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Kettner Edelmetalle
03.02.2026
15:26 Uhr

Rückkehr zum Mond: NASA wagt nach über 50 Jahren wieder bemannten Flug zum Erdtrabanten

Es ist ein historischer Moment, der die Menschheit elektrisieren sollte – und doch scheint er im Trubel der irdischen Krisen beinahe unterzugehen. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der letzten Apollo-Mission steht die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA vor einem gewaltigen Schritt: Mit Artemis II soll erstmals wieder eine bemannte Crew in Richtung Mond aufbrechen. Ein Unterfangen, das nicht nur technologische Meisterleistung erfordert, sondern auch die Frage aufwirft, ob die westliche Welt noch zu solchen Großtaten fähig ist.

Der lange Weg zurück ins All

Am 17. Januar rollte das imposante Space Launch System auf die Startrampe des Kennedy Space Center in Cape Canaveral. Die Superschwerlastrakete, angetrieben von über 2,6 Millionen Litern flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff, soll vier Astronauten binnen zehn Tagen einmal um den Mond und zurück zur Erde bringen. Der frühestmögliche Starttermin: der 8. Februar 2026.

Dass zwischen der letzten bemannten Mondmission im Dezember 1972 und diesem neuen Anlauf mehr als fünf Jahrzehnte vergangen sind, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Prioritäten der westlichen Gesellschaften. Während man sich in endlosen Debatten über Gendersternchen und Klimakleber verlor, schien der Griff nach den Sternen in weite Ferne gerückt. Nun also der Neuanfang – mit deutscher Beteiligung, wohlgemerkt.

Deutsche Ingenieurskunst im Herzen der Mission

Ein zentraler Bestandteil des Orion-Raumschiffs ist das Europäische Servicemodul, das Airbus in Bremen fertigt. Es umfasst das Haupttriebwerk, liefert Strom über vier Solarsegel und reguliert die Lebenserhaltungssysteme. Eine Erinnerung daran, dass deutsche Ingenieurskunst nach wie vor Weltspitze sein kann – wenn man sie nur lässt und nicht durch bürokratische Fesseln und ideologische Scheuklappen erstickt.

Das Orion-Raumschiff besteht aus beeindruckenden 355.056 Einzelteilen und wiegt etwa 20 Tonnen, davon allein 8 Tonnen Treibstoff. Die vier Astronauten – drei Amerikaner und ein Kanadier – werden während ihrer zehntägigen Reise sämtliche kritischen Systeme testen, von der Lebenserhaltung über den Strahlenschutz bis hin zur manuellen Steuerung.

Testflug mit Hindernissen

Doch wie so oft bei Großprojekten läuft nicht alles nach Plan. Bei der sogenannten „nassen Generalprobe" am 2. Februar wurde ein Treibstoffleck entdeckt, der Probecountdown musste bei T-5:15 Minuten gestoppt werden. Ein Déjà-vu für die NASA, die bereits bei Artemis I mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte.

„Dies ist ein Testflug und es wird Dinge geben, die unerwartet kommen werden"

Mit diesen Worten versuchte der leitende Flugdirektor Jeff Radigan die Erwartungen zu dämpfen. Eine realistische Einschätzung, die man sich von manch deutschem Großprojekt – man denke nur an den BER – gewünscht hätte.

Die Crew: Erfahrene Raumfahrer auf historischer Mission

Kommandant Reid Wiseman, der bereits über 165 Tage auf der Internationalen Raumstation verbrachte, führt ein erfahrenes Team an. Christina Koch hält den Rekord für den längsten Raumflug einer Frau, Pilot Victor Glover leitete die erste SpaceX-Crew zur ISS, und Jeremy Hansen wird als erster Kanadier an einer bemannten Mondmission teilnehmen.

Wiseman selbst formulierte das Ziel der Mission mit bemerkenswerter Bescheidenheit: Man hoffe, in Vergessenheit zu geraten. Denn das würde bedeuten, dass Artemis II erfolgreich war und den Weg für noch größere Missionen geebnet hat – bis hin zu bemannten Flügen zum Mars und zu den Monden des Saturn.

Der Hitzeschild: Ein Sorgenkind

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Hitzeschild des Raumschiffs. Nach dem unbemannten Flug von Artemis I im November 2022 stellte die NASA unerwartete Risse und Abplatzungen fest. Statt den Schild auszutauschen, passte man das Wiedereintrittsprofil an – eine Entscheidung, die einige ehemalige Astronauten mit Sorge betrachten. Die maximale Hitzebelastung soll nun bei „nur" rund 1.650 Grad Celsius liegen, etwa 1.000 Grad weniger als bei Artemis I.

Langfristige Visionen: Mondstation und Mars

Artemis II ist dabei nur der Anfang einer ambitionierten Kampagne. Die NASA plant, vor 2030 eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond zu etablieren. Artemis III soll bereits 2027 oder 2028 Astronauten auf die Mondoberfläche bringen, Artemis IV die ersten Module einer Raumstation in die Mondumlaufbahn transportieren.

NASA-Administrator Jared Isaacman sprach von einer „sehr langen Reise" und äußerte die Hoffnung, dass seine Kinder eines Tages die Artemis-100-Mission verfolgen werden. Eine Vision, die in Zeiten kurzfristigen politischen Denkens und ideologischer Grabenkämpfe fast schon erfrischend wirkt.

Ein Zeichen der Hoffnung?

Während sich Deutschland in Debatten über Heizungsverbote und Bürgergeld verstrickt, während die Kriminalität steigt und die Infrastruktur bröckelt, zeigt Artemis II, wozu der menschliche Geist fähig ist, wenn er sich auf das Wesentliche konzentriert. Vielleicht sollte man sich in Berlin ein Beispiel nehmen – nicht an der NASA, sondern an jener Entschlossenheit, die einst auch deutsche Ingenieure und Wissenschaftler auszeichnete. Die Sterne warten nicht auf politische Korrektheit.

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