
Strategischer Durchbruch: USA sichern sich umfassende Militärpräsenz auf Grönland
Was für ein diplomatisches Meisterstück in den verschneiten Schweizer Alpen! US-Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos einen bemerkenswerten Deal eingefädelt, der die geopolitische Landkarte der Arktis grundlegend verändern könnte. Nach wochenlangen Spannungen und markigen Worten zeichnet sich nun eine Lösung ab, die amerikanische Sicherheitsinteressen wahrt, ohne die europäischen Partner vor den Kopf zu stoßen.
Der Vier-Säulen-Deal: Pragmatismus statt Konfrontation
Im Gespräch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat Trump die Grundzüge eines umfassenden Grönland-Abkommens festgezurrt. Die Vereinbarung ruht auf vier tragenden Pfeilern, die sowohl amerikanische als auch europäische Interessen berücksichtigen. Zunächst einmal sind die angedrohten Strafzölle gegen acht europäische Staaten vom Tisch – ein Zugeständnis, das in Brüssel und den europäischen Hauptstädten für spürbare Erleichterung sorgt.
Der zweite Pfeiler betrifft die Investitionskontrolle: Die Europäer sollen den USA künftig ein Mitspracherecht einräumen, einschließlich eines Vetorechts gegen Vorhaben von Nicht-NATO-Staaten wie China oder Russland. Eine Maßnahme, die angesichts der zunehmenden chinesischen Aktivitäten in der Arktis durchaus nachvollziehbar erscheint. Drittens verpflichten sich die europäischen NATO-Partner zu einem stärkeren Engagement im hohen Norden.
Militärbasen nach britischem Vorbild
Der vierte und wohl brisanteste Punkt des Abkommens betrifft die amerikanische Militärpräsenz auf der Arktisinsel. Nach Informationen aus NATO-Kreisen soll Rutte einen Vorschlag unterbreitet haben, der vorsieht, sämtliche Militärbasen auf Grönland durch die USA übernehmen zu lassen. Das Modell orientiert sich dabei am bewährten Vorbild der britischen Stützpunkte auf Zypern, wo Akrotiri und Dhekelia als sogenannte "Sovereign Base Areas" zum britischen Staatsgebiet gehören und ausschließlich militärisch genutzt werden dürfen.
Derzeit betreiben die Vereinigten Staaten auf Grönland lediglich einen einzigen Stützpunkt: die Pituffik Space Base. Im Kalten Krieg sah das noch ganz anders aus – damals unterhielt Washington zeitweise 17 Anlagen auf der strategisch bedeutsamen Insel. Sowohl Dänemark als auch die Regierung in Nuuk haben sich in der Vergangenheit grundsätzlich offen für einen Ausbau der amerikanischen Militärpräsenz gezeigt.
Golden Dome: Trumps ambitioniertes Raketenabwehrprojekt
Ein wesentlicher Bestandteil des Deals ist die Weiterentwicklung des Raketenabwehrprojekts "Golden Dome", verbunden mit einer Neuverhandlung des Stationierungsabkommens von 1951. Trump hat mit der Federführung dieser Gespräche ein hochkarätiges Team betraut: Vizepräsident J.D. Vance, Außenminister Marco Rubio und seinen Sonderbeauftragten Steve Witkoff.
"Die nationale und internationale Sicherheit erfordert diese Maßnahmen"
Mit diesen Worten begründete Trump seine Forderungen in seiner Davos-Rede. Gleichzeitig stellte er erstmals unmissverständlich klar, dass er die Arktisinsel nicht mit militärischen Mitteln einnehmen wolle. Stattdessen sprach er von einem möglichen "Kauf" – wobei die Grundsatzvereinbarung mit Rutte ausdrücklich "kein Geld" vorsieht.
Europäische Erleichterung, grönländische Skepsis
Die Reaktionen in Europa fielen überwiegend positiv aus. Der dänische Außenminister Lars Lökke Rasmussen lobte die "positiven Botschaften" des US-Präsidenten. Der niederländische Regierungschef Dick Schoof bezeichnete es als erfreulich, dass man nun "auf dem Weg zu einer Deeskalation" sei. Auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die Trump politisch nahesteht, äußerte sich zustimmend.
In Grönland selbst fiel die Reaktion indes verhaltener aus. Die grönländische Parlamentsabgeordnete Aaja Chemnitz machte unmissverständlich klar: "Die NATO hat in keinem Fall das Recht, ohne uns, Grönland, über irgendetwas zu verhandeln. Nichts über uns ohne uns." Eine Mahnung, die zeigt, dass der endgültige Abschluss des Deals noch einige diplomatische Feinarbeit erfordern wird.
Rutte hatte den Plan bereits zuvor in Brüssel mit dem dänischen Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen und der grönländischen Außenministerin Vivian Motzfeldt erörtert – ein Hinweis darauf, dass die Verhandlungen auf solidem Fundament stehen.
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