
Starcar am Ende: Hamburger Autovermieter wird abgewickelt – über 600 Arbeitsplätze vernichtet

Es ist ein weiteres Kapitel im traurigen Niedergang der deutschen Wirtschaft: Der traditionsreiche Hamburger Autovermieter Starcar wird vollständig abgewickelt. Kein Investor, kein Retter in Sicht – stattdessen stehen mehr als 600 Menschen vor den Trümmern ihrer beruflichen Existenz. Was einst als einer der führenden Mobilitätsdienstleister Deutschlands galt, endet nun in einer stillen Liquidation.
Kein Interesse aus der Branche – ein vernichtendes Urteil
Insolvenzverwalter Christoph Morgen verkündete das endgültige Aus mit nüchternen Worten: Es habe schlichtweg kein ernsthaftes Interesse an einer Weiterführung des Unternehmens gegeben – weder von Branchenkonkurrenten noch von Finanzinvestoren. Ein Befund, der tief blicken lässt. Wenn selbst in einem vermeintlich stabilen Markt wie der Autovermietung niemand mehr bereit ist, ein etabliertes Unternehmen zu übernehmen, dann spricht das Bände über den Zustand der deutschen Wirtschaft.
Von den einst 615 Vollzeitbeschäftigten sind mittlerweile nur noch rund 170 Mitarbeiter übrig. Ihre Aufgabe besteht nun darin, die verbliebenen etwa 10.000 Fahrzeuge zu verwerten – eine Art Sterbehilfe für das eigene Unternehmen. An 23 Standorten werden die Fahrzeuge noch angenommen, während parallel die Rückgabe an Leasinggeber und Partner auf Hochtouren läuft.
Der deutsche Mittelstand unter Druck
Starcar hatte im vergangenen Oktober Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen verfügte über zahlreiche Standorte im gesamten Bundesgebiet und galt als feste Größe in der Branche. Doch der Markt für Autovermietungen in Deutschland sei „eng besetzt und stehe vor vielfältigen Herausforderungen", wie der Insolvenzverwalter erklärte. Eine diplomatische Umschreibung für das, was viele Unternehmer in Deutschland derzeit erleben: explodierende Energiekosten, erdrückende Bürokratie und eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand systematisch in die Knie zwingt.
Während die Bundesregierung Milliarden für fragwürdige Projekte ausgibt und sich in ideologischen Debatten verliert, sterben traditionsreiche deutsche Unternehmen einen leisen Tod. Die Starcar-Pleite ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Wie viele Familienunternehmen werden noch folgen, bevor die Politik endlich aufwacht?
Warnung vor Betrügern – Kriminelle nutzen die Notlage aus
Als wäre die Situation nicht schon bitter genug, warnt der Insolvenzverwalter nun auch noch vor betrügerischen E-Mails. Unbekannte Dritte würden versuchen, die Insolvenz auszunutzen, um Daten abzugreifen oder unrechtmäßige Zahlungen zu veranlassen. Morgen appellierte eindringlich, jede E-Mail kritisch zu prüfen und im Verdachtsfall keine Zahlungen zu leisten. Ein weiteres Symptom einer Gesellschaft, in der Kriminalität und Betrug immer dreister werden.
Ein Weckruf, der ungehört verhallt
Die Abwicklung von Starcar sollte ein Weckruf sein – für die Politik, für die Wirtschaft, für das ganze Land. Doch die Erfahrung lehrt, dass solche Signale in Berlin regelmäßig überhört werden. Stattdessen wird weiter an der Deindustrialisierung Deutschlands gearbeitet, während man sich mit Gender-Sternchen und Klimazielen beschäftigt, die kein einziges Unternehmen retten werden.
Für die über 600 betroffenen Mitarbeiter von Starcar sind das freilich keine tröstlichen Gedanken. Sie stehen vor der Herausforderung, in einem zunehmend schwierigen Arbeitsmarkt eine neue Beschäftigung zu finden. Die Hoffnung bleibt, dass wenigstens einige von ihnen bei anderen Unternehmen unterkommen – sofern diese nicht als nächstes in die Insolvenz schlittern.
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