Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
20.03.2026
15:31 Uhr

Spritpreise explodieren – und die Bundesregierung schaut erst einmal zu

Während die Energiepreise in Deutschland immer neue Höhen erklimmen und Millionen Bürger an der Zapfsäule schlucken müssen, übt sich die Bundesregierung in einer Disziplin, die sie mittlerweile perfektioniert hat: dem Abwarten. Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille verkündete am Freitag, dem 20. März, mit bemerkenswerter Gelassenheit, dass vorerst keine weiteren Maßnahmen gegen die steigenden Sprit- und Energiepreise geplant seien. Man wolle zunächst die Wirkung des bereits beschlossenen „Spritpreispakets" abwarten.

Ein Pflaster auf einer klaffenden Wunde

Was genau beinhaltet dieses vielgepriesene Paket? Tankstellen sollen ihre Preise künftig nur noch einmal täglich – um 12 Uhr mittags – erhöhen dürfen. Preissenkungen bleiben jederzeit möglich. Bei Verstößen drohen Bußgelder, und das Kartellrecht soll verschärft werden, um leichter gegen marktbeherrschende Mineralölkonzerne vorgehen zu können. Klingt auf dem Papier durchaus resolut. Doch wer glaubt ernsthaft, dass eine Preiserhöhungsregel die fundamentalen Verwerfungen auf den globalen Energiemärkten auffangen kann?

Die Wahrheit ist unbequemer, als es die Regierungssprecher zugeben möchten. Der Iran-Krieg hat die geopolitische Lage im Nahen Osten dramatisch verschärft. Die Auswirkungen reichen weit über den Spritpreis hinaus – auch Gas- und Strompreise klettern unaufhörlich nach oben. Katar, einer der weltweit wichtigsten Produzenten von Flüssigerdgas, meldete schwere Schäden an seinen LNG-Produktionsanlagen durch iranische Angriffe. Eine Reparatur könnte Jahre dauern. Jahre. Nicht Wochen, nicht Monate.

Versorgung gesichert – aber zu welchem Preis?

Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums beeilte sich zu betonen, dass die Versorgung in Deutschland und Europa gesichert sei. Weder bei Öl und Gas noch bei raffinierten Produkten gebe es Engpässe. Das mag technisch korrekt sein. Doch was nützt eine gesicherte Versorgung, wenn sich der durchschnittliche Pendler den Weg zur Arbeit kaum noch leisten kann? Was hilft es dem Handwerksbetrieb, der seine Fahrzeugflotte betanken muss, wenn die Margen durch explodierende Kraftstoffkosten aufgefressen werden?

Die Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor einem Dilemma, das sie sich teilweise selbst eingebrockt hat. Jahrelang wurde die deutsche Energiepolitik ideologisch statt pragmatisch gestaltet. Der überhastete Atomausstieg, die einseitige Abhängigkeit von russischem Gas, die CO₂-Abgabe – all diese Entscheidungen rächen sich nun in einer Zeit, in der geopolitische Krisen die Energiemärkte ohnehin unter Druck setzen. Dass andere EU-Staaten bereits deutlich entschlossenere Maßnahmen gegen die horrenden Spritpreise ergreifen, setzt Berlin zusätzlich unter Zugzwang.

Hille bleibt vage – und die Bürger zahlen

Auf die Frage, welche weiteren Maßnahmen die Regierung in der Hinterhand habe, wollte sich Hille nicht im Detail äußern. Man beobachte die Lage „aktiv" und überlege, was weitere Schritte sein könnten. Aktives Beobachten – eine Formulierung, die in ihrer bürokratischen Eleganz kaum zu überbieten ist. Der deutsche Bürger, der an der Tankstelle mittlerweile tief durchatmen muss, bevor er auf die Preisanzeige schaut, dürfte sich von solchen Worthülsen kaum getröstet fühlen.

Die geopolitischen Spannungen deuten darauf hin, dass die Energiepreise am Weltmarkt noch länger auf hohem Niveau verharren werden. Die Huthis drohen mit einer Blockade der strategisch wichtigen Meerenge im Roten Meer, der Iran versucht neue Regeln für die Straße von Hormus durchzusetzen. Jede weitere Eskalation treibt die Preise weiter nach oben – und Deutschland steht mit seiner energiepolitischen Vorgeschichte besonders verwundbar da.

Gold und Silber als Schutzschild in unsicheren Zeiten

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Absicherung gegen Inflation und geopolitische Unsicherheit. Während Energiepreise die Kaufkraft der Bürger schleichend aushöhlen und politische Maßnahmen bestenfalls kosmetischer Natur sind, haben sich Gold und Silber über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen.

„Diese Maßnahmen müssen erstmal in Kraft treten können und ihre Wirkung entfalten, bevor man weitere Maßnahmen in den Blick nimmt."

So formulierte es der stellvertretende Regierungssprecher. Man könnte diesen Satz auch anders lesen: Wir haben keine Ahnung, was wir tun sollen, also tun wir erst einmal nichts. Die deutschen Bürger und Unternehmen werden derweil weiter zur Kasse gebeten – an der Zapfsäule, bei der Heizkostenabrechnung und beim Strompreis. Willkommen in der Realität deutscher Energiepolitik im Jahr 2026.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jeder Leser ist angehalten, eigene Recherchen durchzuführen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Basis dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen