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Kettner Edelmetalle
15.02.2026
06:48 Uhr

Schweizer Rundfunk bricht mit dem Tabu: Nationalität von Straftätern wird künftig immer genannt

Was in Deutschland nach wie vor als nahezu undenkbar gilt, wird in der Schweiz nun zur neuen Normalität. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) hat seine Leitlinien grundlegend geändert und nennt ab sofort immer die Nationalität von Straftätern. Ein Schritt, der hierzulande wohl einen Sturm der Entrüstung bei den üblichen Verdächtigen auslösen würde – in der Schweiz hingegen wird er als längst überfällige Anpassung an die Realität betrachtet.

Schluss mit der Geheimniskrämerei

Jahrelang hatte das SRF – ähnlich wie die meisten deutschen Medien – die Herkunft von Tätern verschwiegen. Die Nationalität sollte nur dann erwähnt werden, wenn sie „im Zusammenhang mit der Tat bedeutsam" gewesen sei, etwa bei einem Ehrenmord. Die Begründung? Man wolle keine Vorurteile schüren. Ein Argument, das man auch diesseits des Rheins bis zum Überdruss kennt und das letztlich nichts anderes bewirkt hat, als das Vertrauen der Bürger in die Berichterstattung systematisch zu untergraben.

Nun heißt es in den neuen Leitlinien des SRF unmissverständlich: Man wolle „so präzise und transparent berichten wie möglich". Die Nennung der Nationalität von Tätern und Opfern schaffe Transparenz und beuge Spekulationen, Gerüchten sowie Falschinformationen vor. Eine Sprecherin bezeichnete die Kehrtwende als „Anpassung an journalistische Realitäten". Man möchte fast fragen: Welche Realitäten waren es denn, die so lange ignoriert wurden?

Ombudsstelle stellte bereits Verstoß fest

Bemerkenswert ist, dass der Druck nicht nur aus der Bevölkerung kam. Bereits vor knapp zwei Jahren hatte die Ombudsstelle der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) einen Verstoß gegen das Sachgerechtigkeitsgebot festgestellt. Der Anlass: Bei einer Geiselnahme im Kanton Waadt hatte das SRF die Nationalität des Täters schlicht unterschlagen. Ein Vorgang, der in seiner Absurdität kaum zu überbieten ist – schließlich gehört die Herkunft eines Täters zu den grundlegendsten Fakten einer Straftat.

Auch die Schweizer Politik hat das Thema längst für sich entdeckt. Nationalrat Benjamin Fischer von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) reichte bereits im September 2024 eine parlamentarische Initiative ein, die eine verpflichtende Nennung von Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit bei polizeilichen Mitteilungen fordert. Fischer argumentiere, es bestehe ein berechtigtes öffentliches Interesse an umfassender und transparenter Information. Die Rechtskommission des Parlaments sprach sich zwar im Juli 2025 mit 15 zu 9 Stimmen gegen die Initiative aus – doch die gesellschaftliche Debatte ließ sich dadurch nicht mehr aufhalten.

Ein Vorbild für Deutschland?

Während die Schweiz also den Weg der Transparenz einschlägt, verharrt Deutschland in einer Informationspolitik, die den mündigen Bürger offenbar für nicht belastbar genug hält, um mit der vollen Wahrheit konfrontiert zu werden. Hierzulande wird die Herkunft von Tatverdächtigen in vielen Medien nach wie vor konsequent verschwiegen – es sei denn, es handelt sich um einen deutschen Staatsbürger. Dann scheint die Nennung plötzlich kein Problem mehr zu sein. Diese selektive Transparenz ist nicht nur journalistisch fragwürdig, sie ist ein Affront gegen jeden Bürger, der sich ein eigenes Bild der Lage machen möchte.

Gerade angesichts der dramatisch gestiegenen Kriminalität in Deutschland, der zunehmenden Messerangriffe und einer Sicherheitslage, die viele Menschen in diesem Land zutiefst beunruhigt, wäre eine ehrliche Berichterstattung das Mindeste, was man von öffentlich-rechtlichen Medien erwarten dürfte. Doch statt Transparenz gibt es Beschwichtigung, statt Fakten gibt es Framing. Die Schweiz zeigt nun, dass es auch anders geht – dass Offenheit nicht Vorurteile schürt, sondern im Gegenteil Gerüchten und Verschwörungstheorien den Nährboden entzieht.

Es bleibt die bittere Erkenntnis: Was in der Schweiz als selbstverständliche journalistische Sorgfaltspflicht gilt, würde in Deutschland vermutlich als „Populismus" gebrandmarkt. Dabei ist es nichts weiter als das, was Journalismus eigentlich sein sollte – die ungeschminkte Wahrheit.

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