
Schüsse in Göttingen: Wenn Clan-Kriege auf deutschen Straßen ausgetragen werden
Es ist ein Bild, das man eher mit gescheiterten Staaten als mit einer beschaulichen niedersächsischen Universitätsstadt verbindet: Auf offener Straße liefern sich zwei rivalisierende Großfamilien eine regelrechte Straßenschlacht, am Ende fällt ein Schuss, und ein Polizeibeamter wird schwer verletzt auf die Intensivstation gebracht. Was sich in Göttingen abgespielt hat, ist kein bedauerlicher Einzelfall mehr, sondern Symptom eines Landes, das die Kontrolle über seine eigenen Straßen Stück für Stück verliert.
Eskalation am Rande der „Nacht der Kultur“
Ausgerechnet während einer Veranstaltung, die für friedliches Miteinander und kulturellen Austausch werben sollte, eskalierte am Samstag, dem 13. Juni, ein seit längerem schwelender Konflikt zwischen zwei südosteuropäischen Großfamilien. Gegen 22:15 Uhr soll ein gerade einmal 16-jähriger Jugendlicher Schüsse abgegeben haben. Ein Beamter wurde getroffen, musste intensivmedizinisch behandelt werden. Sein Zustand sei inzwischen wieder stabil, heißt es. Glück im Unglück – doch wie lange will man sich noch auf das Glück verlassen?
Die Schießerei kam nicht aus heiterem Himmel. Bereits wenige Tage zuvor, so die Ermittler, sei es am Waageplatz zu einer Auseinandersetzung mit rund 20 Beteiligten gekommen – mit Schlagstock und Baseballschlägern. Eine Spirale der Gewalt, die sich offenbar ungehindert hochschaukeln konnte, bis schließlich scharfe Munition zum Einsatz kam.
Die späte Erkenntnis der Polizei
Nun, nachdem das Kind buchstäblich in den Brunnen gefallen ist, reagiert die Polizei. Man erhöhe die „sichtbare Präsenz“, setze Streifendienst, Verfügungseinheit und verstärkte Bereitschaftspolizei ein, um das Sicherheitsgefühl der Anwohner wiederherzustellen. Insgesamt 16 Aufenthaltsverbote für das Stadtgebiet seien verhängt, persönlich übergeben und mit sogenannten Gefährderansprachen verbunden worden. Gegen sage und schreibe 49 Tatverdächtige werde ermittelt.
Und dann der Satz, der aufhorchen lässt: Die Polizei habe Abschiebungen beantragt. Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn erklärte:
Wir werden mit allen zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln gegen kriminelle Clanstrukturen in unserem Zuständigkeitsbereich vorgehen.
Bemerkenswert ist das vor allem deshalb, weil ausgerechnet im politisch tiefroten Göttingen plötzlich von Abschiebungen die Rede ist – ein Wort, das in manchen Kreisen schon als Tabubruch gilt. Man darf gespannt sein, wie laut der Aufschrei derjenigen ausfällt, die jede Forderung nach konsequenter Durchsetzung des Rechtsstaats reflexartig als Menschenfeindlichkeit brandmarken.
Kein lokales Phänomen mehr
Wer glaubt, es handle sich um eine Göttinger Eigenheit, der irrt. Nahezu zeitgleich kam es im niedersächsischen Aurich zu „innerfamiliären Streitigkeiten“ – ein euphemistischer Begriff für eine Massenschlägerei mit 20 bis 30 Personen, bei der zwei Menschen verletzt wurden. Schlägertrupps, Schusswaffen, archaische Familienfehden: Das ist die Realität, die in deutschen Innenstädten angekommen ist, während die Politik weiterhin von „Vielfalt“ und „Bereicherung“ schwadroniert.
Die unbequeme Wahrheit
Die entscheidende Frage stellt sich von selbst: Wie konnte es so weit kommen? Über Jahre hinweg wurde eine Zuwanderung organisiert, ohne dass man sich ernsthaft um Integration, Kontrolle oder die Durchsetzung geltenden Rechts gekümmert hätte. Clanstrukturen, die ihre eigenen Gesetze kennen und den deutschen Staat bestenfalls als zahlende Behörde wahrnehmen, konnten sich ungestört etablieren. Wer jahrelang wegschaut, der darf sich über Schüsse auf Polizisten nicht wundern.
Es ist keineswegs nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines großen Teils der deutschen Bevölkerung, dass dieser Zustand nicht länger hinnehmbar ist. Die Menschen in diesem Land haben ein elementares Recht auf Sicherheit – das Recht, abends in der eigenen Innenstadt unterwegs zu sein, ohne in eine Schießerei zwischen verfeindeten Clans zu geraten. Dass dieses Selbstverständliche heute zur Diskussion steht, ist das eigentliche Armutszeugnis einer verfehlten Politik. Wir brauchen endlich Verantwortliche, die für Deutschland und seine Bürger regieren – und nicht gegen sie.
Was bleibt
Die Forderung nach Abschiebungen ist ein Anfang, aber sie kommt spät – viel zu spät. Solange Worten keine konsequenten Taten folgen, bleibt es bei Symbolpolitik. Die Bürger Göttingens, Aurichs und vieler anderer Städte erwarten zu Recht, dass der Staat seine wichtigste Aufgabe wieder erfüllt: das Gewaltmonopol durchzusetzen und für Ordnung zu sorgen. Alles andere wäre eine Kapitulation, die sich Deutschland nicht leisten kann.
In unsicheren Zeiten, in denen das Vertrauen in staatliche Institutionen und in die Stabilität gesellschaftlicher Ordnung erodiert, suchen viele Menschen nach krisenfesten Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber gelten seit jeher als bewährter Anker zur Vermögenssicherung und können eine sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio darstellen.
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