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Kettner Edelmetalle
24.07.2026
05:43 Uhr

Pulverfass Naher Osten: Trump droht mit „größtem Angriff aller Zeiten" auf den Iran – Öl explodiert über 100 Dollar

Die Welt hält den Atem an. Während in Berlin über Gendersternchen und Klimaneutralität im Grundgesetz debattiert wird, steht der Nahe Osten am Rand eines flächendeckenden Krieges. US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit Axios angekündigt, einen Militärschlag gegen den Iran zu erwägen, der „größer als alles zuvor" sein soll. Die Konsequenzen für die Weltwirtschaft – und damit für jeden deutschen Bürger an der Zapfsäule – könnten dramatisch sein.

„Ich bin nah dran, eine Entscheidung zu treffen"

Die Worte des amerikanischen Präsidenten lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Trump erklärte, er ziehe „einen massiven Angriff" in Betracht, „größer als jemals zuvor", und sei „kurz davor, eine Entscheidung zu treffen". Man sei „vollständig darauf vorbereitet", so der Präsident. Israel würde sich nach seinen Angaben „binnen zwei Minuten" anschließen, sofern er darum bitte – doch man brauche eigentlich niemanden.

Der eigentliche Grund für die Eskalation? Nach Trumps Lesart hätten die Iraner „noch nicht genug Schmerz erlitten". Eine Rhetorik, die an vergangene amerikanische Militärabenteuer erinnert, deren Ausgang bekanntlich selten so glorreich verlief, wie es die Kriegstrommeln in Washington versprachen.

Öl über 100 Dollar – die Rechnung zahlt der Verbraucher

Während die politischen Muskelspiele ihren Lauf nehmen, spricht der Markt eine unmissverständliche Sprache: Brent-Rohöl kletterte am Donnerstag wieder über die Marke von 100 Dollar pro Barrel – der höchste Stand seit Ende Mai. Auslöser waren die zunehmenden Störungen der Schifffahrt im Roten Meer und in der Straße von Hormus.

Ein zweiter Nadelöhr-Punkt der globalen Ölversorgung öffnet sich – und die Preisspirale dreht sich unaufhaltsam nach oben.

Man muss kein Ökonom sein, um zu erahnen, was das bedeutet: Steigende Energiepreise, importierte Inflation und eine deutsche Wirtschaft, die ohnehin schon unter der ideologiegetriebenen Energiepolitik der vergangenen Jahre ächzt. Wer glaubte, die Zeiten explodierender Spritpreise seien vorbei, wird eines Besseren belehrt.

Die Huthi-Miliz eröffnet zweite Front

Als wäre die Straße von Hormus nicht Sprengstoff genug, haben die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen eine Seeblockade gegen saudische Schiffe verhängt. Zwei saudische Öltanker sollen bereits getroffen worden sein, einer stand nach unbestätigten, aber weit verbreiteten Videoaufnahmen in Flammen. Mindestens zehn Schiffe mussten die Meerenge Bab al-Mandab meiden und den langen Weg um das Kap der Guten Hoffnung nehmen.

Nach Angaben regionaler Medien drohten die Huthis nun sogar mit Angriffen auf die Ölanlagen des saudischen Konzerns Aramco. „Eine Blockade für eine Blockade", so die Selbstbeschreibung der Miliz. Die iranische Führung, so scheint es, spielt geschickt ihre Trümpfe über die globale Ölschifffahrt aus.

Diplomatie am Abgrund

US-Außenminister Marco Rubio behauptete am Rande der ASEAN-Konferenz in Manila, der Iran „bettele geradezu um einen Deal". Teheran werde „einen sehr hohen Preis zahlen". Doch öffentliche Belege für diese angebliche iranische Verhandlungsbereitschaft fehlen – im Gegenteil, die Iraner setzen ihre roten Linien recht aggressiv durch. Der irakische Premierminister versucht sich derweil als Vermittler, nachdem katarische und pakistanische Bemühungen im Sande verlaufen sind.

Bemerkenswert offen fällt die Kritik eines ehemaligen US-Sicherheitsbeamten aus, der die Lage als „Bombardierungskampagne auf der Suche nach einer Strategie" bezeichnete. Mehr Bomben, so seine Warnung, würden den Iran nicht zum Einlenken bewegen, sondern die Bevölkerung nur enger um das Regime scharen. Eine Einschätzung, die den blinden Eskalationskurs entlarvt.

Was bedeutet das für den deutschen Sparer?

In Zeiten geopolitischer Verwerfungen zeigt sich einmal mehr, welche Anlageklasse über Jahrtausende ihren Wert bewahrt hat. Während Papierwährungen unter dem Druck von Krieg und Inflation ins Wanken geraten und Aktienmärkte nervös zucken, glänzt physisches Gold als sicherer Hafen. Kriege kommen und gehen, Regierungen scheitern und verschulden ganze Generationen – doch das Edelmetall bleibt. Eine kluge Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Vermögensportefeuille kann in solchen Zeiten der Unsicherheit als solider Anker zur Vermögenssicherung dienen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung muss auf Grundlage eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen ist jeder Anleger selbst verantwortlich. Eine Haftung unsererseits ist ausgeschlossen.

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