
Tennis statt Krisenmanagement: Berliner Bürgermeister Wegner soll nach Stromausfall-Debakel seinen Hut nehmen

Die Hauptstadt kommt nicht zur Ruhe, und das liegt nicht nur an den linksextremen Brandstiftern, die Anfang Januar einen verheerenden Stromausfall im Südwesten Berlins verursachten. Nein, es ist vor allem das beschämende Verhalten des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner, das die Gemüter erhitzt. Eine aktuelle INSA-Umfrage im Auftrag der Bild-Zeitung offenbart nun das ganze Ausmaß der Vertrauenskrise: 41 Prozent der Deutschen fordern seinen Rücktritt, während lediglich 37 Prozent ihn im Amt halten wollen. Die restlichen 22 Prozent können oder wollen sich zu diesem Berliner Trauerspiel nicht äußern.
Ein Senat im Chaos – und der Chef spielt Tennis
Noch vernichtender fällt das Urteil über das Krisenmanagement des Berliner Senats aus. Satte 59 Prozent der Befragten bewerten die Leistung der Landesregierung nach dem Stromausfall als „schlecht". Nur 21 Prozent kommen zu einem positiven Urteil. Man muss sich diese Zahlen auf der Zunge zergehen lassen: Fast sechs von zehn Deutschen attestieren dem Berliner Senat komplettes Versagen in einer Krisensituation.
Was war geschehen? Am Samstag, dem 3. Januar, legten linksextreme Terroristen durch einen Brandanschlag die Stromversorgung im Südwesten der Hauptstadt lahm. Zehntausende Haushalte saßen tagelang im Dunkeln und in der Kälte. Und was tat der Regierende Bürgermeister in dieser Stunde der Not? Er behauptete zunächst, sich in seinem Büro eingeschlossen zu haben, um die Krisenstäbe aus dem Homeoffice zu koordinieren. Die Wahrheit war jedoch eine ganz andere: Wegner spielte eine Stunde lang Tennis mit seiner Lebensgefährtin.
Lüge und Realitätsverlust im Roten Rathaus
Diese dreiste Unwahrheit allein müsste in einer funktionierenden Demokratie bereits ausreichen, um einen Rücktritt zu erzwingen. Doch Wegner denkt nicht daran, die Konsequenzen zu ziehen. Stattdessen brüstet er sich mit dem „Erfolg", dass am Mittwoch um 11 Uhr wieder Strom geflossen sei. Diesen Erfolg lasse er sich „nicht kaputtmachen", tönte der CDU-Politiker selbstgefällig. Man fragt sich unwillkürlich: Welchen Anteil hatte der Tennisspieler Wegner eigentlich an der Wiederherstellung der Stromversorgung? Hat er etwa selbst Kabel verlegt? Oder war es nicht vielmehr das Verdienst der Techniker und Arbeiter, die in eisiger Kälte schufteten, während ihr oberster Dienstherr den Schläger schwang?
Die Forderungen nach seinem Rücktritt kommen mittlerweile aus verschiedenen politischen Lagern. AfD, BSW und FDP haben sich entsprechend positioniert. Doch Wegner weist alle Kritik von sich – mit der Arroganz eines Mannes, der sich für unantastbar hält.
Merz stärkt dem Versager den Rücken
Besonders bitter für die gebeutelten Berliner: Bundeskanzler Friedrich Merz springt seinem Parteifreund bei. „Wir hätten das wahrscheinlich nicht viel besser machen können, als es so gemacht wurde", erklärte der Kanzler wörtlich. Er habe an den Abläufen in der Bundeshauptstadt „nichts zu kritisieren". Diese Aussage ist ein Offenbarungseid für den Zustand der CDU. Wenn Tennis spielen während einer Krise und anschließendes Lügen über den eigenen Aufenthaltsort als akzeptables Verhalten durchgeht, dann hat diese Partei jeden moralischen Kompass verloren.
Auch die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus verteidigt ihren Mann: Die Krise sei „gut gemanagt" worden. Man reibt sich verwundert die Augen. Ist das die neue Definition von gutem Krisenmanagement? Lügen, Tennis spielen und sich dann mit fremden Federn schmücken?
Schuldzuweisungen statt Verantwortung
Innerhalb des Berliner Senats ist derweil ein erbitterter Streit darüber entbrannt, wer für das Missmanagement und die katastrophale Kommunikation verantwortlich sei. SPD-Energiesenatorin Franziska Giffey erklärte, sie könne es „nicht ganz nachvollziehen", dass Wegner zum Tennisspielen ging, während sich Krisenstäbe formierten. Eine bemerkenswert milde Kritik angesichts der Umstände. Wegner wiederum schob die Schuld auf SPD-Innensenatorin Iris Spranger, die ihn angeblich zu spät über aktuelle Entwicklungen informiert habe.
Dieses unwürdige Schwarze-Peter-Spiel offenbart die ganze Dysfunktionalität der Berliner Landesregierung. Statt Verantwortung zu übernehmen, zeigt jeder auf den anderen. Statt aus Fehlern zu lernen, wird vertuscht und beschönigt. Und statt den Bürgern Rechenschaft abzulegen, klammert man sich an die Macht.
Ein Symptom des politischen Verfalls
Der Fall Wegner ist symptomatisch für den Zustand der deutschen Politik insgesamt. Rücktritte sind aus der Mode gekommen. Egal wie gravierend die Verfehlungen sind, egal wie offensichtlich das Versagen – man klebt am Stuhl, solange es irgendwie geht. Es fehlt an Anstand, an Verantwortungsbewusstsein, an echter Führungsqualität. Man stelle sich nur vor, wie Helmut Schmidt während der Hamburger Sturmflut 1962 reagiert hätte, wenn ihm jemand vorgeschlagen hätte, zwischendurch eine Runde Tennis zu spielen. Er hätte solche Gedanken entrüstet von sich gewiesen.
Die Berliner und alle Deutschen haben etwas Besseres verdient als einen Bürgermeister, der in der Krise Tennis spielt und anschließend darüber lügt. Doch solange die Parteiapparate ihre schützende Hand über solche Figuren halten, wird sich nichts ändern. Die 41 Prozent, die Wegners Rücktritt fordern, werden wohl vergeblich warten müssen.
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