
Spektakulärer Sparkassen-Einbruch: 350 Ermittler jagen die Tresor-Knacker von Gelsenkirchen

Was sich Ende Dezember in Gelsenkirchen abspielte, liest sich wie das Drehbuch eines Hollywood-Thrillers – nur dass dieser Coup bittere Realität ist. Ein professionell agierendes Täterkommando hat sich durch die Wand eines Archivraums in den Tresorraum einer Sparkassen-Filiale gebohrt und dabei rund 3.100 Kundenschließfächer geplündert. Die Dreistigkeit dieser Tat sucht ihresgleichen in der deutschen Kriminalgeschichte.
Ermittlungsapparat läuft auf Hochtouren
NRW-Innenminister Herbert Reul informierte den Innenausschuss des Landtags über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Die Zahlen, die er präsentierte, verdeutlichen das Ausmaß dieser kriminellen Meisterleistung: 350 Ermittler arbeiten mittlerweile an dem Fall – eine Aufstockung um satte 120 Beamte. Der Betrieb läuft im Drei-Schicht-System, sieben Tage die Woche, rund um die Uhr. Die Polizei hat eigens ein Gebäude angemietet, um die Ermittlungsarbeit koordinieren zu können.
Bereits 30.000 Gegenstände wurden gesichtet und dokumentiert. Mehrere tausend Stunden Videomaterial harren der Auswertung. Eine Besondere Aufbauorganisation mit dem bezeichnenden Namen „Bohrer" wurde ins Leben gerufen, um die Täter zu fassen.
Professionelle Vorbereitung der Täter
Die Vorgehensweise der Einbrecher offenbart ein erschreckendes Maß an Professionalität und Insiderwissen. Wie Reul bestätigte, war der Schließmechanismus einer Verbindungstür zwischen Parkhaus und Bankfiliale manipuliert worden. Ein Bewegungsmelder dahinter? Schlicht abgeklebt. Die Täter überwanden sämtliche Sicherheitssysteme, ohne den Einbruchalarm auszulösen. Man fragt sich unweigerlich: Wie ist so etwas möglich?
Die Täter hätten auch Wertsachen zurückgelassen, es sei nicht alles weg.
Diese Aussage Reuls mag für die bestohlenen Kunden ein schwacher Trost sein. Die Höhe der Beute bleibt weiterhin unklar – Schätzungen schwanken zwischen einem zwei- und einem dreistelligen Millionenbetrag. Es dürfte sich um einen der größten Kriminalfälle in der Geschichte Nordrhein-Westfalens handeln.
Fahndungsaufruf im Fernsehen
Am Mittwochabend strahlte die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst" einen Fahndungsaufruf aus. Dutzende Hinweise gingen daraufhin bei der Polizei ein. Ob darunter die entscheidende Spur ist, wird sich zeigen müssen.
Dieser Fall wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf die Sicherheitslage in Deutschland. Während die Behörden mit Hochdruck ermitteln, bleibt die unbequeme Frage im Raum stehen: Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Die zunehmende Kriminalität in unserem Land – von Messerattacken bis hin zu solch spektakulären Einbrüchen – ist ein Symptom einer verfehlten Politik, die viele Bürger nicht länger hinnehmen wollen. Es braucht endlich Politiker, die konsequent für die Sicherheit der deutschen Bevölkerung eintreten.
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