
Nordkorea enthüllt erstes atomgetriebenes U-Boot – Kim beschwört Blutsbrüderschaft mit Putin
Die geopolitischen Verwerfungen unserer Zeit nehmen immer groteskere Züge an. Während der Westen sich in endlosen Debatten über Gendersternchen und Klimakleber verliert, schmieden die Autokraten dieser Welt ungeniert ihre Allianzen. Kim Jong Un, der nordkoreanische Diktator, hat zum Jahreswechsel seinem russischen Verbündeten Wladimir Putin eine Botschaft übermittelt, die an martialischer Symbolik kaum zu überbieten ist.
Blut, Leben und Tod im selben Schützengraben
In seiner Neujahrsgrußbotschaft, die von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlicht wurde, bezeichnete Kim das Jahr 2025 als ein "wirklich bedeutungsvolles Jahr" für die Partnerschaft beider Länder. Die Allianz sei durch das "Teilen von Blut, Leben und Tod im selben Schützengraben" gestärkt worden. Eine bemerkenswert offene Formulierung, bedenkt man, dass Nordkorea erst im vergangenen April erstmals öffentlich einräumte, Truppen zur Unterstützung der russischen Militäroperationen in der Ukraine entsandt zu haben.
Was zunächst als streng gehütetes Geheimnis begann, entwickelte sich zu einer offen zur Schau gestellten Waffenbrüderschaft. Internationale Medien berichteten von mindestens 10.000 nordkoreanischen Soldaten, die vorwiegend im Grenzgebiet von Kursk zum Einsatz kamen. Pjöngjang ging sogar so weit, Aufnahmen von heimkehrenden Gefallenen in flaggengeschmückten Särgen zu veröffentlichen – ein propagandistischer Schachzug, der die Tiefe dieser Verbindung unterstreicht.
Atomgetriebenes U-Boot als Machtdemonstration
Doch damit nicht genug der Provokationen. Am 25. Dezember präsentierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA Bilder von Kim Jong Un bei der Inspektion dessen, was Nordkorea als sein erstes atomgetriebenes U-Boot bezeichnet. Der Diktator, begleitet von hochrangigen Funktionären und seiner Tochter, begutachtete das Gefährt, das erstmals im März in einer Innenwerft enthüllt worden war.
Kim hatte den Bau eines atomgetriebenen U-Boots bereits 2021 auf einer Parteikonferenz als Teil eines fünfjährigen militärischen Expansionsplans angekündigt. Er bezeichnete das Projekt als einen der Eckpfeiler seiner Verteidigungspolitik. Die "superstarke offensive Fähigkeit" sei der beste Schutzschild für die nationale Sicherheit, so der nordkoreanische Machthaber.
Ambitionierte Rüstungspläne trotz Rückschlägen
Auf der Konferenz listete Kim weitere hochprioritäre Waffensysteme auf: Feststoff-Interkontinentalraketen mit Mehrfachsprengköpfen, Hyperschallwaffen, zwei neue Lenkwaffenzerstörer und fortschrittliche Spionagesatelliten. Das Marinebauprogramm bezeichnete er als "Sprung nach vorn bei der Stärkung der Kampffähigkeiten unserer Flotten".
Allerdings verlief nicht alles nach Plan. Einer der neuen Zerstörer kenterte bei seinem Stapellauf – ein peinlicher Rückschlag für Pjöngjang. Das Schiff wurde jedoch anschließend wieder aufgerichtet und repariert. Solche Pannen ändern freilich nichts an der grundsätzlichen Bedrohungslage, die von diesem Regime ausgeht.
Gegenseitige Unterstützung auf allen Ebenen
Die Zusammenarbeit zwischen Moskau und Pjöngjang beschränkt sich längst nicht mehr auf Truppenentsendungen. Nordkorea liefert Russland Artilleriegranaten, Raketen und Langstrecken-Raketensysteme. Im Gegenzug erhält das isolierte Regime finanzielle Unterstützung, Militärtechnologie sowie Nahrungsmittel- und Energielieferungen. Eine klassische Symbiose zweier Paria-Staaten, die sich gegenseitig stützen.
Putins Reisediplomatie im Jahr 2025 konzentrierte sich bezeichnenderweise auf nicht-westliche Länder, BRICS-Staaten und blockfreie Nationen – Staaten, die der Westen gerne als "Schurkenstaaten" bezeichnet. Der historische Alaska-Gipfel mit US-Präsident Donald Trump bildete dabei die überraschendste Ausnahme seit Beginn des Ukraine-Krieges.
Die Botschaft dieser Entwicklungen ist unmissverständlich: Während Europa und Deutschland mit hausgemachten Problemen kämpfen und die Bundesregierung Milliarden für fragwürdige Projekte verpulvert, formieren sich andernorts Machtblöcke, die unsere Sicherheitsarchitektur fundamental in Frage stellen. Es wäre an der Zeit, dass auch hierzulande die Prioritäten neu justiert werden.
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