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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
20:59 Uhr

Selenskyj auf Konfrontationskurs: Kiew riskiert diplomatische Isolation an mehreren Fronten

Während an der über 1200 Kilometer langen Frontlinie im Osten und Süden der Ukraine täglich Soldaten sterben, leistet sich Präsident Wolodymyr Selenskyj einen bemerkenswerten Luxus: Er eröffnet diplomatische Nebenschauplätze mit gleich drei Nachbarstaaten gleichzeitig. Belarus, Ungarn, die Slowakei – die Liste der Länder, mit denen Kiew derzeit im Clinch liegt, wird länger statt kürzer. Man fragt sich unwillkürlich: Kann sich ein Land im Krieg eine solche Vielfront-Diplomatie überhaupt leisten?

Sanktionen gegen Lukaschenko – mit fragwürdigem Timing

Jüngst verhängte Selenskyj neue Sanktionen gegen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko. Die Maßnahmen umfassen die Blockade von Vermögenswerten, Handels- und Transitverbote sowie ein Einreiseverbot in die Ukraine. Begründung: Belarus habe Russland beim Angriffskrieg unterstützt. Das stimmt zweifellos – schließlich rollten russische Panzer im Februar 2022 auch von belarussischem Territorium aus Richtung Kiew. Doch warum erst jetzt, fast vier Jahre später?

Das Timing ist alles andere als zufällig. Die Sanktionen kommen exakt in jenem Moment, in dem die US-Administration unter Präsident Donald Trump ihre Belarus-Politik vorsichtig lockert. Washington vermittelte im Dezember eine spektakuläre Freilassung politischer Gefangener, darunter die prominenten Oppositionsfiguren Viktor Babariko und Maria Kolesnikowa. Letztere wurde bezeichnenderweise in die Ukraine gebracht – nicht wie bisher üblich nach Litauen.

Selenskyj konterte mit demonstrativen Gesten: Er traf die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja und verspottete Lukaschenko mit der Bemerkung, dessen „weißer Spitz habe mehr Rechte als das belarussische Volk". Diplomatisches Fingerspitzengefühl sieht anders aus. Kritiker in Kiew selbst stellen die berechtigte Frage, ob eine weitere Eskalation gegenüber Minsk – ohne jeden militärischen Nutzen – strategisch klug sei oder ob hier ein Präsident seine schwindende innenpolitische Autorität durch außenpolitische Kraftmeierei zu kompensieren versuche.

Energiekrieg mit Ungarn und der Slowakei

Noch brisanter als der Belarus-Streit ist der eskalierende Energiekonflikt mit zwei EU-Mitgliedstaaten. Seit Ende Januar steht die für Ungarn und die Slowakei lebenswichtige Druschba-Pipeline still. Bratislava hat sogar den „Erdöl-Notstand" ausgerufen – ein beispielloser Vorgang innerhalb der Europäischen Union. Kiew behauptet, russische Drohnenangriffe hätten die Pipeline beschädigt. In Budapest und Bratislava hingegen verdichtet sich der Verdacht, dass die Reparaturarbeiten absichtlich verschleppt werden.

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico fand deutliche Worte. Er sprach offen von „politischer Erpressung" und drohte unverhohlen, die Stromlieferungen an die Ukraine einzustellen. Keine leere Drohung: Die Slowakei hatte im Januar deutlich mehr Elektrizität geliefert als vertraglich vereinbart. Als Warnsignal stoppten sowohl Ungarn als auch die Slowakei ihre Diesel-Exporte in die Ukraine.

Die Reaktion aus Kiew? Statt deeskalierender Töne verglich ein Sprecher des Außenministeriums die Haltung Budapests und Bratislavas mit „Drogensucht" – eine Anspielung auf deren Abhängigkeit von russischem Öl. Eine solche Rhetorik gegenüber Nachbarstaaten, die gleichzeitig Strom und Treibstoff liefern, zeugt von einer bemerkenswerten Mischung aus Selbstüberschätzung und diplomatischer Tollkühnheit.

Orbán und Fico: Unbequeme Mahner oder realistische Pragmatiker?

Man mag zu Viktor Orbán und Robert Fico stehen, wie man will – ihre Position ist zumindest konsistent. Beide haben sich seit Kriegsbeginn gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und einen überhasteten EU-Beitrittsprozess Kiews ausgesprochen. Dafür werden sie von der EU-Mehrheit regelmäßig gescholten. Doch die Frage, ob eine endlose militärische Eskalation ohne realistische Friedensperspektive wirklich im Interesse Europas liegt, ist alles andere als illegitim. Im Gegenteil: Es sind genau jene unbequemen Fragen, die in Brüssel und Berlin viel zu selten gestellt werden.

Dass ausgerechnet Deutschland unter der neuen Großen Koalition von Friedrich Merz weiterhin Milliarden in die Ukraine pumpt, während die eigene Infrastruktur verfällt und das 500-Milliarden-Sondervermögen die Schuldenlast künftiger Generationen ins Unermessliche treibt, passt ins Bild einer Politik, die lieber fremde Konflikte finanziert als die eigenen Probleme zu lösen. Der deutsche Steuerzahler darf sich fragen, wie lange er noch für eine ukrainische Führung aufkommen soll, die es offenbar nicht einmal schafft, mit ihren eigenen Nachbarn ein Mindestmaß an diplomatischem Umgang zu pflegen.

Wie viel Konfrontation kann sich Kiew noch leisten?

Die strategische Lage der Ukraine ist prekär. Die Armee kämpft an einer gewaltigen Frontlinie gegen die russische Übermacht, die Wirtschaft liegt am Boden, die internationale Unterstützung bröckelt. Rekrutierungstrupps durchkämmen das Land, um Männer für den Krieg einzuziehen, während Korruption den Staatsapparat von innen zerfrisst. In dieser Situation zusätzliche Konflikte mit europäischen Nachbarstaaten zu provozieren, die obendrein die Energieversorgung betreffen, grenzt an politischen Selbstmord.

Für Selenskyj stellt sich eine existenzielle Frage: Wie viel Konfrontation kann man sich leisten, ohne sich in einer ohnehin fragilen Lage vollständig zu isolieren? Die Antwort dürfte lauten: deutlich weniger, als der ukrainische Präsident derzeit praktiziert. Doch in Kiew scheint man zu glauben, dass moralische Überlegenheit allein ausreicht, um geopolitische Realitäten zu überwinden. Ein gefährlicher Irrglaube – nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa.

In Zeiten solch geopolitischer Unsicherheiten und fragiler Energiemärkte zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine solide Vermögenssicherung ist. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfester Wertspeicher bewährt und bieten gerade in Phasen diplomatischer Verwerfungen und wirtschaftlicher Instabilität eine verlässliche Absicherung im Anlageportfolio.

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