
Traditionsunternehmen Eterna am Ende: Deutschlands Wirtschaft im freien Fall
Die Hiobsbotschaften aus der deutschen Wirtschaft reißen nicht ab. Mit dem Passauer Hemdenhersteller Eterna hat nun ein weiteres Traditionsunternehmen den Gang zum Insolvenzgericht angetreten. Das 1863 gegründete Unternehmen, einst Inbegriff deutscher Handwerkskunst und Qualität, kämpft ums nackte Überleben. Über 400 Mitarbeiter bangen um ihre Existenz.
162 Jahre Geschichte vor dem Aus?
Die Gebrüder Hönigsberg gründeten einst in Wien eine kleine Textilwerkstatt – daraus wurde ein Unternehmen, das sich rühmt, in den 1980er Jahren das bügelfreie Baumwollhemd erfunden zu haben. Generationen von Büroangestellten und Managern trugen Eterna-Hemden. Doch was nützt die stolzeste Tradition, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein Unternehmen erdrosseln?
Der unmittelbare Auslöser der Insolvenz klingt fast schon banal: Gläubiger verweigerten ihre Zustimmung zum Verkauf und zur Rückmietung der Passauer Zentrale. Doch hinter diesem scheinbar technischen Detail verbirgt sich das ganze Elend der deutschen Wirtschaftspolitik. Bereits 2021 hatte Eterna ein Sanierungsverfahren durchlaufen müssen – offenbar ohne nachhaltigen Erfolg.
Die Insolvenzwelle rollt unaufhaltsam
Eterna ist bei weitem kein Einzelfall. Die Liste der Pleiten liest sich wie ein Requiem auf den Wirtschaftsstandort Deutschland:
Mayer & Cie., ein 120 Jahre alter Familienbetrieb für Rundstrick- und Flechtmaschinen, stellt den Betrieb komplett ein. 270 Mitarbeiter stehen auf der Straße. Winning BLW, ein Getriebehersteller aus Remscheid, musste mit 500 Beschäftigten Insolvenz anmelden. Der Autozulieferer Kiekert – seit 1857 im Geschäft – kämpft ebenfalls ums Überleben. 700 Mitarbeiter allein in Deutschland sind betroffen.
Besonders bitter: Die Solarbranche
Der Schweizer Solarzellenhersteller Meyer Burger mit Standorten in Sachsen und Sachsen-Anhalt hat die Suche nach einem Investor endgültig aufgegeben. Rund 600 Beschäftigten wurde gekündigt. Die Ironie der Geschichte? Ausgerechnet die von der Politik so hochgelobte grüne Energiewende scheitert an der Billigkonkurrenz aus China. Während deutsche Politiker von Klimaneutralität schwadronieren, produziert das kommunistische China die Solarmodule – und zwar zu Preisen, bei denen kein deutsches Unternehmen mithalten kann.
Die wahren Ursachen der Misere
Hohe Energiepreise, eine zurückhaltende Konsumstimmung und der klimapolitisch erzwungene Umbau der Wirtschaft – so beschreiben Experten die Herausforderungen. Doch diese nüchterne Aufzählung verschleiert, wer die eigentliche Verantwortung trägt. Jahre ideologiegetriebener Politik haben den Wirtschaftsstandort Deutschland systematisch ruiniert.
„Das Interesse ist riesig"
So kommentiert der Insolvenzexperte Georg Bernsau die mehr als 20 Investorenanfragen für Eterna. Doch was bedeutet dieses Interesse wirklich? Vermutlich wittern ausländische Investoren die Chance, deutsche Traditionsmarken zum Schnäppchenpreis zu erwerben. Der stille Ausverkauf deutscher Wirtschaftskraft schreitet voran.
Auch die Modebranche blutet
Die Hamburger Modemarke Closed mit ihren 450 Mitarbeitern und 120 Millionen Euro Umsatz musste ebenfalls Insolvenz anmelden. 27 Filialen, sechs Outlets, neun Franchisegeschäfte – alles steht auf der Kippe. Der Automobilzulieferer AE Group schließt seine Standorte in Thüringen und Hessen zum Jahresende. 650 Arbeitsplätze verschwinden.
Ein Muster wird erkennbar
Die Insolvenzwelle trifft nicht etwa marode Unternehmen ohne Zukunft. Sie trifft Traditionsunternehmen, Weltmarktführer, Familienunternehmen in vierter Generation. Unternehmen, die Jahrzehnte lang erfolgreich wirtschafteten – bis die politischen Rahmenbedingungen sie in die Knie zwangen.
Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz einen „Deutschlandfonds" startet und sich für 2026 eine Rekordsumme von 512 Milliarden Euro leihen will, sterben die Unternehmen, die dieses Land einst stark gemacht haben. Die Frage drängt sich auf: Wer soll diese Schulden jemals zurückzahlen, wenn die produktive Basis des Landes wegbricht?
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