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Kettner Edelmetalle
24.02.2026
19:14 Uhr

Pekings gefährliche Schachzüge: Iran steht kurz vor dem Kauf chinesischer Überschall-Raketen

Während die Welt gebannt auf die schwelende Konfrontation zwischen den USA und dem Iran blickt, bahnt sich im Hintergrund ein Waffengeschäft an, das die geopolitischen Kräfteverhältnisse im Nahen Osten grundlegend verschieben könnte. Der Iran steht offenbar kurz vor dem Abschluss eines Deals mit China über den Kauf hochmoderner Überschall-Anti-Schiffs-Raketen vom Typ CM-302 – ein Vorgang, der nicht nur Washington in höchste Alarmbereitschaft versetzen dürfte, sondern auch die ohnehin fragile Sicherheitsarchitektur der gesamten Region ins Wanken bringen könnte.

Ein „Gamechanger" für Teherans Militärarsenal

Sechs Personen mit direktem Einblick in die Verhandlungen bestätigten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass der Deal nahezu abgeschlossen sei – wenngleich ein konkretes Lieferdatum noch nicht feststehe. Die CM-302 ist keine gewöhnliche Rakete. Mit einer Reichweite von rund 290 Kilometern und der Fähigkeit, im Tiefflug mit Überschallgeschwindigkeit ihr Ziel anzusteuern, sei sie darauf ausgelegt, die Abwehrsysteme moderner Kriegsschiffe zu überwinden. Danny Citrinowicz, ein ehemaliger israelischer Geheimdienstoffizier und heute Forscher am Institut für Nationale Sicherheitsstudien in Israel, brachte es auf den Punkt: Es handle sich um einen „kompletten Gamechanger", sollte der Iran über diese Überschallfähigkeit verfügen. Die Raketen seien äußerst schwer abzufangen.

Der chinesische Staatskonzern CASIC, der die CM-302 herstellt, bewirbt sie selbstbewusst als die beste Anti-Schiffs-Rakete der Welt – fähig, einen Flugzeugträger oder Zerstörer zu versenken. Das Waffensystem lässt sich auf Schiffen, Flugzeugen oder mobilen Bodenfahrzeugen montieren und kann auch Landziele bekämpfen. Man muss kein Militärstratege sein, um zu verstehen, welche Bedrohung dies für die amerikanische Flotte darstellt, die derzeit mit den Flugzeugträgern USS Abraham Lincoln und USS Gerald R. Ford mitsamt ihren Begleitgruppen – zusammen über 5.000 Soldaten und 150 Flugzeuge – in Schlagdistanz zum Iran operiert.

Verhandlungen beschleunigten sich nach dem Krieg mit Israel

Besonders brisant ist der zeitliche Kontext. Die Verhandlungen, die bereits vor mindestens zwei Jahren begonnen hätten, seien nach dem zwölftägigen Krieg zwischen Israel und dem Iran im Juni vergangenen Jahres drastisch beschleunigt worden. Als die Gespräche im vergangenen Sommer in ihre entscheidende Phase eintraten, reisten hochrangige iranische Militär- und Regierungsvertreter nach China – darunter Massoud Oraei, der stellvertretende iranische Verteidigungsminister. Dieser Besuch war bislang nicht öffentlich bekannt.

Ein iranischer Beamter des Außenministeriums erklärte gegenüber Reuters mit entwaffnender Offenheit, der Iran habe militärische und sicherheitspolitische Abkommen mit seinen Verbündeten, und nun sei ein „angemessener Zeitpunkt", diese Vereinbarungen zu nutzen. Deutlicher kann man eine Drohgebärde kaum formulieren.

Chinas doppeltes Spiel

Peking gibt sich erwartungsgemäß ahnungslos. Das chinesische Außenministerium teilte mit, man sei über die von Reuters berichteten Gespräche nicht informiert. Das Verteidigungsministerium reagierte gar nicht erst auf eine Anfrage. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. China, Iran und Russland führen jährlich gemeinsame Marinemanöver durch. Das US-Finanzministerium hat bereits mehrere chinesische Unternehmen sanktioniert, weil sie chemische Vorprodukte an die iranischen Revolutionsgarden für deren Raketenprogramm geliefert haben sollen. Peking wies diese Vorwürfe stets zurück.

