktoren ans Netz gehen. Die Bank of America prognostiziert für 2036 nunmehr Einnahmen von 5,9 Milliarden Dollar – eine Steigerung gegenüber den zuvor geschätzten 5,5 Milliarden. Die installierte Kapazität soll auf 6,7 Gigawatt anwachsen.
"Oklos Chancenportfolio bewegt sich von 'konzeptionell' zu 'aktiv finanzierter' Entwicklung."
So beschreibt BofA-Analystin Dimple Gosai die Tragweite des Deals. Der Ausbau erfolgt in vier Phasen: Zwei Reaktoren 2030/31, zwei weitere 2032/33, vier zusätzliche 2033/34 und schließlich acht Reaktoren 2035/36.
Brennstoff-Recycling als Zukunftsmodell
Besonders interessant erscheint ein weiteres Mega-Projekt in Tennessee. Dort plant Oklo Recycling- und Wiederaufbereitungsanlagen, die abgebrannten Brennstoff aus konventionellen Reaktoren in Treibstoff für die eigenen Aurora-Reaktoren umwandeln sollen. Selbst Plutonium soll für das sogenannte Pluto-Reaktordesign verarbeitet werden. Diese Kreislaufwirtschaft könnte die Nuklearenergie revolutionieren.
Weitere Großprojekte am Horizont
Oklo arbeitet zudem an Projekten für die US-Luftwaffe in Alaska. Pikant: Sam Altman, der Chef von OpenAI, verließ kürzlich den Oklo-Vorstand, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Dies deutet auf einen möglichen Deal mit dem KI-Unternehmen hin.
Freilich bleiben Risiken bestehen. Die neuartigen Reaktordesigns könnten bei Bau und Betrieb Schwierigkeiten bereiten. Bis eine Verfügbarkeit von über 90 Prozent erreicht wird – vergleichbar mit der bestehenden kommerziellen Flotte – könnten Jahre oder gar Jahrzehnte vergehen.
Während Amerika also auf Kernkraft setzt, um seine digitale Infrastruktur zu befeuern, steht Deutschland mit seiner Energiepolitik zunehmend isoliert da. Die Ironie der Geschichte: Ausgerechnet die vermeintlich fortschrittlichen Tech-Konzerne setzen auf jene Technologie, die hierzulande als Teufelszeug verteufelt wurde.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.
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