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Kettner Edelmetalle
20.03.2026
17:25 Uhr

Nahost-Inferno: Trump schickt Tausende Marines in den Golf – Ölpreis schießt in die Höhe

Während Europa schläft und die NATO von Präsident Trump als „Papiertiger" verspottet wird, eskaliert der Konflikt im Nahen Osten in einem Tempo, das selbst hartgesottene Geopolitik-Beobachter erschaudern lässt. Drei weitere Kriegsschiffe und Tausende US-Marines sind auf dem Weg in den Persischen Golf – und der Ölpreis reagiert, wie er es in solchen Momenten immer tut: mit einem kräftigen Sprung nach oben.

Zweite massive Truppenverlegung innerhalb einer Woche

Das Pentagon entsendet laut Berichten des Wall Street Journal rund 2.200 bis 2.500 Marines der in Kalifornien stationierten USS Boxer Amphibious Ready Group sowie der 11. Marine Expeditionary Unit in den Zuständigkeitsbereich des US Central Command. Drei Kriegsschiffe begleiten den Konvoi. Und das, obwohl Präsident Trump gleichzeitig beteuert, keine amerikanischen Bodentruppen im Iran einsetzen zu wollen. Ein Widerspruch? Vielleicht. Oder schlicht die Vorbereitung auf etwas Größeres.

Die Rohöl-Futures schossen unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht in die Höhe. Wer sich fragt, warum der Spritpreis an der Tankstelle steigt – hier ist die Antwort. Und sie dürfte noch deutlich unangenehmer werden.

Trumps Wutausbruch gegen die NATO

Der US-Präsident machte seinem Ärger über die mangelnde Beteiligung der NATO-Verbündeten einmal mehr Luft. Er erklärte, die USA hätten „militärisch gewonnen", und geißelte das fehlende Interesse der Alliierten an einem „einfachen militärischen Manöver" zur Öffnung der Straße von Hormus. Die NATO sei ein „Papiertiger" – eine Einschätzung, der man angesichts der jahrelangen europäischen Verteidigungsmüdigkeit nur schwer widersprechen kann.

Und wo steht Deutschland in all dem? Richtig: am Spielfeldrand. Während die neue Große Koalition unter Friedrich Merz lieber über ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur debattiert und die Schuldenbremse de facto aushebelt, brennt der Nahe Osten lichterloh. Die Abhängigkeit Europas von stabilen Energielieferketten wird einmal mehr schmerzhaft offenbar – und einmal mehr hat man versäumt, rechtzeitig vorzusorgen.

Irans Revolutionsgarden: „Raketenproduktion läuft weiter"

Am 21. Tag des Konflikts zeigt der Krieg keinerlei Anzeichen einer Abschwächung. Irans Revolutionsgarden (IRGC) widersprachen am Freitag den Behauptungen des israelischen Premierministers Netanyahu frontal. Dieser hatte noch am Vortag verkündet, sowohl die iranische Raketenproduktionskapazität als auch die Fähigkeit zur Urananreicherung seien zerstört. Die IRGC hingegen erklärten, die Raketenproduktion verdiene „die Bestnote" und laufe selbst unter Kriegsbedingungen unvermindert weiter.

Pikant dabei: IRGC-Sprecher Ali Mohammad Naeini, der diese Worte äußerte, soll Berichten zufolge bei einem israelischen Luftangriff in der Nacht getötet worden sein. Die Enthauptungsstrategie Israels fordert ihren Tribut – doch ob sie den Krieg beendet oder nur verlängert, bleibt die große Frage.

Energieinfrastruktur in Flammen – vom Golf bis nach Haifa

Der Energiekrieg hat mittlerweile apokalyptische Ausmaße angenommen. Israels Haifa-Raffinerie wurde durch iranische Angriffe schwer beschädigt, weite Teile der Region sind ohne Strom. Katars Ras-Laffan-Anlage – eine der wichtigsten LNG-Exporteinrichtungen der Welt – dürfte ihre Exportkapazität um rund 17 Prozent einbüßen. Kuwaits gewaltige Mina-al-Ahmadi-Raffinerie steht den zweiten Tag in Folge in Flammen. Bahrain meldet seit Kriegsbeginn über 140 Raketen- und 240 Drohnenangriffe.

