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Kettner Edelmetalle
30.01.2026
00:25 Uhr

Schweizer Städte dominieren Ranking der teuersten Metropolen weltweit

Während deutsche Bürger unter der galoppierenden Inflation und den explodierenden Lebenshaltungskosten ächzen, zeigt ein aktuelles Ranking, dass es anderswo noch deutlich kostspieliger zugeht. Gleich sechs Schweizer Städte haben sich an die Spitze der teuersten Metropolen der Welt katapultiert – ein Befund, der zum Nachdenken anregt.

Zürich führt das Feld an

Die Datenbank Numbeo, die Angaben von mehr als 600.000 Nutzern auswertet, hat die Rangliste erstellt. Das Ergebnis dürfte selbst hartgesottene Beobachter überraschen: Zürich thront unangefochten an der Spitze, dicht gefolgt von Genf und Basel. Auf den weiteren Plätzen reihen sich Lausanne, Lugano und Bern ein. Damit belegen Schweizer Städte die kompletten Top-Sechs-Positionen – noch vor Weltmetropolen wie New York oder London.

In die Bewertung fließen zahlreiche Faktoren ein: Lebensmittelpreise, Restaurantbesuche, öffentlicher Nahverkehr, Energiekosten, Benzinpreise, Wohnungsmieten und Internetgebühren. Auch die Kaufkraft der Bevölkerung wird berücksichtigt. Das Gesamtbild zeichnet ein Land, in dem das Leben seinen Preis hat – und zwar einen beträchtlichen.

Hohe Löhne, hohe Kosten – eine zweischneidige Medaille

Freilich muss man die Zahlen in einen Kontext setzen. Die Schweiz zahlt bekanntlich auch die höchsten Löhne weltweit. Was das tägliche Leben verteuert, ermöglicht gleichzeitig einen Lebensstandard, von dem viele Deutsche nur träumen können. Doch diese Rechnung geht nicht für alle auf.

Die sozialen Folgen der exorbitanten Lebenshaltungskosten sind nicht zu übersehen. Laut dem Armutsmonitoring der Schweiz gelten mehrere Hunderttausend Menschen als arm – das entspricht etwa 8 Prozent der Bevölkerung. Das Schweizer Parlament hat den Bundesrat daher beauftragt, eine nationale Strategie gegen Armut zu entwickeln, die 2027 vorgestellt werden soll.

Die Wohnungsnot als Treiber der Krise

Besonders der Wohnungsmarkt erweist sich als Achillesferse. Mit durchschnittlich nur 1,4 Kindern pro Frau liegt die Geburtenrate der Schweizer auf einem besorgniserregend niedrigen Niveau. Kritische Stimmen führen dies auf den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in den Städten zurück – eine Entwicklung, die durch die Zuwanderung in urbane Zentren noch verschärft werde.

Hier zeigt sich ein Muster, das auch in Deutschland wohlbekannt ist: Die unkontrollierte Migration in die Ballungsräume treibt die Preise in die Höhe und verdrängt die einheimische Bevölkerung aus den Innenstädten. Wer sich keine Wohnung mehr leisten kann, gründet auch keine Familie. Ein Teufelskreis, der langfristig die demographische Substanz eines Landes aushöhlt.

Was Deutschland daraus lernen sollte

Der Blick in die Schweiz sollte deutschen Politikern als Warnung dienen. Auch hierzulande steigen die Lebenshaltungskosten unaufhörlich, während die Reallöhne stagnieren. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz plant zwar ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur – doch ob dieses Schuldenpaket die Probleme löst oder nur die Inflation weiter anheizt, bleibt fraglich.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und galoppierender Preise suchen viele Anleger nach Möglichkeiten, ihr Vermögen zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als verlässlicher Wertspeicher erwiesen und können eine sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios darstellen – gerade wenn das Vertrauen in Papierwährungen schwindet.

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