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01.03.2026
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Nahost in Flammen: Mullah-Regime am Ende – und 30.000 Deutsche sitzen in der Falle

Nahost in Flammen: Mullah-Regime am Ende – und 30.000 Deutsche sitzen in der Falle

Was sich seit dem vergangenen Samstag im Nahen Osten abspielt, hat das Potenzial, die geopolitische Landkarte für Jahrzehnte neu zu zeichnen. Die USA und Israel haben nach wochenlangen Drohungen ihre massiven Luftangriffe auf den Iran begonnen – und offenbar die gesamte Führungsspitze des islamistischen Regimes enthauptet. Das iranische Staatsfernsehen bestätigte am Sonntag den Tod von Ayatollah Chamenei. US-Präsident Trump sprach von 48 getöteten Mitgliedern der iranischen Führungselite.

Die Todesliste des Regimes

Die Dimension dieser Militäroperation ist beispiellos. Iranischen Medienberichten zufolge befänden sich unter den Getöteten der Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, der Anführer der berüchtigten Revolutionsgarden, der Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates, der Verteidigungsminister sowie der Polizeigeheimdienstchef. Selbst Chameneis Tochter, deren Ehemann und deren Tochter seien bei den Angriffen ums Leben gekommen. Ein Regime, das über vier Jahrzehnte lang Terror exportierte, Stellvertreterkriege finanzierte und die eigene Bevölkerung brutal unterdrückte – innerhalb weniger Stunden seiner kompletten Führung beraubt.

Doch anstatt in sich zusammenzufallen, schlägt der verwundete Moloch wild um sich. Teheran feuert seit den Angriffen Raketen und Drohnen auf zivile Ziele in Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Dubai, Katar, Kuwait und Jordanien. Schiffe und Öltanker werden beschossen. Es ist der verzweifelte Todeskampf eines Regimes, das nichts mehr zu verlieren hat – und genau deshalb so gefährlich ist.

Der Schah-Sohn wittert seine Stunde

Reza Pahlavi, der 65-jährige Sohn des letzten iranischen Schahs, hat die historische Gunst der Stunde erkannt. Aus seinem US-amerikanischen Exil heraus rief er die iranische Bevölkerung zu nächtlichen Protesten auf. Die Menschen sollten „durch nächtliche Sprechchöre ihre Unterstützung für die Zerschlagung der Islamischen Republik demonstrieren", erklärte er auf der Plattform X. Gleichzeitig forderte er die iranischen Sicherheitskräfte auf, die Macht ohne Blutvergießen abzugeben.

„Meine Stärke kommt aus eurer Stärke und Unterstützung", so Pahlavi. Ob der Mann, der seit über vier Jahrzehnten im goldenen Käfig des Exils lebt, tatsächlich die Figur ist, die den Iran in eine neue Ära führen kann, darf bezweifelt werden. Doch eines steht fest: Die iranische Bevölkerung – jung, gebildet, westlich orientiert – sehnt sich seit den brutalen Niederschlagungen der Proteste 2022 nach einem fundamentalen Wandel. Die Frage ist nicht ob, sondern wie dieser Übergang gestaltet wird.

Europa reagiert – wie gewohnt mit Worten

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen forderte einen „glaubwürdigen Übergang" im Iran. Brüssel stehe in engem Austausch „mit allen zentralen Akteuren", um Stabilität und Sicherheit zu wahren. Paris, Berlin und London verurteilten die iranischen Gegenangriffe und kündigten vage „Defensivmaßnahmen" an. Man kennt das Muster: Während Washington und Jerusalem Fakten schaffen, verfasst Europa Pressemitteilungen. Die Rolle des Zuschauers auf der Weltbühne – sie scheint für die EU zur zweiten Natur geworden zu sein.

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte immerhin, er wolle die USA und Israel nicht „belehren", und äußerte „Erleichterung" über das absehbare Ende des Mullah-Regimes. Eine bemerkenswert nüchterne Einschätzung, die wohltuend von der moralinsauren Außenpolitik der Vorgängerregierung abweicht. Ob die neue Große Koalition allerdings in der Lage sein wird, aus dieser geopolitischen Zeitenwende strategischen Nutzen für Deutschland zu ziehen, bleibt abzuwarten.

30.000 Deutsche in der Falle

Während Politiker Erklärungen abgeben, sitzen rund 30.000 deutsche Reisende im Nahen Osten fest. Tausende Flüge wurden gestrichen, Lufträume sind geschlossen. Und was bietet die Bundesregierung? Außenminister Johann Wadephul schloss eine militärische Evakuierung kategorisch aus. „Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen", so der CDU-Politiker. Stattdessen setze man auf „konsularische Unterstützung" – sprich: geöffnete Botschaften und Informationen.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. 30.000 Bundesbürger befinden sich in einer aktiven Kriegszone, werden mit Raketen und Drohnen beschossen – und Deutschland kann nicht einmal eine Evakuierung organisieren. Wann eine Ausreise möglich sein werde, sei „derzeit nicht absehbar", so Wadephul. Ein Armutszeugnis für ein Land, das sich gerne als führende europäische Macht inszeniert, aber offenbar nicht einmal die eigenen Bürger aus einer Gefahrenzone holen kann.

Das Auswärtige Amt hat mittlerweile Reisewarnungen für die gesamte Region ausgesprochen: Israel, Bahrain, Irak, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Für den Iran selbst besteht bereits seit 2022 eine Reisewarnung. Selbst am Rajiv Gandhi International Airport im indischen Hyderabad stellten Fluggesellschaften ihre Flüge in den Nahen Osten ein – die Auswirkungen dieser Eskalation reichen weit über die unmittelbare Konfliktzone hinaus.

Die Stunde der Wahrheit – auch für die Märkte

Was diese Eskalation für die globalen Energie- und Finanzmärkte bedeutet, lässt sich noch kaum abschätzen. Die Angriffe auf Öltanker und die Straße von Hormus – durch die täglich rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs transportiert wird – dürften die Ölpreise in schwindelerregende Höhen treiben. Die ohnehin fragile deutsche Wirtschaft, die unter den Folgen der desaströsen Energiepolitik der vergangenen Jahre ächzt, könnte einen weiteren schweren Schlag erleiden.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Krisenwährung unverzichtbar sind. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg bewiesen, dass sie in geopolitischen Krisen ihren Wert nicht nur halten, sondern steigern. Während Aktienmärkte einbrechen, Währungen schwanken und digitale Vermögenswerte der Volatilität ausgeliefert sind, bieten Edelmetalle jene Stabilität, die in einer Welt am Rande des Abgrunds unbezahlbar ist.

Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob aus dem Todeskampf des iranischen Regimes tatsächlich ein neuer, friedlicherer Naher Osten entstehen kann – oder ob die Region in ein noch tieferes Chaos stürzt. Eines ist sicher: Die Welt wird nach diesem März 2026 eine andere sein.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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