Die Zahlen sind erschütternd: Über 1.400 Tote im Iran, darunter 204 Kinder laut dem Roten Halbmond. Mehr als 1.000 Tote im Libanon. Und das alles, während die muslimische Welt eigentlich das Eid-Fest feiert und im Iran das persische Neujahrsfest Nowruz unter dem Heulen von Luftschutzsirenen begangen wird.

Kharg Island: Der nächste Eskalationsschritt?

Das eigentliche Pulverfass liegt jedoch woanders. Die Trump-Administration erwägt offenbar ernsthaft die Einnahme von Kharg Island – Irans wichtigstem Ölexport-Knotenpunkt. Ein hochrangiger US-Beamter formulierte es gegenüber Axios mit entwaffnender Direktheit: Man brauche „etwa einen Monat, um die Iraner durch Luftschläge weiter zu schwächen, die Insel einzunehmen und sie dann an den Eiern zu packen, um sie als Verhandlungsmasse zu nutzen." Diplomatie im 21. Jahrhundert.

Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen, doch die Richtung sei klar. Bereits jetzt sollen US-Kampfjets im Tiefflug über die Straße von Hormus donnern, iranische Marineschiffe beschießen und Apache-Hubschrauber iranische Drohnen abfangen. Was als „einfaches militärisches Manöver" verkauft wird, könnte sich als Einstieg in einen ausgewachsenen Bodenkrieg entpuppen.

Iran droht mit „null Zurückhaltung"

Irans Außenminister Abbas Araghchi ließ keinen Zweifel an der Entschlossenheit Teherans. Die bisherige Antwort auf israelische Angriffe habe nur einen „Bruchteil" der iranischen Kapazitäten eingesetzt. Der einzige Grund für Zurückhaltung seien Deeskalationsbitten gewesen. Sollten erneut iranische Infrastruktureinrichtungen getroffen werden, gelte: „Null Zurückhaltung."

Gleichzeitig wird die Führungsstruktur im Iran zunehmend undurchsichtig. Mojtaba Khamenei, der als Nachfolger seines Vaters als Oberster Führer auserkoren wurde, hat seit seiner Ernennung keinen einzigen öffentlichen Auftritt absolviert und lediglich eine schriftliche Erklärung abgegeben, wonach allen Feinden Irans „die Sicherheit verweigert" werden müsse. Für die Mehrheit der durch israelische Angriffe getöteten hochrangigen Funktionäre seien noch keine Nachfolger benannt worden.

Israel unter Dauerbeschuss – Zensur verschleiert das Ausmaß

Während die israelische Zensur das volle Ausmaß der Angriffe zu verschleiern versucht, berichten Augenzeugen von einer dramatischen Lage. Mindestens ein halbes Dutzend Raketensalven trafen Israel seit der vergangenen Nacht. In der zentralisraelischen Stadt Rehovot brannte ein Wohnhaus nach dem Einschlag einer Streumunition. In Jerusalem heulten innerhalb von 90 Minuten vier Mal die Sirenen.

Besonders aufschlussreich sind Berichte aus WhatsApp-Gruppen israelischer Bürger: Menschen hätten nach zwei Wochen ohne Schlaf Zusammenbrüche. Die Wut auf die israelische Armee und Netanyahu wachse, weil diese über die Zerstörung iranischer Kapazitäten gelogen hätten. Iran habe die Zahl seiner täglichen Raketenstarts sogar noch steigern können.

Was bedeutet das für Anleger und den Goldpreis?

Für Anleger ist die Lage so klar wie selten zuvor. Jeder Tag, an dem dieser Krieg andauert, potenziert den wirtschaftlichen Schaden – nicht nur in der Region, sondern weltweit. Steigende Ölpreise, unterbrochene Lieferketten, explodierende Energiekosten: All das trifft eine ohnehin angeschlagene Weltwirtschaft mit voller Wucht. In solchen Zeiten geopolitischer Unsicherheit erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als das, was sie seit Jahrtausenden sind – ein sicherer Hafen in stürmischen Zeiten. Wer sein Vermögen breit streuen und gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltordnung absichern möchte, kommt an Gold und Silber als Beimischung im Portfolio kaum vorbei.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Für Verluste, die aus der Nutzung der hier bereitgestellten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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