Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
10.08.2026
10:02 Uhr
KI-generiert

Steuer-Trickserei: Wie der Staat die Mini-Entlastung heimlich zurückholt

Zehn Milliarden Euro Steuerentlastung – das war das Versprechen der Koalition von Friedrich Merz und Lars Klingbeil. Doch nun mehren sich Berichte, dass an anderer Stelle im Steuerrecht still und leise wieder abgeschöpft wird. Im Fokus: Freibeträge für Vereine, Betriebsveräußerungen und Unternehmensanteile.

Ein Prozent – und selbst das nur auf dem Papier

Rechnen wir kurz nach: Zehn Milliarden Euro entsprechen etwa einem Prozent des gesamten deutschen Steueraufkommens. Ein Tropfen auf den heißen Stein, den die Regierenden als große Entlastung feiern.

Doch selbst dieser Tropfen verdampft, bevor er den Steuerzahler erreicht. Ein höherer Spitzensteuersatz steht im Raum, mögliche Mehrwertsteuererhöhungen ebenfalls. Und nun kommen, wie berichtet wird, weitere Streichungen im Kleingedruckten hinzu.

Freibetrag oder Freigrenze? Der Unterschied kostet richtig Geld

Konkret soll der bisherige Freibetrag von 5.000 Euro für steuerpflichtige Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen ab dem kommenden Jahr auf eine Freigrenze von nur noch 1.000 Euro abgesenkt werden. Klingt technisch. Ist es aber nicht.

Der Unterschied ist fundamental: Bei einem Freibetrag bleibt der Betrag bis zur Grenze steuerfrei – wer darüber liegt, zahlt nur auf den Überschuss. Bei einer Freigrenze fällt die Begünstigung komplett weg, sobald man die Schwelle auch nur um einen Euro reißt.

Weiter geht es: Der Freibetrag von 45.000 Euro für Gewinne aus Betriebsveräußerungen und Betriebsaufgaben soll dem Bericht zufolge vollständig gestrichen werden. Ebenso der Freibetrag für Gewinne aus dem Verkauf von Anteilen an Kapitalgesellschaften.

350 Millionen – Kleinvieh macht bekanntlich Mist

Der Finanzminister erhofft sich daraus rund 350 Millionen Euro Mehreinnahmen. Im Verhältnis zum Bundeshaushalt eine Randnotiz. Für den Handwerksmeister, der seinen Betrieb nach vierzig Jahren an einen Nachfolger übergibt, ist es das ganz sicher nicht.

Genau darin sehen Kritiker das Muster: Während die Öffentlichkeit über CO2-Bepreisung, steigende Sozialabgaben und eine mögliche Erbschafts- und Vermögensteuerreform debattiert, verschwinden die kleinen Positionen im Windschatten der großen Debatten. Summiert ergeben sie am Monatsende dennoch ein dickes Minus im Portemonnaie der Mittelschicht.

Eine Staatsquote, die keiner mehr genau kennt

Offiziell laufen 52,5 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung durch die Kassen des Staates. Rechnet man Bürokratielasten für Unternehmen und Haushalte sowie die statistische Behandlung von Staatsbetrieben hinzu, dürfte der reale Wert nach Einschätzung von Kritikern jenseits von 60 Prozent liegen.

Hinzu kommen eine Neuverschuldung von über fünf Prozent und Ausgabensteigerungen von rund sechs Prozent in diesem Jahr. Rund 321 Milliarden Euro fließen durch die Subventionsmaschinerie – Geld, das in der produktiven Wirtschaft fehlt, wo um Investitionen, Innovationen und Arbeitsplätze gerungen wird.

Wer bezahlt am Ende die Rechnung?

Aus Sicht unserer Redaktion gibt es keine „guten" Staatsschulden. Jeder heute verausgabte Euro kehrt später als Inflation oder als höhere Abgabe zurück. Genau hier liegt der Widerspruch zum Wahlversprechen des Kanzlers, keine neuen Schulden zu machen.

Für Sparer bedeutet das: Wer Vermögen bewahren will, muss sich fragen, wie viel Substanz ein Papierversprechen behält, wenn der Staat gleichzeitig Rekordschulden aufnimmt und die Steuerschraube weiterdreht. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben in solchen Phasen historisch als solider Ankerpunkt gedient – als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er spiegelt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen. Jeder Leser ist aufgefordert, eigene Recherchen anzustellen und trägt die Verantwortung für seine finanziellen Entscheidungen selbst.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen