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Kettner Edelmetalle
27.04.2026
11:43 Uhr

Steuerzahlerbund schlägt Alarm: Deutschland erstickt seine eigenen Bürger mit Rekordabgaben

Wenn ein durchschnittlicher Single in Deutschland jeden zweiten verdienten Cent an den Staat abdrücken muss, dann ist das längst keine solidarische Umverteilung mehr – das ist ökonomische Selbstverstümmelung. Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, hat in einem aktuellen Interview unmissverständlich klargemacht, was viele Bürger längst am eigenen Konto spüren: Deutschland leidet nicht unter zu wenig Einnahmen, sondern unter einem ausufernden, ineffizienten Staatsapparat, der Geld verbrennt, als gäbe es kein Morgen.

Wenn die OECD nur die halbe Wahrheit zeigt

Eine aktuelle OECD-Studie weist Deutschland mit einer Steuer- und Abgabenlast von 49,3 Prozent für Singles bereits den unrühmlichen zweiten Platz hinter Belgien zu. Doch Holznagel rückt die Zahlen zurecht: In Wahrheit sei die Belastung noch deutlich höher. Rechne man Umsatzsteuer, Grundsteuer – die er als „Volkssteuer Nummer 1“ brandmarkt – sowie diverse Verbrauchsteuern auf Energie, Strom, Tabak, Alkohol und sogar Kaffee hinzu, lande die tatsächliche Belastungsquote bei satten 53,8 Prozent.

Mehr als die Hälfte jedes erarbeiteten Euros wird also durch staatliche Hände geschleust, verwaltet, umverteilt – und auf dem Weg dorthin durch eine bürokratische Maschinerie geschickt, die ihresgleichen sucht. Wer dabei noch von einem Sozialstaat spricht, der „Anreize zur Leistung“ setze, lebt in einer Parallelwelt.

Das Märchen vom Einnahmenproblem

Holznagel zerlegt einen der hartnäckigsten politischen Mythen unserer Zeit mit chirurgischer Präzision: „Deutschland hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem.“ Während die Steuereinnahmen Jahr für Jahr neue Rekordmarken erklimmen, kollabieren Haushalte und Sozialkassen unter der Last politischer Wohlfühlprogramme, explodierender Personal- und Pensionskosten und einer Bürokratie, die längst zum Selbstzweck mutiert ist.

Doch statt sich diesem Befund zu stellen, schnürt die schwarz-rote Koalition unter Kanzler Merz lieber ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur – finanziert auf Pump, gegen das vorherige Wahlversprechen, keine neuen Schulden zu machen. Die Zeche zahlen Generationen von Steuerzahlern, deren Lebensleistung durch Inflation und Zinslast pulverisiert wird.

Der Einkommensteuertarif: Ein Relikt aus einer anderen Zeit

Besonders scharf kritisiert Holznagel den deutschen Einkommensteuertarif, der „nicht mehr der ökonomischen Wirklichkeit entspreche“. Seine Forderungen sind klar und überfällig: Der Grundfreibetrag müsse steigen, der berüchtigte Mittelstandsbauch endlich abgebaut werden, der Spitzensteuersatz dürfe erst bei deutlich höheren Einkommen greifen. Die kalte Progression, dieser stille Dieb in den Geldbörsen der Arbeitnehmer, gehöre dauerhaft beseitigt – und der Solidaritätszuschlag sei für alle abzuschaffen, nicht nur für ausgewählte Klientel.

Das Ziel müsse sein, die Gesamtbelastungsquote unter die psychologisch wichtige 50-Prozent-Marke zu drücken. Im OECD-Durchschnitt liege die Belastung schließlich bei lediglich 35,1 Prozent – also rund 15 Prozentpunkte niedriger als hierzulande. Wer sich da noch wundert, warum Fachkräfte ins Ausland abwandern und Investoren einen Bogen um Deutschland machen, dem ist ökonomisch nicht mehr zu helfen.

Das Steuerkonzept Bury/Dorn: Lichtblick oder Lippenbekenntnis?

Lob findet Holznagel für das Steuerkonzept der Unionspolitiker Yannick Bury und Florian Dorn, das einen höheren Grundfreibetrag und einen später einsetzenden Spitzensteuersatz vorsieht. Im Gegenzug sollen Subventionen abgebaut werden. Ein „Vorstoß in die richtige Richtung“, urteilt der Steuerzahlerbund-Chef – betont aber zugleich, dass die Gegenfinanzierung nur funktionieren könne, wenn die Politik endlich den Mut aufbringe, ineffiziente Programme zu streichen und Klientelpolitik zu beenden.

Wachstum entstehe eben nicht durch immer neue Ausgabenprogramme, sondern durch Anreize für Leistung, Investitionen und Vertrauen in unternehmerische Freiheit. Eine Botschaft, die in den Berliner Regierungsbüros offenbar bisher mit Nachdruck überhört wird.

Entlastungsprämie: Politik auf Kosten Dritter

Besonders bissig fällt Holznagels Kritik an der jüngst beschlossenen Entlastungsprämie aus, die Arbeitgeber als Reaktion auf die durch den Iran-Krieg explodierenden Energiepreise steuer- und abgabenfrei in Höhe von 1.000 Euro an ihre Arbeitnehmer auszahlen können. Die Politik feiere sich für eine Wohltat, die in Wahrheit die Betriebe finanzieren müssten – ein klassisches Beispiel staatlichen Etikettenschwindels.

Wo, so fragt Holznagel zurecht, solle der Bäcker, der Handwerker oder der Spediteur das Geld hernehmen, wenn die eigenen Zahlen wegen der Energiekrise ohnehin in den Keller rauschen? Statt verlässlicher und direkter Entlastungen über niedrigere Steuern und Abgaben werde die Verantwortung schlicht auf den Mittelstand abgewälzt. Entlastung dürfe niemals zulasten Dritter organisiert werden – ein Grundsatz, den die politische Klasse offenkundig längst vergessen habe.

Fazit: Ein System am Limit

Die Diagnose des Steuerzahlerbundes ist ein Weckruf, den die Politik nicht länger ignorieren darf. Wenn mehr als die Hälfte des erarbeiteten Einkommens beim Staat landet, wenn die Sozialkassen auf den Kollaps zusteuern und die Bundesregierung mit immer neuen Sondervermögen die Lasten in die Zukunft verschiebt, dann steht das Modell Deutschland fundamental auf dem Prüfstand.

In Zeiten, in denen die Kaufkraft des Euros durch politisch verursachte Inflation systematisch ausgehöhlt wird und der Staat mit immer neuen Schuldenpaketen die Geldwertstabilität untergräbt, gewinnen physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährte Säulen der Vermögenssicherung wieder massiv an Bedeutung. Wer sein über Jahrzehnte erarbeitetes Vermögen schützen will, sollte ernsthaft prüfen, einen sinnvollen Anteil seines Portfolios in physische Edelmetalle zu diversifizieren – als Versicherung gegen genau jene staatliche Maßlosigkeit, die Holznagel zurecht anprangert.

Haftungsausschluss

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung dar. Die hier wiedergegebenen Inhalte spiegeln ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wider. Jeder Leser ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und für seine Anlage-, Steuer- und Rechtsentscheidungen selbst Verantwortung zu übernehmen. Für individuelle Fragestellungen empfehlen wir die Konsultation eines qualifizierten Steuer- oder Rechtsberaters. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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