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Kettner Edelmetalle
11.05.2026
14:38 Uhr

Pokerspiel der Großmächte: Trump in Peking, Putin im Anflug – und Europa schaut zu

Pokerspiel der Großmächte: Trump in Peking, Putin im Anflug – und Europa schaut zu

Während die deutsche Bevölkerung sich mit explodierenden Energiepreisen, einer galoppierenden Inflation und einer Bundesregierung herumschlagen muss, die offenbar weder Wirtschaftspolitik noch Sicherheitspolitik beherrscht, formiert sich auf der Weltbühne ein geopolitisches Schauspiel von historischer Tragweite. Diese Woche reist US-Präsident Donald Trump nach Peking, kurz danach folgt Wladimir Putin. Wer geglaubt hatte, Europa spiele in diesem Spiel noch eine tragende Rolle, dürfte schmerzhaft eines Besseren belehrt werden.

Trumps Mission: Handelsabkommen mit Hindernissen

Trumps Reise nach China steht offiziell ganz im Zeichen des seit Langem verhandelten Handelsabkommens. Der US-Präsident will Vorteile für Amerika institutionalisieren, sein chinesischer Gegenpart Xi Jinping wird ebenso hart für die Interessen Pekings kämpfen. Die makroökonomische Ausgangslage der USA hat sich nach Einschätzung von Beobachtern durch die bilateralen Handelsabkommen, die Washington im vergangenen Jahr rund um den Globus geschnürt habe, spürbar gestärkt. China hingegen sei durch den sogenannten Dritten Golfkrieg geschwächt worden, da Energieimporte über den Seeweg empfindlich getroffen worden seien.

Dennoch sei Trump nicht der unangefochtene Triumphator. Das ausgebliebene Abkommen über Irans Energiewirtschaft habe ihm ein wichtiges Faustpfand entzogen. Immerhin: Washington habe demonstriert, dass es die Straße von Hormus zumindest teilweise blockieren könne. Mit dem neuen Militärabkommen mit Indonesien deute sich Ähnliches für die Malakkastraße an. Trumps Karten seien also besser, als seine Kritiker einräumen wollen – aber eben auch nicht so übermächtig, dass er Xi zu einseitigen Zugeständnissen zwingen könnte.

Russland zieht die Hardliner-Karte

Bemerkenswerter noch ist die Bewegung in Moskau. Da die USA bislang kein Abkommen mit Russland zur Ukraine-Frage erreichen konnten, sei die Hardliner-Fraktion im Kreml deutlich gestärkt worden. Beobachter sprechen offen von der wachsenden Wahrscheinlichkeit einer faktischen Allianz zwischen China und Russland. Diese Einschätzung sei keineswegs reine Spekulation – führende russische Stimmen aus einflussreichen Think Tanks hätten diese Botschaft jüngst auf einer Shanghai-Konferenz unverhohlen platziert. Auch andere prominente russische Strategen sendeten ähnliche Signale über reichweitenstarke Medien.

Die Botschaft an Washington und Peking sei dabei unmissverständlich: Sollte es den USA nicht gelingen, die Ukraine und die NATO zu den geforderten Zugeständnissen zu bewegen, könne Russland eine de-facto-Allianz mit China eingehen. Gleichzeitig werde Peking signalisiert, dass beide Mächte gemeinsam gegen die USA vorgehen könnten, falls keiner von ihnen mit Washington zu einer Einigung gelange.

Wahlkalkül auf beiden Seiten

Hinzu kommen wahltaktische Erwägungen, die das Pokerspiel weiter verkomplizieren. Putin könnte ein Abkommen vor den russischen Wahlen im September anstreben, um die Regierungspartei trotz der Belastungen des Konflikts zu stabilisieren. Trump wiederum stehe der erwartete Rückschlag für die Republikaner bei den November-Wahlen bevor. Beide Staatsmänner hätten also handfeste innenpolitische Motive, Bewegung in die Sache zu bringen – auch um den Preis schmerzhafter Kompromisse.

Putin stehe dabei unter größerem Druck als Trump. Denn die Chance auf ein faires Abkommen mit einem demokratisch kontrollierten Kongress wäre für Russland deutlich geringer. Damit sei beinahe sicher, dass der Ukraine-Konflikt bis 2029 weiterschwele.

Das Pekinger Gipfeltreffen der besonderen Art

Entscheidend dürfte sein, dass Putin kurz nach Trump in Peking eintrifft, um Xi zu treffen. Als enge Verbündete würden die russischen und chinesischen Führer dort offen über die jeweiligen Kalkulationen sprechen, bevor weitere Schritte beschlossen würden. Ein US-Deal mit China ohne ein Abkommen mit Russland würde Moskau benachteiligen – und umgekehrt. Bleibt jedoch jegliche Einigung aus, könnte das Russland zwar kurzfristig schaden, langfristig aber den USA das Genick brechen, wenn daraus eine handfeste chinesisch-russische Allianz erwächst.

Wo bleibt Europa?

Und der alte Kontinent? Während in Peking die Weltordnung neu vermessen wird, beschäftigt sich Berlin lieber mit Genderfragen, dem 500-Milliarden-Schuldenpaket der Großen Koalition und der gesetzlich verankerten Klimaneutralität bis 2045. Der außenpolitische Bedeutungsverlust Europas ist nicht nur peinlich – er ist das Ergebnis jahrelanger ideologischer Selbstbeschäftigung statt strategischen Handelns. Während Trump, Xi und Putin Fakten schaffen, debattiert man hierzulande lieber darüber, wie viele Pronomen ein moderner Beamtenausweis tragen sollte.

Die Wahrheit ist bitter: Deutschland und die EU sind in dem geopolitischen Spiel, das gerade in Peking gespielt wird, kaum mehr als Statisten. Was die Großmächte untereinander aushandeln, müssen wir am Ende ausbaden – wirtschaftlich, energetisch und sicherheitspolitisch.

Gold als Anker in stürmischen Zeiten

Ein aufmerksamer Kommentator des Originalartikels brachte einen Aspekt zur Sprache, der die geopolitischen Verschiebungen perfekt einrahmt: Die wachsende Bedeutung von Gold als monetärer Anker. Während Notenbanken weltweit – allen voran China – ihre Goldreserven in rekordverdächtigem Tempo aufstocken, verlieren ungedeckte Papierwährungen kontinuierlich an Vertrauen. Wer in Zeiten von Handelskriegen, geopolitischen Verwerfungen und einer ausufernden Staatsverschuldung Vermögen sichern möchte, sollte über eine sinnvolle Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Portfolio nachdenken. Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie genau dann ihre Stärke ausspielen, wenn das politische Kartenhaus ins Wanken gerät.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die geäußerten Einschätzungen spiegeln die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wider. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und seine Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Eine Haftung für Vermögensentscheidungen, die aufgrund dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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