
Pressefreiheit nur fĂŒr Linke? DJV schweigt zu Gewaltaufrufen gegen konservative Journalisten
Die Doppelmoral des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) könnte kaum offensichtlicher sein. WĂ€hrend der Verband bei vermeintlichen Angriffen auf linke Medienschaffende reflexartig die Alarmglocken lĂ€utet, herrscht ohrenbetĂ€ubendes Schweigen, wenn konservative Journalisten bedroht werden. Der jĂŒngste Fall um die Redaktion von Apollo News entlarvt die scheinheilige Haltung des DJV auf erschreckende Weise.
Wenn Gewalt von links kommt, schauen alle weg
Die Berliner Linkspartei hatte dazu aufgerufen, den Journalisten von Apollo News "auf die Tasten zu treten" und ihnen "das Leben unbequem zu machen". Das erklĂ€rte Ziel: Die Redaktion aus dem Stadtteil Treptow zu vertreiben. Man stelle sich nur einmal vor, die AfD hĂ€tte Ăhnliches gegen eine linke Redaktion gefordert â der mediale Aufschrei wĂ€re ohrenbetĂ€ubend gewesen. Doch beim DJV? Funkstille.
Eine Anfrage der JUNGEN FREIHEIT zu diesem skandalösen Vorgang blieb unbeantwortet. Keine Stellungnahme, kein Kommentar, nicht einmal eine lapidare Pressemitteilung. Stattdessen beschĂ€ftigte sich der Verband lieber mit wichtigeren Themen: Man lobte Jens Spahn fĂŒr seine Haltung zur Chatkontrolle und mahnte Redaktionen zur SensibilitĂ€t bei der Herkunftsnennung von TatverdĂ€chtigen â man wolle ja keine "diskriminierenden Verallgemeinerungen".
Die Heuchelei hat System
Diese selektive Empörung offenbart das wahre Gesicht des DJV. Wenn ZDF-Moderatorin Dunja Hayali kritisiert wird, spricht der Verband von einer "Schande fĂŒr unser Land" und warnt vor Angriffen auf die Demokratie. Doch wenn eine konservative Redaktion systematisch bedroht und eingeschĂŒchtert werden soll, ist das offenbar keine ErwĂ€hnung wert.
"Wenn starke Stimmen aus Angst vor HaĂ und Gewalt schweigen, dann wird unsere Demokratie in ihren Grundfesten angegriffen."
Diese pathetischen Worte hatte der DJV im September verkĂŒndet â sie gelten offenbar nur fĂŒr die "richtigen" Journalisten. FĂŒr diejenigen, die nicht ins linke Weltbild passen, gilt die vielgepriesene Pressefreiheit anscheinend nicht.
Ein Lichtblick in der Dunkelheit
Immerhin zeigte die Deutsche Journalisten-Union (DJU), die zur Gewerkschaft Verdi gehört, mehr RĂŒckgrat als der DJV. Der Berliner DJU-LandesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Jörg Reichel verurteilte die Drohungen gegen Apollo News als "Angriff auf die Pressefreiheit". Er stellte klar, dass organisierte Kampagnen zur EinschĂŒchterung von Redaktionen inakzeptabel seien â unabhĂ€ngig von der politischen Ausrichtung des betroffenen Mediums.
Diese klare Positionierung macht das Schweigen des DJV umso beschÀmender. WÀhrend selbst die als links geltende Verdi-Gewerkschaft die Pressefreiheit verteidigt, kuscht der Journalisten-Verband vor der Mauermörderpartei.
Die wahre Gefahr fĂŒr die Demokratie
Was wir hier erleben, ist nichts weniger als die schleichende Erosion der Pressefreiheit durch diejenigen, die vorgeben, sie zu schĂŒtzen. Der DJV entlarvt sich als parteiischer Akteur, der Grundrechte nur dann verteidigt, wenn es ins eigene politische Konzept passt. Diese Doppelmoral ist Gift fĂŒr eine funktionierende Demokratie.
Die Kommentare unter dem Originalbericht sprechen BĂ€nde. Viele Leser erkennen die Heuchelei und fordern Konsequenzen. Die GrĂŒndung eines alternativen Journalistenverbandes wird diskutiert â ein Zeichen dafĂŒr, wie sehr das Vertrauen in die etablierten Strukturen erschĂŒttert ist.
Zeit fĂŒr echte Pressefreiheit
Der Fall Apollo News ist symptomatisch fĂŒr den Zustand unserer Medienlandschaft. WĂ€hrend linke Aktivisten ungestraft zur Jagd auf konservative Journalisten blasen dĂŒrfen, schweigen die selbsternannten HĂŒter der Pressefreiheit. Diese Entwicklung muss jeden aufrechten Demokraten alarmieren.
Es wird höchste Zeit, dass die Pressefreiheit wieder fĂŒr alle gilt â nicht nur fĂŒr diejenigen mit der "richtigen" Gesinnung. Der DJV hat mit seinem Schweigen seine GlaubwĂŒrdigkeit verspielt. Wer Grundrechte nur selektiv verteidigt, ist kein Verteidiger der Demokratie, sondern ihr TotengrĂ€ber.
Die BĂŒrger dieses Landes haben genug von der Doppelmoral und der einseitigen Parteinahme. Sie fordern eine Medienlandschaft, in der alle Stimmen gehört werden können â ohne Angst vor organisierten EinschĂŒchterungskampagnen. Dass ausgerechnet die Linkspartei, die sich gerne als KĂ€mpferin fĂŒr Gerechtigkeit inszeniert, zu solchen Methoden greift, entlarvt ihre wahre, autoritĂ€re Fratze.
Es ist an der Zeit, dass wir diese Heuchelei beim Namen nennen und uns gegen jeden Angriff auf die Pressefreiheit wehren â egal aus welcher politischen Ecke er kommt.
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