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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
16:11 Uhr

Nahost-Inferno: Irans Raketenhagel auf Israel enthüllt das Scheitern von Trumps „schnellem Sieg"

Was als vermeintlich chirurgischer Militärschlag begann, entwickelt sich mit atemberaubender Geschwindigkeit zu einem Flächenbrand, der den gesamten Nahen Osten zu verschlingen droht. Die jüngsten Ereignisse rund um den US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran lesen sich wie ein Drehbuch für den schlimmsten geopolitischen Albtraum – und die Realität übertrifft dabei jede düstere Prognose.

Trumps Kalkül geht nicht auf

Präsident Trump hatte darauf gesetzt, mit wenigen amerikanischen Verlusten und minimalen wirtschaftlichen Verwerfungen einen raschen militärischen Erfolg zu erzielen. Diese Rechnung geht offenkundig nicht auf. Bereits sechs Amerikaner seien getötet worden, die Verbündeten am Golf stünden unter Beschuss, die Aktienmärkte schwankten, und die Benzinpreise stiegen. Das Pentagon gebe nach Schätzungen Hunderte Millionen Dollar pro Tag aus. Was als vierwöchige Operation angekündigt worden sei, könnte sich nach Einschätzung von Pentagon-Insidern bis mindestens September hinziehen – eine Verdreifachung des ursprünglichen Zeitrahmens.

Besonders entlarvend wirkt die Kritik aus den eigenen Reihen. Ein ehemaliger US-Diplomat bezeichnete die gesamte Operation als „völlig improvisiert" – als hätte man am Samstagmorgen aufgewacht und beschlossen, einen Krieg zu beginnen. Zu wenige Personen seien in die Kriegspläne eingeweiht gewesen, was Evakuierungsvorbereitungen und Reisewarnungen für Amerikaner in der Region verzögert habe. Der US-Senat blockierte zwar mit 53 zu 47 Stimmen einen Versuch, Trumps „Operation Epic Fury" einzuschränken – doch die knappe Abstimmung zeigt, wie gespalten selbst Washington in dieser Frage ist.

Irans Vergeltungsschläge werden immer verheerender

In der Nacht zum Donnerstag starteten die iranischen Revolutionsgarden ihre mittlerweile 19. Angriffswelle im Rahmen der „Operation True Promise 4". Die Bilder aus Tel Aviv waren surreal: Dutzende ballistische Raketen durchzogen den Nachthimmel, umgingen dabei offenbar wiederholt Israels Luftabwehrsysteme und schlugen mit gewaltigen Feuerbällen ein. Die iranischen Streitkräfte erklärten, ballistische Raketen mit einer Tonne schweren Sprengköpfen auf den Flughafen Ben Gurion abgefeuert zu haben. Ein Geschoss schlug in Bareket östlich von Tel Aviv ein.

Millionen Bewohner Zentralisraels mussten in Schutzräume flüchten. Israels Militär behauptete, nur eine geringe Anzahl von Raketen sei abgefeuert worden und keine Einschläge in Wohngebieten verzeichnet worden. Doch die Schäden am Boden erzählen eine andere Geschichte. Beobachter werfen der israelischen Armee vor, das wahre Ausmaß der Zerstörung – und möglicherweise auch der Opferzahlen – zu verschleiern.

Besonders beunruhigend: Teheran behauptet, bislang lediglich auf ältere Waffenbestände zurückgegriffen zu haben und die modernsten, verheerendsten Raketen noch gar nicht eingesetzt zu haben. Sollte dies zutreffen, stünde das Schlimmste noch bevor.

Der Krieg frisst sich durch die Region

Seit Samstag seien mindestens 1.230 Menschen getötet worden – Zahlen, die täglich steigen dürften. Was als gezielte Militäroperation dargestellt wurde, hat sich unverkennbar in eine Regime-Change-Operation verwandelt, auch wenn das Weiße Haus den Begriff „Regimewechsel" inzwischen offenbar stillschweigend von der offiziellen Zielliste gestrichen hat. Vermutlich auf die Erkenntnis hin, dass ein solches Unterfangen massive Bodentruppen erfordern würde.

Die humanitären Kosten sind erschütternd. Ein israelischer Luftangriff auf eine Mädchengrundschule im Iran tötete nach Angaben lokaler Gesundheitsbehörden und iranischer Staatsmedien 175 Menschen. Weitere Schulen in der Stadt Parand südwestlich von Teheran seien von US-amerikanischen und israelischen Raketen getroffen worden. Bilder zeigten Trümmer und Verwüstung in dem, was einmal ein Klassenzimmer gewesen sein dürfte.

Der Konflikt hat nun erstmals auch Aserbaidschan erreicht. Iranische Drohnenangriffe verletzten zwei Menschen und beschädigten das Terminalgebäude eines Flughafens nahe der iranisch-aserbaidschanischen Grenze – in der Exklave Nachitschewan zwischen Armenien und dem Iran. Eine weitere Drohne schlug Berichten zufolge in der Nähe einer Schule ein. Aserbaidschans Außenministerium verurteilte die Angriffe scharf.

Kurdische Front als neuer Brandherd

Berichte über Gespräche der USA mit kurdischen Kräften über deren Bewaffnung zur Anzettelung eines Aufstands gegen Teheran heizen die Lage zusätzlich an. Pro-amerikanische iranisch-kurdische Kräfte im Irak bereiteten bewaffnete Einheiten vor, die in den Iran eindringen könnten – eine potenzielle neue Front in einem ohnehin schon eskalierenden Konflikt. Irans Geheimdienst reagierte bereits mit Operationen gegen kurdische Gruppen in der halbautonomen kurdischen Region des Irak.

