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Kettner Edelmetalle
08.01.2026
21:54 Uhr

Schneechaos „Elli": Deutschland versinkt im Winterchaos – Behörden kapitulieren vor der Natur

Schneechaos „Elli": Deutschland versinkt im Winterchaos – Behörden kapitulieren vor der Natur

Während die Politik sich mit Gender-Debatten und Klimazielen beschäftigt, zeigt Mutter Natur einmal mehr, wer wirklich das Sagen hat. Das Sturmtief „Elli" rollt mit brachialer Gewalt auf Berlin, Brandenburg und weite Teile Deutschlands zu – und offenbart dabei schonungslos die Schwächen unserer Infrastruktur.

Der Deutsche Wetterdienst schlägt Alarm

Die Prognosen lesen sich wie ein Drehbuch für den perfekten Wintersturm: Bis zu zehn Zentimeter Neuschnee, gefrierender Regen und Windböen von 50 bis 60 Kilometern pro Stunde. Ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam brachte es auf den Punkt: „Das wird schon eine extreme Lage." Temperaturen von bis zu minus sechs Grad im Dauerfrost verwandeln den Norden und Osten des Landes in eine Eiswüste. Im Süden Brandenburgs droht eine besonders tückische Gefahr – Schnee, der in Regen übergeht und bei Minusgraden zu spiegelglattem Eis gefriert.

Der starke Ostwind treibt sein Unwesen in offenen Gebieten und türmt Schneeverwehungen auf, die den Verkehr zum Erliegen bringen können. Was für unsere Großeltern noch normaler Winter war, versetzt heute offenbar ganze Behörden in Alarmbereitschaft.

Autobahn GmbH warnt eindringlich – doch reicht das?

Die Autobahn GmbH des Bundes hat sich mit einer ungewöhnlich deutlichen Warnung an die Öffentlichkeit gewandt. Sperrungen, Staus und Geschwindigkeitsbegrenzungen seien zu erwarten. Die Winterdienstteams befänden sich zwar rund um die Uhr im Einsatz, sämtliche Autobahnmeistereien in Rufbereitschaft – doch selbst das Unternehmen räumt ein, dass witterungsbedingte Einschränkungen unvermeidlich seien.

Die Empfehlungen klingen fast schon hilflos: langsames und vorausschauendes Fahren, ausreichend Sicherheitsabstand, angepasste Lenk- und Bremsmanöver. Und der wohl ehrlichste Rat: Nicht notwendige Fahrten sollten verschoben werden. Man fragt sich unwillkürlich, ob ein Land, das einst für seine Ingenieurskunst und Effizienz berühmt war, tatsächlich vor ein paar Zentimetern Schnee kapitulieren muss.

Deutsche Bahn: Zugausfälle als Normalzustand

Überraschend kommt es wohl für niemanden mehr, dass die Deutsche Bahn bereits ab Donnerstagnachmittag mehrere Verbindungen im Norden und Nordosten gestrichen hat. Schnellzüge drosseln ihre Höchstgeschwindigkeit, Verspätungen werden als „unvermeidlich" deklariert. Immerhin zeigt sich der Konzern kulant: Fahrgäste mit Tickets für Reisen zwischen Donnerstag und Samstag können diese flexibel zu einem späteren Zeitpunkt nutzen – sofern sie bis Mittwoch gebucht wurden.

„Unsere Teams sind im ganzen Land im Einsatz, wenn alle ein bisschen mehr Rücksicht nehmen und den Fahrstil anpassen, kommen wir gemeinsam besser durch diesen Wintertag."

So äußerte sich Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert vom Bündnis Sahra Wagenknecht. Ein Appell an die Eigenverantwortung der Bürger – während man sich fragen darf, ob die Infrastruktur nicht längst hätte winterfest gemacht werden müssen.

Krankenhäuser rüsten sich für die Verletzten

Die Kliniken in der Region bereiten sich derweil auf einen Ansturm von Patienten vor. Bernhard Fleischer, leitender Oberarzt der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam, sprach von einem „erhöhten Risiko für Stürze und Unfälle". Die Notaufnahme sei personell und organisatorisch vorbereitet – eine Aussage, die angesichts des chronischen Personalmangels im Gesundheitswesen fast schon beruhigend klingt.

An der Medizinischen Universität Lausitz-Carl Thiem in Cottbus behandeln Ärzte bereits seit Tagen vermehrt Brüche an Sprunggelenken und Armen. Das Glatteis fordert seine Opfer, noch bevor der eigentliche Sturm überhaupt begonnen hat.

Keine Entspannung in Sicht

Nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes bleibt die Lage auch am Samstag angespannt. Im Norden und Osten sind weitere Schneeschauer bei stürmischem Ostwind möglich. Erst ab Sonntag soll sich das Wetter beruhigen – doch die Temperaturen bleiben frostig. Nachts können sie auf minus zehn bis minus 15 Grad fallen.

Es ist ein Wintereinbruch, wie ihn Deutschland früher regelmäßig erlebte. Doch während man einst darauf vorbereitet war, scheint das Land heute von jedem Schneesturm überrascht zu werden. Vielleicht wäre es an der Zeit, weniger über das Klima in 50 Jahren zu philosophieren und sich stattdessen auf die Herausforderungen des heutigen Winters zu konzentrieren.

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