
Trump dreht an der Zollschraube: Südkorea im Visier des US-Präsidenten

Die Geduld des amerikanischen Präsidenten scheint am Ende. Donald Trump hat erneut bewiesen, dass er bei Handelsstreitigkeiten keine Kompromisse duldet, wenn seine Vereinbarungen nicht eingehalten werden. Der 47. Präsident der Vereinigten Staaten kündigte an, die Zölle auf südkoreanische Importe von 15 auf 25 Prozent anzuheben – ein deutliches Signal an Seoul und die gesamte Weltwirtschaft.
Parlamentarische Blockade als Auslöser
Der Grund für Trumps Unmut liegt in der schleppenden Ratifizierung eines Handelsabkommens, das bereits vor Monaten zwischen beiden Ländern ausgehandelt wurde. Auf seiner Plattform Truth Social machte der US-Präsident seinem Ärger Luft: Das südkoreanische Parlament habe die Vereinbarung bis heute nicht bestätigt. Eine Situation, die Trump offensichtlich nicht länger hinzunehmen bereit ist.
Die Reaktion aus Seoul fiel zunächst verhalten aus. Das Präsidentenamt ließ verlauten, man sei über die Einzelheiten der amerikanischen Entscheidung nicht vorab informiert worden. Nun werde über eine angemessene Reaktion beraten. Industrieminister Kim Jung Hwan plane zudem eine baldige Reise in die Vereinigten Staaten, um mit US-Handelsminister Howard Lutnick persönlich zu verhandeln.
Milliarden-Investitionen stehen auf dem Spiel
Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen beiden Ländern sind beträchtlich. Südkorea hatte im vergangenen Herbst angekündigt, über mehrere Jahre hinweg stolze 350 Milliarden Dollar in den USA zu investieren. Automobilhersteller wie Kia und Hyundai liefern erhebliche Stückzahlen auf den amerikanischen Markt. Hinzu kommen Halbleiter, Elektronik und Medikamente – allesamt Produkte, die nun von den erhöhten Zöllen betroffen sein werden.
Trump hatte ursprünglich bereits mit 25-prozentigen Zöllen gedroht, sich dann jedoch im Juli und Oktober 2025 auf einen Satz von 15 Prozent eingelassen. Diese Kompromissbereitschaft scheint nun endgültig erschöpft zu sein.
Ein Muster der Handelspolitik
Die Zollerhöhung gegenüber Südkorea reiht sich nahtlos in Trumps aggressive Handelspolitik ein. Bereits seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 hat der Präsident massive Zollerhöhungen durchgesetzt: 20 Prozent auf EU-Importe, 34 Prozent auf chinesische Waren und 25 Prozent auf Produkte aus Mexiko und Kanada. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer mit Amerika Geschäfte machen will, muss sich an Absprachen halten.
Konsequenzen für die Weltwirtschaft
Die erneute Eskalation im Handelsstreit dürfte die ohnehin angespannten globalen Wirtschaftsbeziehungen weiter belasten. Für deutsche Anleger und Verbraucher bedeutet dies vor allem eines: Die Unsicherheit an den Märkten wird zunehmen. In solch turbulenten Zeiten zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine solide Vermögenssicherung ist.
Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als verlässlicher Anker in Zeiten wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit erwiesen. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio können sie dazu beitragen, das Vermögen gegen die Unwägbarkeiten der internationalen Handelspolitik abzusichern.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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