Als der chinesische Präsident Xi Jinping den iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian im September zu einer Militärparade in Peking empfing, versicherte er ihm, China unterstütze den Iran bei der Wahrung seiner Souveränität, territorialen Integrität und nationalen Würde. Schöne Worte – hinter denen sich knallharte geopolitische Interessen verbergen. Denn wie ein Experte treffend bemerkte: China wolle kein pro-westliches Regime in Teheran sehen. Das wäre eine Bedrohung für Pekings eigene Interessen.

Ein Verstoß gegen UN-Sanktionen

Der potenzielle Raketendeal würde gegen ein UN-Waffenembargo verstoßen, das erstmals 2006 gegen den Iran verhängt wurde. Zwar waren die Sanktionen 2015 im Rahmen des Atomabkommens ausgesetzt worden, doch im vergangenen September wurden sie erneut in Kraft gesetzt. China schloss sich gemeinsam mit Russland und dem Iran einem Protestbrief an, in dem die drei Staaten die Wiedereinführung der Sanktionen als fehlerhaft bezeichneten. Eine Allianz der Unbeugsamen, die sich wenig um internationale Regeln schert.

Neben den CM-302-Raketen verhandele der Iran laut den sechs Quellen auch über den Erwerb chinesischer Boden-Luft-Raketensysteme, tragbarer Flugabwehrraketen (MANPADS), Anti-Ballistik-Waffen und sogar Anti-Satelliten-Waffen. Pieter Wezeman vom Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI bezeichnete den CM-302-Kauf als eine erhebliche Aufwertung eines iranischen Arsenals, das durch den Krieg im vergangenen Jahr stark dezimiert worden sei.

Trumps Ultimatum und die Eskalationsspirale

Die Entwicklung fällt in eine Phase maximaler Spannung. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran am 19. Februar ein Ultimatum von zehn Tagen gesetzt, um eine Einigung über sein Atomprogramm zu erzielen – andernfalls drohe militärisches Handeln. Die USA bereiteten sich auf die Möglichkeit wochenlanger, anhaltender Operationen gegen den Iran vor, sollte Trump den Befehl zum Angriff geben. Ein Sprecher des Weißen Hauses ging auf die konkreten Verhandlungen zwischen Iran und China nicht direkt ein, betonte aber, Trump habe klargemacht: „Entweder wir machen einen Deal, oder wir müssen etwas sehr Hartes tun, wie beim letzten Mal."

Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als die Formierung einer neuen geopolitischen Achse. Während der Westen – und insbesondere Europa – sich in endlosen Debatten über Gendersternchen und Klimaneutralität verliert, schmieden autoritäre Regime handfeste Militärbündnisse. Die Achse Peking-Moskau-Teheran verfestigt sich zusehends, und der Iran wird, wie es ein mit den Verhandlungen vertrauter Beamter formulierte, zum „Schlachtfeld zwischen den USA auf der einen und Russland und China auf der anderen Seite".

Was bedeutet das für die globale Sicherheitslage?

Für Europa und insbesondere für Deutschland sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. Die Zeiten, in denen man sich bequem unter dem amerikanischen Sicherheitsschirm ausruhen konnte, neigen sich dem Ende zu. Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz wäre gut beraten, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands endlich ernst zu nehmen – statt weitere Milliarden in ideologisch motivierte Projekte zu versenken. Denn wenn Überschall-Raketen chinesischer Bauart in iranischen Händen die Straße von Hormus bedrohen, durch die ein Großteil der weltweiten Öllieferungen fließt, dann wird auch der deutsche Bürger die Konsequenzen an der Tankstelle und auf seiner Heizkostenabrechnung spüren.

In Zeiten derart massiver geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung unverzichtbar sind. Wenn Raketen fliegen und Allianzen bröckeln, bewährt sich das, was seit Jahrtausenden seinen Wert behält. Wer sein Vermögen breit streuen und gegen geopolitische Schocks absichern möchte, kommt an einer Beimischung physischer Edelmetalle kaum vorbei.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus der Nutzung der hier bereitgestellten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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