Auf See und in der Luft – Eskalation ohne Ende

Auf hoher See versenkte ein US-Torpedo das iranische Kriegsschiff IRIS Dena vor der Küste Sri Lankas. Mehr als 80 Menschen kamen ums Leben, mehrere werden noch vermisst. Irans Außenminister bezeichnete den Angriff als „Gräueltat". Internationale Beobachter werfen der US-Marine vor, gegen die Genfer Konvention verstoßen zu haben, da sie offenbar keine Rettungsmaßnahmen für die sinkenden iranischen Seeleute eingeleitet habe.

Im Libanon hat Israel eine Bodenoffensive mit Panzern gestartet. Seit Wiederaufnahme der Kämpfe Anfang der Woche seien mindestens 77 Menschen getötet und 527 verwundet worden. Die Straße von Hormus – jene Meerenge, durch die ein Großteil des weltweiten Öltransports fließt – ist faktisch blockiert, auch wenn Irans Militärkommandeur behauptet, sie sei nicht offiziell geschlossen. Händler und Analysten rechnen damit, dass es Wochen dauern werde, bis die Ölströme wieder nennenswert fließen könnten.

Europa zwischen Feigheit und schleichendem Kriegseintritt

Die Rolle Europas in diesem Konflikt ist beschämend – und zugleich brandgefährlich. Frankreich hat US-Flugzeugen die Nutzung einer Luftwaffenbasis auf französischem Territorium gestattet, mit der angeblichen „vollständigen Garantie", dass diese nicht an Operationen im Iran teilnähmen. Wer's glaubt, wird selig. Italien kündigte an, Luftabwehrunterstützung an Golfstaaten zu entsenden. Kanadas Premierminister Carney erklärte, er könne eine Beteiligung „niemals kategorisch ausschließen".

Die EU-Außenbeauftragte Kallas mahnte zur Diplomatie, um eine weitere Eskalation zu verhindern. „Kriege enden wirklich in der Diplomatie", sagte sie – eine Binsenweisheit, die angesichts der Realität fast zynisch klingt. Golfstaaten seien zunehmend besorgt über einen möglichen Bürgerkrieg im Iran und die Folgen für die gesamte Region.

Teheran hat derweil die europäische Apathie angeprangert. Irans Außenministeriumssprecher warnte, dass EU-Länder „früher oder später den Preis zahlen" würden, wenn sie zu den US-israelischen Angriffen schweigen. Bereits Anfang der Woche wurden Drohnen gegen die britische Luftwaffenbasis auf dem EU-Mitglied Zypern geschickt – ein unmissverständliches Signal.

Das Gespenst eines Weltkriegs

Über allem schwebt die Frage, die niemand laut auszusprechen wagt: Wie nah sind wir an einem globalen Flächenbrand? Die türkische Luftabwehr fing am Mittwoch eine Rakete ab, die Ankara als iranisches Geschoss identifizierte – das erste Mal, dass NATO-Streitkräfte während dieses Konflikts eine iranische Rakete in Richtung eines Mitgliedstaates abschossen. Teheran bestritt, eine Rakete auf die Türkei abgefeuert zu haben. Doch allein die Tatsache, dass der Konflikt bereits an NATO-Territorium streift, sollte jeden Europäer in höchste Alarmbereitschaft versetzen.

Rund 23.000 ausländische Staatsangehörige sitzen in nahöstlichen Ländern fest, darunter auch Deutsche. Mehrere Regierungen – darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Japan – organisieren Evakuierungsflüge. Der Iran selbst liegt unter einem massiven Kommunikations-Blackout; die Internetverbindung im Land liege seit über 120 Stunden bei etwa einem Prozent des normalen Niveaus.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Für Deutschland und Europa sind die Konsequenzen dieses Krieges bereits jetzt spürbar – und sie werden dramatisch zunehmen. Steigende Ölpreise, gestörte Lieferketten, eine mögliche neue Flüchtlingswelle aus der Region und die schleichende Verwicklung europäischer NATO-Partner in einen Konflikt, der außer Kontrolle gerät: All das trifft auf eine ohnehin geschwächte deutsche Wirtschaft und eine Bundesregierung unter Friedrich Merz, die sich erst noch beweisen muss.

Die neue Große Koalition steht vor der Herausforderung, Deutschland aus diesem Strudel herauszuhalten, ohne die transatlantische Partnerschaft zu gefährden. Doch die Geschichte lehrt: Wenn Amerika in den Krieg zieht, werden die Verbündeten früher oder später hineingezogen – ob sie wollen oder nicht. Die Salamitaktik, mit der europäische Staaten bereits jetzt „nicht-kämpfende" Unterstützung leisten, erinnert fatal an frühere Eskalationsmuster.

In Zeiten solch massiver geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Krisenwährung. Wenn Aktienmärkte schwanken, Ölpreise explodieren und die Gefahr eines regionalen oder gar globalen Konflikts wächst, bieten Gold und Silber jenen Schutz, den kein Papiergeld und keine digitale Anlage garantieren kann. Die Geschichte hat immer wieder bewiesen: In den dunkelsten Stunden der Weltpolitik glänzt das Gold am hellsten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Investitionsentscheidungen unserer Leser. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.

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