
Staatsfinanzen außer Kontrolle: Rekorddefizit trotz sprudelnder Steuerquellen

Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes offenbaren ein erschreckendes Bild der deutschen Staatsfinanzen. In den ersten drei Quartalen 2025 klafft ein Finanzierungsloch von sage und schreibe 107,6 Milliarden Euro – und das, obwohl die Steuereinnahmen kräftig gestiegen sind. Wie kann es sein, dass der Staat immer mehr Geld einnimmt, aber dennoch nicht mit seinen Mitteln auskommt?
Mehr Einnahmen, mehr Ausgaben – die fatale Spirale
Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Einnahmen von 1.490,5 Milliarden Euro standen Ausgaben von 1.598,0 Milliarden Euro gegenüber. Das entspricht einem Ausgabenanstieg von 5,6 Prozent bei gleichzeitig um 6,0 Prozent gestiegenen Einnahmen. Man könnte meinen, bei solch üppig sprudelnden Steuerquellen müsste der Haushalt doch irgendwann ausgeglichen sein. Weit gefehlt.
Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der Steuereinnahmen aus Beiträgen zur Sozialversicherung um satte 9,1 Prozent sowie der Landessteuern um atemberaubende 33,3 Prozent. Der deutsche Bürger wird also kräftig zur Kasse gebeten – und dennoch reicht es hinten und vorne nicht.
Der Bund als größter Schuldenmacher
Wenig überraschend trägt der Bund den Löwenanteil am Gesamtdefizit. Mit Ausgaben von 461,9 Milliarden Euro bei Einnahmen von lediglich 394,9 Milliarden Euro ergibt sich ein Minus von 66,9 Milliarden Euro. Das sind 8,7 Milliarden Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Wohin fließt das Geld? Unter anderem in Zuschüsse an Sozialversicherungsträger, die um 5,3 Milliarden Euro anstiegen, sowie in eine Eigenkapitalerhöhung der Deutschen Bahn in Höhe von 5,3 Milliarden Euro.
Kommunen am Limit
Besonders alarmierend ist die Lage bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden. Deren Finanzierungsdefizit wuchs auf 28,3 Milliarden Euro – mehr als das bisherige Rekorddefizit des gesamten Jahres 2024. Die Personalkosten stiegen um 6,7 Prozent auf 79,3 Milliarden Euro, während die Sozialausgaben ebenfalls kräftig zulegten. Die Kommunen stehen mit dem Rücken zur Wand.
Die bittere Wahrheit hinter den Zahlen
Was diese Statistiken verschleiern, ist die fundamentale Schieflage der deutschen Finanzpolitik. Trotz Rekordsteuereinnahmen gelingt es dem Staat nicht, seine Ausgaben zu kontrollieren. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Die Realität sieht anders aus. Das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird diese Situation weiter verschärfen und kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten.
Während der Bürger unter steigenden Abgaben ächzt, scheint der Staat unfähig, mit dem Geld hauszuhalten. Eine Politik, die den deutschen Steuerzahler systematisch ausbeutet, ohne dabei auch nur ansatzweise solide zu wirtschaften – das ist das eigentliche Skandalon dieser Zahlen.
Die Frage, die sich jeder Bürger stellen sollte: Wie lange kann dieses System noch funktionieren, bevor es unter seiner eigenen Last zusammenbricht?
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